Rüsselsheim, 21. Mai 2026. DS Automobiles hat den Bestellstart für den neuen DS N°7 in Deutschland bekanntgegeben. Das Mittelklasse-Premium-SUV ist ab sofort online konfigurierbar und startet laut Hersteller bei 47.700 Euro. Der Marktstart ist für den Herbst vorgesehen.
Kurz zusammengefasst:
Der DS N°7 ist das neue Premium-SUV von DS Automobiles und ab sofort in Deutschland bestellbar. Zum Start gibt es Hybrid- und Elektroversionen, die Ausstattungslinien Pallas, Étoile und das limitierte La Première sowie Preise ab 47.700 Euro. Der Marktstart ist für den Herbst 2026 angekündigt, während die Online-Konfiguration bereits freigeschaltet ist.
Was DS mit dem N°7 in Deutschland plant
DS Automobiles bringt den neuen N°7 jetzt offiziell in den deutschen Handel. Der Nachfolger des bisherigen DS 7 kann ab sofort bestellt werden, parallel dazu ist der Konfigurator online freigeschaltet. Für Käufer relevant ist vor allem, dass der Hersteller nicht nur den Einstiegswert nennt, sondern auch eine vollständige Preisliste mit technischen Daten bereitstellt. Damit wird das Modell schon vor dem eigentlichen Marktstart im Herbst konkret greifbar.
Der N°7 positioniert sich weiterhin im Segment der kompakten Premium-SUVs. DS setzt dabei klar auf Komfort, einen betont aufwendigen Innenraum und elektrifizierte Antriebe. Das Modell soll laut Hersteller an die Rolle des DS 7 anknüpfen, der in Deutschland vor allem im gewerblichen Umfeld eine wichtige Rolle gespielt habe. Für Interessenten ist das vor allem deshalb relevant, weil der N°7 nicht als klassischer Volumen-SUV auftritt, sondern als komfortorientierte Alternative mit entsprechendem Preisniveau und Ausstattungskonzept.
Technik, Antrieb und Komfortausstattung
Zum Start stehen mehrere elektrifizierte Varianten zur Wahl. Neben einem Hybrid gibt es verschiedene vollelektrische Versionen, darunter den DS N°7 E-Tense FWD Long Range mit 180 kW beziehungsweise 245 PS und einer angegebenen Reichweite von bis zu 740 Kilometern. Der DS N°7 Hybrid kombiniert nach Herstellerangaben einen Turbobenziner mit einem 48-Volt-System. Das System unterstützt den Antrieb beim Beschleunigen und ermöglicht kurze rein elektrische Fahranteile, im Stadtverkehr laut DS bis zu 50 Prozent der Strecke. Konkrete Verbrauchs- und Reichweitenangaben nennt der Hersteller ebenfalls, verweist dabei aber auf WLTP-Werte und vorläufige Daten.
Auch bei Fahrwerk und Ausstattung legt DS den Schwerpunkt auf Komfort. Das aktive Fahrwerk DS Active Scan Suspension analysiert nach Herstellerangaben die Fahrbahn mit Kamera und Sensoren und passt die Dämpfung laufend an. Hinzu kommen DS Pixelvision-Scheinwerfer, ein Nachtsichtsystem namens DS Night Vision sowie eine umfangreiche Geräuschdämmung. Im Innenraum nennt DS je nach Variante verschiedene Materialien wie bayerisches Nappaleder, Alcantara oder vegane Bezüge. Ebenfalls verfügbar sind Sitzfunktionen wie Heizung, Kühlung, Massage und der DS Neck Warmer. Für das Infotainment wird DS Iris mit integrierter KI-Funktion genannt, außerdem eine Audioanlage von Focal.

Ausstattungslinien und Preise
Zum Marktstart bietet DS den N°7 in den Linien Pallas und Étoile sowie als limitiertes Kollektionsmodell La Première an. Die Preisstruktur ist damit klar gegliedert, wobei die Bandbreite je nach Antrieb und Ausstattung deutlich auseinanderliegt. Beim Hybrid beginnt die Palette bei 47.700 Euro, die vollelektrischen Versionen starten laut Preisliste höher. Für Deutschland nennt DS zudem, dass die Fahrzeuge ab sofort online konfiguriert werden können und die Preisliste frei zugänglich ist.
Für Interessenten ist das vor allem hilfreich, weil sich der N°7 damit früh einordnen lässt: Er ist kein Einstiegsmodell, sondern ein bewusst auf Komfort und Ausstattung ausgerichtetes SUV im oberen Kompakt- oder Mittelklassesegment. Der Hersteller verweist zudem auf einen späteren Vor-Ort-Termin in den deutschen DS Stores. Bereits im Juli soll das Modell im Rahmen einer statischen Roadshow zu sehen sein, Probefahrten sind erst ab dem Marktstart im Herbst geplant.
Einordnung für den deutschen Markt
Mit dem N°7 schärft DS Automobiles sein elektrifiziertes Angebot in Deutschland weiter. Die Marke spricht eine Kundschaft an, die Wert auf Design, Individualisierung und Komfort legt. Im Fall des N°7 kommt hinzu, dass DS den Wagen ausdrücklich als Firmenwagen-Alternative positioniert. Das ist naheliegend, weil der Vorgänger DS 7 nach Angaben des Herstellers im Jahr 2025 zu rund 85 Prozent an Selbstständige und Fuhrparkmanager ging. Ob der neue N°7 in Deutschland ähnlich angenommen wird, bleibt offen, doch die Zielrichtung ist klar erkennbar.
Offen bleiben trotz des Bestellstarts noch einige Punkte, die für viele Käufer wichtig sind. Dazu zählen die genauen Alltagswerte der einzelnen Versionen im Detail, mögliche Ausstattungsunterschiede zwischen den Linien sowie die endgültige Verfügbarkeit in allen deutschen Märkten und beim Handel. Der Hersteller hat zwar die wichtigsten Eckdaten veröffentlicht, doch der praktische Vergleich mit Wettbewerbern wird erst zum Marktstart im Herbst vollständig möglich sein.
Fotos: © DS Automobiles
