Weiterstadt, 6. November 2026. Škoda hat den Bestellstart für den Kodiaq in der Ausstattungsvariante Laurin & Klement bekanntgegeben. Die besonders umfangreich konfigurierte Version des großen SUV ist in Deutschland ab sofort mit fünf Antrieben erhältlich, darunter ein neuer Plug-in-Hybrid mit 200 kW (272 PS).
Kurz zusammengefasst:
Der Škoda Kodiaq Laurin & Klement startet in Deutschland mit einem sehr umfassenden Serienumfang und positioniert sich als besonders komfortorientierte Topversion der Baureihe. Zur Wahl stehen fünf Antriebe vom Mild-Hybrid-Benziner bis zum neuen Plug-in-Hybrid mit 200 kW (272 PS), während die Preise bei 55.490 Euro beginnen und bis 62.800 Euro reichen. Im Fokus stehen hochwertige Materialien, zahlreiche Komfortfunktionen, ein umfangreiches Assistenzpaket und eine klare Ausrichtung auf Alltagstauglichkeit, Langstreckenkomfort und einen breiten Technikmix.
Was Škoda für den Kodiaq L&K anbietet
Die Ausstattungsvariante Laurin & Klement markiert bei Škoda traditionell die besonders komfort- und edelorientierte Speerspitze eines Modells. Beim Kodiaq der zweiten Generation kommt diese Linie nun ebenfalls zum Zug. Sichtbar wird das unter anderem an karosseriefarbenen Stoßfängern und Seitenschwellern, einer silbernen Dachreling sowie Kühlergrillrippen in Unique Dark Chrome. Serienmäßig fährt der Kodiaq L&K auf 19-Zoll-Leichtmetallrädern vor; optional stehen 20-Zoll-Räder zur Wahl. Damit erhält das große SUV einen deutlich hochwertigeren Auftritt, der ohne große Anpassungen bereits ab Werk sehr komplett wirkt.
Auch im Innenraum rückt Škoda die Ausstattung klar in Richtung Komfort. Kunden können zwischen den Design Selections L&K Schwarz und L&K Cognac wählen. Beide setzen auf eine Kombination aus perforiertem Leder und Kunstleder, dazu kommen elektrisch verstellbare Sitze mit Memoryfunktion, Massagefunktion und Sitzbelüftung. Ebenfalls serienmäßig an Bord sind unter anderem KESSY für den schlüssellosen Zugang, eine Diebstahlwarnanlage, eine elektrische Heckklappe mit Komfortbedienung und das CANTON-Soundsystem. Das Paket Komfort Plus bündelt diese Inhalte nach Angaben des Herstellers und macht deutlich, dass die L&K-Version vor allem bei der serienmäßigen Vollausstattung punkten soll.
Technik, Assistenz und Antrieb
Beim Thema Technik legt Škoda den Kodiaq L&K ebenfalls umfangreich aus. Serienmäßig sind unter anderem das Infotainmentpaket mit Navigationssystem und 13-Zoll-Display, ein Fahrassistenzpaket mit Proaktivem Insassenschutz sowie Travel Assist, ACC, Lane Assist+ und Stau- und Notfallassistent enthalten. Hinzu kommt das Paket Licht & Sicht Plus mit Matrix-LED-Scheinwerfern, LED-Heckleuchten mit animierten Blinkern, einer roten Kristallstrukturleiste zwischen den Leuchten und einem horizontalen Lichtband im Frontgrill. Das Winterpaket beheizt neben den Vordersitzen auch die äußeren Rücksitze und die Windschutzscheibe. Weitere serienmäßige Pakete betreffen Transport und Familie mit zusätzlichen Lösungen für den Alltag und den Fond, sodass der Kodiaq auch in der Luxusausführung seine praktische Seite behält.
Antriebsseitig bietet Škoda den Kodiaq L&K mit insgesamt fünf Varianten an. Den Einstieg bildet der 1,5 TSI mit Mild-Hybrid-Technologie und 118 kW (160 PS) ab 55.490 Euro. Darüber folgen ein 2,0 TSI mit 150 kW (204 PS) und Allradantrieb ab 60.200 Euro, ein 2,0 TDI mit 110 kW (150 PS) und Frontantrieb ab 58.440 Euro sowie ein 2,0 TDI mit 142 kW (193 PS) und Allradantrieb ab 62.700 Euro. An der Spitze steht der neue Plug-in-Hybrid mit 200 kW (272 PS) Systemleistung für 62.800 Euro. Damit bietet Škoda die stärkste Kombination aus Verbrennungs- und Elektromotor innerhalb der Baureihe auch im Kodiaq L&K an und deckt zugleich sehr unterschiedliche Kundenwünsche ab, vom effizienzorientierten Diesel bis zum elektrifizierten Topmodell.
Der Plug-in-Hybrid im Detail und die Marktpositionierung
Beim neuen Plug-in-Hybrid arbeitet ein 1,5-TSI-Vierzylinder mit 130 kW (177 PS) mit einem 85-kW-Elektromotor zusammen. Die Energie speichert eine Batterie mit 25,7 kWh Bruttokapazität beziehungsweise 19,7 kWh netto. Laut Škoda ist Gleichstrom-Schnellladen mit bis zu 50 kW möglich. Das ist vor allem für Nutzer interessant, die den großen SUV regelmäßig elektrisch nachladen wollen und im Alltag möglichst viele Strecken mit Strom zurücklegen möchten. Angaben zur elektrischen Reichweite nennt der Hersteller in dieser Mitteilung nicht. Für einen großen Familien-SUV ist die Kombination aus lokal emissionsarmem Fahren und hohem Langstreckenkomfort jedoch besonders attraktiv, zumal die L&K-Ausstattung den technischen Anspruch auch optisch und funktional unterstreicht.
Bei den Verbrauchs- und Emissionswerten weist Škoda für den Kodiaq L&K 1,5 TSI mHEV einen kombinierten Verbrauch von 6,5 bis 6,8 Litern pro 100 Kilometer sowie CO2-Emissionen von 148 bis 155 Gramm pro Kilometer aus. Für den Plug-in-Hybrid nennt der Hersteller gewichtet kombiniert 1,7 bis 1,9 Liter und 13,8 bis 14,0 kWh pro 100 Kilometer sowie 39 bis 43 Gramm CO2 pro Kilometer. Im Betrieb bei entladener Batterie steigt der Verbrauch auf 5,9 bis 6,1 Liter pro 100 Kilometer. Die Diesel- und Benzinvarianten liegen laut Hersteller je nach Version zwischen 5,5 und 8,0 Litern pro 100 Kilometer. Damit wird klar, dass Škoda die Baureihe bewusst breit aufstellt und dem Kodiaq sowohl in der Basis als auch in der Topversion unterschiedliche technische Schwerpunkte mitgibt.
Marktstart, Preise und Einordnung
Mit dem Bestellstart der L&K-Version erweitert Škoda das Angebot des Kodiaq vor allem um eine stärker auf Komfort und Ausstattung ausgerichtete Variante. Für Käufer, die den großen SUV ohnehin mit umfangreicher Ausstattung konfigurieren würden, könnte die neue Linie eine einfacher strukturierte Alternative sein, weil viele Details bereits serienmäßig integriert sind. Gleichzeitig zeigt das Angebot, wie breit Škoda den Kodiaq positioniert: vom Mild-Hybrid über Diesel und Benziner bis zum Plug-in-Hybrid deckt die Baureihe nun ein vergleichsweise großes Spektrum ab. Der Hersteller spricht damit sowohl klassische Langstreckenfahrer als auch Kunden an, die bei einem großen SUV ein möglichst hohes Komfortniveau erwarten.
Offen bleibt in der Mitteilung, wann die ersten Fahrzeuge ausgeliefert werden und welche Lieferzeiten für die einzelnen Motorisierungen gelten. Auch Hinweise auf weitere länderspezifische Konditionen nennt Škoda nicht. Sicher ist aber: Mit der Laurin-&-Klement-Variante erhält der Kodiaq eine deutlich luxuriöser ausgestattete Spitze des Programms, die vor allem Komfort, Assistenzsysteme und den erweiterten Antriebs-Mix in den Vordergrund stellt. Für das Modell ist das ein konsequenter Schritt, weil die zweite Generation damit nicht nur technisch, sondern auch bei der Anmutung klar im oberen Segment verankert wird.
Foto: © Škoda
