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Federbruch beim Auto – Ursachen, Symptome & Kosten

Das Auto weist ein merkwürdiges Fahrverhalten auf oder immer wieder ist ein Poltern zu hören, das aus der Richtung des Rades kommt? Dann könnte es sein, dass eine Beschädigung an den Fahrwerksfedern vorliegt. Sie sorgen in Kombination mit den Stoßdämpfern für ein ideales Fahrverhalten und gleichen zudem die Unebenheiten der Fahrbahn aus. Kommt es zu einem Federbruch am Fahrzeug, dann kann dies schwerwiegende Folgen mit sich ziehen: Nicht nur in Hinsicht auf die Sicherheit, sondern dies kann sogar gesetzliche Folgen haben.

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Foto: vvoennyy/Shotshop.com

 

Die mögliche Ursache für den Federbruch

Nicht nur, dass die Fahrwerksfedern und Stoßdämpfer dafür sorgen, dass der Fahrkomfort verbessert wird, sondern sie dienen zugleich der Sicherheit. Durch sie wird das Fahrverhalten beeinflusst und es werden die entstehenden Schwingungen beim Fahren abgefangen. Kommt es zu einem Federbruch, dann kann das unter Umständen gefährlich enden. Was aber führt dazu, dass Druckfedern brechen?

  • Häufiges Fahren auf Straßen mit starken Unebenheiten, wie bspw. Schlaglöcher.
  • Allerdings kommt es in diesem Fall erst nach einer langen Laufleistung zu einem Bruch und gilt daher als normaler Verschleiß.
  • Keine Straße ist komplett eben, was bedeutet, dass jedes kleine Hügelchen und Rillen aufweisen.
  • Das Material veraltet, Roststellen an den Fahrwerksfedern machen das Material kaputt, was dann oft zu einem Federbruch führt.
  • Schnelles Fahren über Schlaglöcher, Bordsteinkanten und Speed-Breaker führt ebenfalls zum Verschleiß und einem Brechen der Federn – übermäßig starke Belastung.

 

Defekte Fahrwerksfedern erkennen

Es gibt verschiedene Anzeichen, die darauf hinweisen, dass die Fahrwerksfedern defekt sind, womit die Sicherheit gefährdet ist. Daher sollten diese schnell erneuert werden. Während der Fahrt sollte auf folgende Symptome geachtet werden:

  • Langes Nachfedern oder ein schwammiges Fahrverhalten.
  • Bei Schlaglöchern und Lenkbewegungen kommt es zu klappernden Geräuschen.
  • Bei Löchern und starken Unebenheiten auf der Straße kommt es zu schlagenden Geräuschen.
  • Das Auto steht schief, was darauf hinweist, dass auf einer Seite die Feder defekt ist.

Eine Sichtprüfung ist der einfachste Weg, festzustellen, ob es zu einem Federbruch gekommen ist. Dafür ist jedoch eine Hebebühne notwendig. Die Fahrwerksfedern können mit einem Blick von unten aus in alle Richtungen überprüft werden, wenn das Fahrzeug angehoben wird.

Zudem ist es alternativ möglich, die Federn mit der Hand auf Schäden zu überprüfen. Dafür wird mit der Hand die komplette Feder abgetastet, um so eventuelle Risse oder einen Bruch zu ertasten.

 

Die Kosten für die Reparatur – selbst machen vs. Werkstatt

Es spielt keine Rolle, ob der Federwechsel in der Werkstatt ausgeführt wird oder in DIY in einer Mietwerkstatt oder in der eigenen Garage – es kommen Kosten auf einen zu. Zum einen für die Federn, die je nach Fahrzeugmodell mit einem unterschiedlichen Preis zu Buche schlagen. Zudem wird ein Federspanner benötigt, wobei diese Kosten wegfallen, wenn die Reparatur in einer Fachwerkstatt erfolgt. Zu guter Letzt kommt noch die Arbeitszeit für die Auto-Mechaniker hinzu und hier kommt es zu einem Preis von 100 € pro Stunde, wobei der Wechsel der Feder im Normalfall nicht dauert.

Allerdings gilt es zu beachten, dass die Arbeitszeit sich verdoppelt, denn Federn müssen grundsätzlich im Paar ausgetauscht werden.

 

Kaputte Fahrwerksfedern – welche Folgen kann das haben?

Bricht die Feder durch Rost oder aufgrund eines zu hohen Schlags, dann ist die Dämpfwirkung nicht mehr gegeben. Das bringt negative Folgen mit sich, in Hinsicht auf das Fahrverhalten und andere Komponenten:

  • Gestörtes Fahrverhalten, die Sicherheit ist nicht mehr gegeben.
  • Aufgrund des fehlenden Widerstands kann es zu Schäden am Unterboden kommen.
  • Teile der Aufhängung können Schaden nehmen.
  • Ein starker Verschleiß der Stoßdämpfer.

Der TÜV wird im Rahmen der Hauptuntersuchung das Fahrzeug stets sehr gründlich untersuchen. Dabei werden auch die Teile der Radaufhängung sowie des Fahrzeugs genau unter die Lupe genommen, denn diese leiden besonders oft an Rost- und Witterungsschäden. Sollte eine Fahrwerksfeder defekt sein, dann wird das Auto die TÜV-Plakette nicht erhalten.

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