5. August 2026, Leinfelden-Echterdingen. smart hat die Rückkehr seines kleinen Zweisitzers angekündigt und setzt dafür auf eine ungewöhnliche internationale Mural-Kampagne. In Berlin, Paris, Shanghai, Hong Kong, Buenos Aires und Melbourne zeigen großformatige Wandbilder erste Design-Anmutungen des kommenden smart #2, der als vollelektrisches Modell für den Stadtverkehr positioniert wird.
Kurz zusammengefasst:
smart stellt den neuen #2 zunächst nicht klassisch vor, sondern kündigt den vollelektrischen Zweisitzer mit Murals in sechs Metropolen an. Berlin ist ebenso dabei wie Paris, Shanghai, Hong Kong, Buenos Aires und Melbourne. Technische Daten, Preise und Marktstart sind noch offen; die vollständige Premiere soll im Oktober 2026 in Paris folgen.
Was smart mit dem #2 vorbereitet
Mit dem smart #2 bringt die Marke ihren Zweisitzer zurück. Vorgestellt wurde das Modell noch nicht im klassischen Sinn, sondern über eine internationale Kunstkampagne im Stadtbild. In sechs Metropolen verwandelt smart derzeit Fassaden in großformatige Murals, um den kommenden Zweisitzer anzukündigen und erste Hinweise auf das Design zu geben. Der Fokus liegt dabei klar auf urbaner Mobilität: Der smart #2 soll vollelektrisch antreten und den kleinen, besonders kompakten Fahrzeugtyp in die nächste Generation führen.
Die Kampagne ist bewusst ungewöhnlich angelegt. Statt einer typischen Vorabpräsentation setzt smart auf Street Art, Design und einen Auftritt mitten im Alltag der Städte. Nach Angaben des Herstellers soll das Fahrzeug damit nicht nur sichtbar gemacht, sondern auch als Teil eines kulturellen Umfelds positioniert werden. In Berlin entsteht ein Mural an der East Side Gallery, die Arbeiten dort liefen seit dem 1. August, die Fertigstellung war für den 6. August angekündigt. Weitere Murals gibt es in Paris, Shanghai, Hong Kong, Buenos Aires und Melbourne.
Technik, Design und Einordnung
Konkrete technische Daten nennt smart in dieser Mitteilung noch nicht. Offiziell ist bislang vor allem, dass der smart #2 ein vollelektrischer Zweisitzer wird und sich an den Anforderungen des Stadtverkehrs orientieren soll. Angaben zu Reichweite, Batteriegröße, Ladeleistung, Leistung, Verbrauch oder Abmessungen fehlen noch. Auch Preise und die genaue Marktverfügbarkeit wurden nicht bekannt gegeben. Für Käufer und Interessenten bleibt damit vorerst offen, wie alltagstauglich und wie teuer das neue Modell am Ende ausfallen wird.
Beim Design verweist smart auf das Mercedes-Benz Global Design Team. Der Hersteller beschreibt den #2 als Fahrzeug, das der Linie „Love, Pure, Unexpected“ folgen soll. Übersetzt heißt das: klare Formensprache mit kompaktem Auftritt und einigen bewusst gesetzten Details. Laut smart bleibt das Seitenprofil nah am smart Concept #2, während die Silhouette und die Grundidee des klassischen Zweisitzers weitergeführt werden. Damit zielt das Modell erkennbar auf die urbane Nische, die der smart über Jahre geprägt hat.
KI-generierte Darstellung des smart #2
Marktstart und offene Angaben
Als konkrete Premiere nennt smart den Pariser Autosalon im Oktober 2026. Dort soll der smart #2 erstmals vollständig gezeigt werden. Für Deutschland und andere europäische Märkte liegen in der Mitteilung noch keine Bestelltermine, Preise oder Ausstattungsdetails vor. Ebenfalls offen bleibt, in welchen Ländern der Wagen tatsächlich in den Handel kommt und wie sich die technischen Daten nach Abschluss des Homologationsverfahrens darstellen. smart weist selbst darauf hin, dass es sich bei den bislang gezeigten Angaben um vorläufige Werte handelt, die sich im Zuge der EU-Zulassung noch ändern können.
Mit dem smart #2 greift smart ein Segment auf, das im Alltag von Großstädten weiterhin eine klare Rolle haben kann: kleine, wendige und möglichst effiziente Fahrzeuge für enge Straßen, kurze Wege und begrenzten Parkraum. Dass die Marke dafür zunächst keine klassische Produktshow, sondern eine Kunstaktion im Stadtraum wählt, passt zur eigenen Historie. smart hat urbane Mobilität stets mit Design und einem gewissen Stilanspruch verknüpft. Für den Markt ist vor allem relevant, ob der neue Zweisitzer dieses Profil in eine aktuelle elektrische Form übersetzt und ob er zu den Anforderungen heutiger Kunden in Europa passt.
Die jetzt gezeigten Murals liefern darauf nur einen ersten Blick. Sie ersetzen keine technischen Eckdaten, machen aber klar, dass smart den #2 als emotional aufgeladenes Stadtauto zurückbringen will. Erst mit der Weltpremiere in Paris dürfte sich zeigen, wie viel vom früheren Konzept in die neue Generation übernommen wurde und wie stark sich das Modell technisch von seinen Vorgängern absetzt.
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Fotos: © smart
