Berlin, 24. Mai 2026. BMW hat die 20. Ausgabe von „Staatsoper für alle“ in Berlin begleitet. Auf dem Bebelplatz verfolgten nach Angaben des Unternehmens und der Staatsoper Unter den Linden mehr als 30.000 Besucher die Live-Übertragung von Verdis „Nabucco“ sowie das Konzert der Staatskapelle Berlin. Das Format setzte damit erneut auf ein kostenloses Open-Air-Angebot mitten in der Hauptstadt.
Kurz zusammengefasst:
BMW unterstützte die 20. Ausgabe von „Staatsoper für alle“ in Berlin. Schauplatz war der Bebelplatz, auf dem mehr als 30.000 Besucher zusammenkamen. Gezeigt wurden Verdis „Nabucco“ und ein Konzert der Staatskapelle Berlin, der Eintritt war frei. Für 2027 steht bereits ein neuer Termin fest: 12. und 13. Juni.
Was auf dem Bebelplatz geboten wurde
Die Jubiläumsausgabe von „Staatsoper für alle“ machte den Berliner Bebelplatz am Wochenende erneut zu einem Ort für klassische Musik unter freiem Himmel. Nach Angaben der Veranstalter kamen mehr als 30.000 Menschen zur 20. Ausgabe des Formats. Gezeigt wurde am Samstagabend die Live-Übertragung von Giuseppe Verdis Oper „Nabucco“ aus der Staatsoper Unter den Linden. Am Sonntag folgte ein Open-Air-Konzert der Staatskapelle Berlin unter der Leitung von Generalmusikdirektor Christian Thielemann. Für das Publikum vor Ort war das Wochenende nicht nur eine kulturelle Veranstaltung, sondern auch ein Beispiel dafür, wie sich Oper und Konzert ohne Eintritt zugänglich machen lassen. Genau darin liegt seit Jahren der besondere Charakter des Formats: Hochkultur wird aus dem geschlossenen Haus heraus auf einen öffentlichen Platz verlagert. Dass BMW das Ereignis erneut als Partner unterstützte, fügt sich in das langfristig angelegte kulturelle Engagement des Unternehmens in Berlin ein.
Musikprogramm mit Oper, Orchester und Nachwuchs
Das Programm begann am Samstag mit der Übertragung von „Nabucco“. Dirigiert wurde die Aufführung im Opernhaus von Francesco Lanzillotta. Genannt wurden in der Mitteilung auch mehrere Solistinnen und Solisten, darunter Ariunbaatar Ganbaatar, Lidia Fridman, Tareq Nazmi, Elena Maximova, Andrés Moreno García, Clara Nadeshdin, Junho Hwang und Hanseong Yun. Für Besucher auf dem Platz lief die Produktion parallel auf der Großleinwand. Am Sonntag stand dann das Konzert der Staatskapelle Berlin im Mittelpunkt. Eröffnet wurde der Vormittag von der Kinderopernorchester, Mitgliedern des Internationalen Opernstudios und dem Jugendchor der Staatsoper. Unter der Leitung von Giuseppe Mentuccia erklangen Werke von Jacques Offenbach und Jules Massenet. Danach folgte das Orchester der Staatskapelle Berlin mit Ludwig van Beethovens 6. Sinfonie in F-Dur, der „Pastoralen“, sowie den Ouvertüren zu „Coriolan“ und „Egmont“. Für die Besucher auf dem Platz war das ein klassisch aufgebautes Programm aus Nachwuchs, Opernbezug und groß besetztem Orchesterrepertoire.

Einordnung für BMW und die Veranstalter
BMW hob in der Mitteilung vor allem den Gemeinschaftscharakter des Wochenendes hervor. Das Unternehmen stellt das Format seit Langem als Teil seines Kulturengagements dar. Für die Staatsoper Unter den Linden ist die Veranstaltung wiederum eine Möglichkeit, ein breites Publikum außerhalb des Opernhauses zu erreichen. Dass das Angebot frei zugänglich ist, dürfte dabei einer der wichtigsten Faktoren für die hohe Besucherzahl sein. Die Quelle nennt allerdings keine weitergehenden Angaben zu Kosten, organisatorischen Details oder zur Reichweite einzelner Übertragungswege über den Tag hinaus. Auch für Berlin hat das Format einen gewissen Stellenwert, weil es den Bebelplatz für zwei Tage in eine offene Kulturfläche verwandelt. Neben dem Publikum waren auch Vertreter aus Politik, Kultur und Gesellschaft vor Ort. Als Schirmherr trat erneut Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner auf. Am Samstag begrüßte er gemeinsam mit Elisabeth Sobotka und Nina Englert das Publikum, am Sonntag übernahm diese Rolle unter anderem die Staatssekretärin für Kultur, Cerstin Richter-Kotowski. Moderiert wurde das Programm an beiden Tagen von Petra Gute.
Übertragung, Rückblick und Ausblick
Die Opernaufführung wurde laut BMW auf rbb radio3 übertragen, das Konzert der Staatskapelle Berlin lief als Livestream auf staatsoper-berlin.de und zusätzlich im rbb Fernsehen. Beide Beiträge sollen zudem in der ARD Mediathek abrufbar sein. Für alle, die nicht vor Ort waren, blieb das Wochenende damit auch medial präsent. Konkrete neue Produkt-, Technik- oder Mobilitätsinformationen enthält die Mitteilung nicht. Relevant ist die Nachricht vor allem als Kulturengagement von BMW und als Hinweis darauf, wie stark klassische Musik in Berlin als öffentlich zugängliches Event angenommen wird. Ein Folgetermin steht bereits fest: „Staatsoper für alle“ soll am 12. und 13. Juni 2027 wieder auf dem Bebelplatz stattfinden. Außerdem verweist BMW auf „Oper für alle“ in München am 4. Juli 2026, wo eine Live-Übertragung von Richard Wagners „Die Walküre“ geplant ist.
Fotos: © BMW
