Düsseldorf, 27. Mai 2026. Alpine hat angekündigt, die A390 beim Frankreichfest in Düsseldorf zu zeigen und dort erstmals in Deutschland Probefahrten für das vollelektrische Sportmodell anzunehmen. Der Auftritt knüpft an den ersten öffentlichen Deutschland-Auftritt der A390 im Vorjahr an und rückt die Marke erneut in einem Umfeld mit französischem Schwerpunkt in den Blick.
Kurz zusammengefasst:
Alpine zeigt die A390 vom 3. bis 5. Juli auf dem 24. Frankreichfest in Düsseldorf und nimmt dort Probefahrtsanfragen entgegen. Das vollelektrische Sportmodell kommt mit drei Elektromotoren, Allradantrieb und Alpine Active Torque Vectoring. Marktstart, Preise und viele Detaildaten sind noch offen. Der Alpine Store Düsseldorf ist erneut als Premiumpartner eingebunden.
Alpine setzt die A390 in Düsseldorf in Szene
Beim Frankreichfest in Düsseldorf stellt Alpine die A390 erneut in den Mittelpunkt. Nach Angaben des Herstellers soll das vollelektrische Sportmodell vom 3. bis 5. Juli auf dem Fest präsent sein. Für die Marke ist der Termin mehr als ein klassischer Messeauftritt: Besucherinnen und Besucher können dort Probefahrten für die A390 anfragen, was den Auftritt deutlich näher an die Vermarktung des Serienmodells rückt.
Der Bezug zum Standort ist dabei klar gewählt. Das Frankreichfest verwandelt Teile der Düsseldorfer Altstadt in ein Schaufenster französischer Kultur und Produkte. Alpine nutzt diesen Rahmen, um die eigene Herkunft und Markenidentität herauszustellen. Der Alpine Store Düsseldorf - BOB Automotive GmbH ist laut Mitteilung wie im Vorjahr als Premiumpartner dabei. Für die lokale Sichtbarkeit der Marke ist das relevant, weil der Auftritt nicht nur auf ein einzelnes Modell zielt, sondern auch auf die Präsenz des Vertriebsnetzes vor Ort.
Technik der A390: sportlich, elektrisch und mit Allrad
Die A390 beschreibt Alpine als sportlichen Fastback mit rein elektrischem Antrieb. Genannt werden drei Elektromotoren, Allradantrieb und Alpine Active Torque Vectoring. Letzteres ist ein System zur gezielten Verteilung des Antriebsmoments zwischen den Rädern, das für mehr Traktion und präzisere Fahrdynamik sorgen soll. Damit positioniert der Hersteller das Modell klar zwischen Performance-Anspruch und Alltagstauglichkeit.
Als technische Daten nennt Alpine außerdem einen kombinierten Stromverbrauch von 20,7 bis 18,9 kWh pro 100 Kilometer. Die CO2-Emissionen liegen laut Quelle bei 0 Gramm pro Kilometer, die CO2-Klasse bei A. Für Käuferinnen und Käufer sind das zunächst die gesicherten Werte aus der Mitteilung; Angaben zu Reichweite, Ladeleistung, Batteriegröße, Preisen oder Ausstattungslinien nennt Alpine an dieser Stelle nicht. Genau diese Punkte bleiben für den Marktstart weiterhin wichtig, weil sie die Position der A390 im Wettbewerb erst vollständig einordnen lassen.
Französische Produktion und Markenstrategie
Alpine hebt in der Mitteilung auch die französische Wertschöpfungskette des Modells hervor. Die A390 wird demnach in Frankreich entwickelt und produziert, unter anderem im Werk Dieppe. Dazu kommen Batterieproduktion in Douai und Elektromotorenfertigung in Cléon. Für die Marke ist das ein zentrales Argument, weil sich die A390 damit als Produkt mit klarer industrieller Herkunft präsentieren lässt. Im Kontext des Frankreichfests passt diese Botschaft zum Veranstaltungsumfeld, bleibt aber vor allem eine Herstellerdarstellung.
Eingeordnet wird die A390 von Alpine in die sogenannte „Dream Garage“. Damit beschreibt die Marke ihre elektrische Modellfamilie, zu der auch die A290 gehört. Die A290 wird in der Mitteilung als kompakter Performance-Hatchback für den urbanen Alltag genannt. Zusammen zeigt das, in welche Richtung Alpine seine künftige Modellpalette entwickelt: elektrisch, sportlich und mit deutlicher Ausrichtung auf Fahrdynamik statt rein auf Reichweite oder Effizienz.
Marktstart, Preise und offene Angaben
Offen bleibt weiterhin, wann die A390 in Deutschland regulär startet und zu welchem Preis sie angeboten wird. Auch konkrete Aussagen zu Ladezeiten, Ausstattung, Varianten oder optionalen Paketen fehlen in der Mitteilung. Der Auftritt in Düsseldorf wirkt deshalb vor allem wie ein weiterer Schritt in der Einführung des Modells, nicht wie ein vollständiger Verkaufsstart. Für Interessenten ist vor allem interessant, dass Alpine den Kontakt über Probefahrten bereits ermöglicht, während viele Eckdaten noch ausstehen.
Aus redaktioneller Sicht zeigt die Meldung vor allem, wie Alpine seine elektrische Modelloffensive schrittweise auf den Markt bringt. Die A390 ist dabei das größere und technisch aufwendigere Modell oberhalb der A290, mit klarer Betonung auf Allradtechnik und sportlicher Auslegung. Dass der erste öffentliche Deutschland-Auftritt nun erneut mit einem lokalen Event in Düsseldorf verknüpft wird, dürfte kein Zufall sein: Alpine sucht Sichtbarkeit im Umfeld einer Marke, die sich über Emotion, Herkunft und Fahrdynamik definiert. Für den breiten Markt sind jetzt vor allem die noch fehlenden Alltagsdaten entscheidend, bevor die A390 als konkrete Kaufoption bewertbar wird.
Fotos ©️ by Alpine
