Weiterstadt, 17. September 2026. Škoda hat den Bestellstart für den Epiq 40 in Deutschland bekanntgegeben und damit das elektrische Einstiegsangebot der Baureihe erweitert. Die neue Variante des City-SUV-Crossovers ist ab sofort ab 27.900 Euro zu haben und ergänzt den bereits bekannten Epiq 55. Für Käufer interessant sind vor allem die Kombination aus vergleichsweise kleinem Akku, alltagstauglicher Reichweite und einer Preisstaffel, die den Einstieg in die Baureihe klarer gliedert.
Kurz zusammengefasst:
Der Škoda Epiq 40 startet in Deutschland als neue Basismotorisierung ab 27.900 Euro. Er kombiniert einen 99 kW starken Elektromotor mit einer 38,5-kWh-LFP-Batterie und soll bis zu 310 Kilometer Reichweite schaffen. Bestellbar ist er in den Linien Essence und Selection, während für den Epiq 55 zusätzliche Ausstattungen und Optionen hinzukommen.
Technik, Antrieb und Alltag
Der Epiq 40 nutzt eine Antriebsbatterie mit 38,5 kWh Bruttokapazität beziehungsweise 37 kWh netto. Als Zellchemie setzt Škoda auf Lithium-Eisen-Phosphat, kurz LFP. Diese Batterieart gilt als robust und wird häufig in Fahrzeugen verwendet, bei denen Kosten und Haltbarkeit wichtiger sind als maximale Energiedichte. Der Elektromotor leistet 99 kW oder 135 PS, das maximale Drehmoment liegt bei 267 Newtonmetern. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 160 km/h begrenzt. Nach Herstellerangaben soll der Epiq 40 mit einer Ladung bis zu 310 Kilometer weit kommen; von 10 auf 80 Prozent dauert das Laden 23 Minuten.
Für den Alltag ist diese Kombination vor allem für Pendler und Stadtfahrer interessant, die kein großes Batteriepaket benötigen. Gleichzeitig bleibt offen, wie sich das Modell im Detail bei Temperatur, Autobahnanteil und Beladung schlägt. Angaben zu einer möglichen Anhängelast, zum Kofferraumvolumen oder zu weiteren Fahrdaten nennt Škoda in dieser Mitteilung nicht. Damit bleibt der Epiq 40 vor allem als pragmatische Lösung für den urbanen Einsatz und den täglichen Arbeitsweg positioniert, ohne den Anspruch zu erheben, ein Langstrecken-Spezialist zu sein.
Ausstattung, Linien und neue Optionen
Der Epiq 40 wird in den Linien Essence und Selection angeboten. Bereits die Basisversion Essence bringt laut Škoda unter anderem LED-Hauptscheinwerfer, mehrere Assistenzsysteme, eine Climatronic, ein 13-Zoll-Infotainmentdisplay, Bluetooth-Freisprecheinrichtung und Škoda Care Connect mit. Dazu kommen Funktionen wie Frontradarassistent, Spurhalteassistent, Spurwechsel- und Ausparkassistent mit Ausstiegswarner sowie Kreuzungsassistent. Damit liegt der Fokus nicht nur auf dem Preis, sondern auch auf einer für die Klasse umfangreichen Sicherheits- und Komfortausstattung. Gerade im Einstiegssegment ist das bemerkenswert, weil der Hersteller damit nicht nur einen günstigen Preis, sondern auch ein gut nutzbares Grundpaket anbietet.
Die Selection-Variante kostet ab 31.400 Euro und ergänzt das Paket um Technik- und Komfortausstattung sowie eine andere Design Selection. Genannt werden unter anderem Phonebox mit induktiver Ladefunktion, Parksensoren vorn und hinten, Rückfahrkamera, KESSY für den schlüssellosen Zugang und bidirektionales Laden. Hinzu kommen beheizbares Lenkrad, beheizbare Vordersitze, 2-Zonen-Climatronic, getönte Scheiben hinten und 18-Zoll-Leichtmetallfelgen. Für ein Modell in dieser Preisregion ist das eine Ausstattung, die klar in Richtung Komfort und Alltagstauglichkeit zielt. Wer den Epiq als vollwertiges Familien- oder Pendlerauto betrachtet, bekommt damit deutlich mehr als nur die nötigsten Basisfunktionen.

Auch für den größeren Epiq 55 gibt es neue Bestellmöglichkeiten. Neben einer Wärmepumpe, die Škoda nun für alle Versionen anbietet, können Selection-Modelle mit elektrisch einstellbaren Vordersitzen geordert werden. Außerdem führt der Hersteller das Paket Premium ein, das für 890 Euro unter anderem einen 25 Liter großen Frunk unter der Fronthaube, eine 360-Grad-Kamera mit 3D-Visualisierung, ein Canton-Soundsystem mit zehn Lautsprechern und einen intelligenten Parkassistenten umfasst. Mit diesen Ergänzungen nähert sich der Epiq in höheren Varianten stärker einem gut ausgestatteten Kompaktstromer an. Das zeigt auch, dass Škoda die Baureihe nicht nur über einen niedrigen Einstiegspreis, sondern über klar abgestufte Ausstattungsniveaus positionieren will.
Marktstart, Preise und offene Punkte
Für Deutschland nennt Škoda den Bestellstart jetzt bereits für den Epiq 40. Zusätzlich soll im Oktober auch der Epiq 35 mit einem Einstiegspreis ab 25.900 Euro folgen. Der leistungsstärkere Epiq 55 bleibt mit 155 kW beziehungsweise 211 PS weiterhin im Programm und ist ebenfalls in mehreren Linien bestellbar. Noch nicht genannt wurden für die deutsche Markteinführung konkrete Liefertermine, und auch zu möglichen Preisunterschieden in weiteren Märkten macht die Mitteilung keine Angaben. Damit ist zwar der Konfiguratorstart klar umrissen, die konkrete Verfügbarkeit für Kunden aber noch nicht vollständig transparent.
Mit dem Epiq 40 baut Škoda sein elektrisches Angebot unterhalb des Epiq 55 sinnvoll aus. Der niedriger positionierte Einstiegspreis dürfte vor allem Käufer ansprechen, die ein kompaktes Elektroauto mit brauchbarer Reichweite suchen, ohne direkt zu einer größeren Batterie greifen zu müssen. Gleichzeitig zeigt die Mitteilung, dass der Hersteller das Modell nicht nur über den Preis, sondern auch über Ausstattung und Variantenvielfalt schärfen will. Die Kombination aus LFP-Batterie, Schnellladezeit und optionalen Komfortfunktionen macht den Epiq vor allem zu einem pragmatischen Angebot im wachsenden Segment der kleinen Elektro-SUV. Offen bleibt, wie sich die Baureihe in der Praxis gegenüber ähnlichen Modellen im Konzernumfeld und im Wettbewerbsumfeld behauptet. Für eine genaue Einordnung wären zudem noch weitere Daten zu Ladeleistung, Innenraummaßen und Verfügbarkeit in anderen europäischen Märkten hilfreich.
Fotos: © Škoda
