Weiterstadt, 7. Juli 2026. Škoda meldet für den Elroq die Spitze der deutschen Elektroauto-Zulassungen im ersten Halbjahr 2026. Das kompakte E-SUV kam von Januar bis Juni auf 20.139 Neuzulassungen und liegt damit vor allen anderen batterieelektrischen Modellen im Markt.
Kurz zusammengefasst:
Der Škoda Elroq führte im ersten Halbjahr 2026 die deutsche BEV-Zulassungsstatistik an. Mit 20.139 Neuzulassungen lag das kompakte Elektro-SUV deutlich vor dem Vorjahreswert und setzte sich auch gegen die übrige Konkurrenz durch. Die Enyaq-Familie ergänzt das starke Abschneiden von Škoda im deutschen Elektrosegment mit 16.485 Zulassungen und Platz vier unter den BEV-Modellen.
Was den Elroq an die Spitze gebracht hat
Der Elroq ist für Škoda in kurzer Zeit zu einem zentralen Elektro-Modell geworden. Nach Angaben des Herstellers war das kompakte E-SUV im ersten Halbjahr 2026 das meistzugelassene batterieelektrische Auto in Deutschland. Mit 20.139 Neuzulassungen lag der Elroq nicht nur deutlich über dem Vorjahreswert, sondern auch vor dem hauseigenen Enyaq, der ebenfalls zu den stärkeren Elektroautos der Marke zählt. Für Škoda ist das ein wichtiger Hinweis darauf, dass der Absatz im E-Segment zunehmend breiter getragen wird.
Der Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum fällt besonders deutlich aus: Damals standen für den Elroq zur Jahresmitte 9.394 Fahrzeuge in der Statistik. 2026 hat sich dieser Wert mehr als verdoppelt. Nach Angaben von Škoda entspricht das einem Plus von 10.745 Fahrzeugen beziehungsweise 114,4 Prozent. Dass der Elroq bereits in mehreren einzelnen Monaten an der Spitze der BEV-Zulassungen stand, unterstreicht den kräftigen Start der Baureihe im laufenden Jahr.
Technik, Varianten und Nachfrage
Beim Blick auf die Antriebsvarianten zeigt sich laut Škoda ein klarer Schwerpunkt auf dem Elroq 85. Auf diese Version entfielen gut 47 Prozent der Verkäufe. Die Variante kombiniert Heckantrieb mit der größten Hochvoltbatterie im Programm und leistet 210 kW (286 PS). Der Hersteller nennt für den Akku 82 kWh brutto beziehungsweise 79 kWh netto sowie eine Reichweite von bis zu 576 Kilometern. Das sind Werte, die den Elroq vor allem für Kunden interessant machen, die ein alltagstaugliches Elektro-SUV mit größerer Reichweite suchen.
Auch sportlichere Versionen finden offenbar ihre Käufer. Mehr als 30 Prozent der Elroq-Kunden entschieden sich laut Škoda für eine Sportline-Ausführung in unterschiedlichen Leistungsstufen und mit verschiedenen Batteriegrößen. Rund 12 Prozent entfielen auf den Elroq RS mit 250 kW (340 PS) und Allradantrieb. Für diese Version nennt der Hersteller einen kombinierten Stromverbrauch von 16,2 bis 17,5 kWh/100 km und CO2-Emissionen von 0 g/km. Für Leser wichtig ist dabei vor allem die Einordnung: Der Elroq deckt innerhalb einer Baureihe mehrere Nutzungsprofile ab, vom alltagstauglichen Reichweitenmodell bis zur leistungsstärkeren Topversion.

Škoda im deutschen BEV-Markt
Nicht nur der Elroq selbst, auch die Markenbilanz fällt für Škoda im Elektrosegment stark aus. Im ersten Halbjahr 2026 kam die Marke im BEV-Bereich auf einen Marktanteil von 10,0 Prozent und liegt damit laut Hersteller auf Platz zwei. Gegenüber dem ersten Halbjahr 2025 ist das ein Plus von einem Prozentpunkt. Die Enyaq-Familie erreichte im gleichen Zeitraum 16.485 Neuzulassungen und rangiert damit auf Platz vier der deutschen BEV-Rangliste.
Für den Markt ist das relevant, weil sich damit zeigt, dass Škoda im Elektrobereich nicht mehr nur ein einzelnes Erfolgsmodell im Angebot hat, sondern mit Elroq und Enyaq gleich zwei Volumenmodelle in der Zulassungsstatistik platziert. Besonders im wichtigen Segment der kompakten Elektro-SUVs ist das ein starkes Signal, auch wenn die genauen Gründe für die Nachfrage aus der Statistik allein nicht hervorgehen. Preise, Ausstattungsänderungen oder neue Modelljahre nennt die Mitteilung nicht. Ebenfalls offen bleibt, wie sich der Elroq in den kommenden Monaten gegenüber der Konkurrenz entwickelt.
Fotos: © Škoda
