Weiterstadt, 19. Mai 2026. Škoda hat den neuen Epiq in Deutschland ab sofort bestellbar gemacht. Zum Start stehen die Varianten Essence 55, Selection 55 und das limitierte Sondermodell Edition Eins 55 zur Wahl. Das künftige Einstiegsmodell Essence 35 folgt erst später zum Marktstart Ende September 2026.
Kurz zusammengefasst:
Der Škoda Epiq ist ab sofort in Deutschland bestellbar, allerdings zunächst nur in den Versionen Essence 55, Selection 55 und Edition Eins 55. Die Preise beginnen bei 32.100 Euro, das spätere Basismodell Essence 35 soll ab 25.900 Euro folgen. Als Reichweite nennt Škoda bis zu 440 Kilometer, dazu kommen 155 kW Leistung bei den 55er-Varianten und ein Kofferraumvolumen von 475 Litern. Das limitierte Sondermodell bringt zusätzliche Ausstattungspakete und einen spürbaren Preisvorteil mit.
Was Škoda zum Bestellstart des Epiq meldet
Škoda hat den Epiq in Deutschland zur Bestellung freigegeben. Das neue elektrische City-SUV-Crossover ergänzt das Elektroangebot der Marke im Einstiegssegment und soll den Zugang zur Elektromobilität breiter machen. Zum Verkaufsstart stehen nicht alle geplanten Versionen gleichzeitig bereit: Zunächst können Kunden die Varianten Epiq Essence 55, Epiq Selection 55 und das limitierte Sondermodell Edition Eins 55 konfigurieren. Das günstigere Basismodell Epiq Essence 35 soll erst Ende September 2026 bestellbar sein.
Für Autofahrer ist vor allem relevant, dass Škoda den Preisabstand zwischen den Ausstattungen klar staffelt. Der Epiq Essence 55 startet bei 32.100 Euro, der Selection 55 bei 35.600 Euro. Das Sondermodell Edition Eins 55 kostet ebenfalls 35.600 Euro, bringt aber zusätzliche Ausstattungspakete mit. Der spätere Einstiegspreis für den Epiq liegt laut Hersteller bei 25.900 Euro. Damit wird die Baureihe als vergleichsweise günstiger Einstieg in das elektrische Škoda-Programm positioniert, auch wenn dieses Basismodell vorerst noch nicht im Handel steht.
Technik, Reichweite und Einordnung im Alltag
Der Epiq basiert als erstes Škoda-Modell auf der neuen MEB+-Plattform und ist zugleich das erste vollelektrische Modell der Marke mit Frontantrieb. Das ist technisch relevant, weil die Plattform als Weiterentwicklung des bekannten Modular-Baukastens für Elektroautos gilt und in dieser Baureihe offenbar stärker auf Effizienz und Kosten ausgelegt ist. Škoda nennt für den Epiq eine Reichweite von bis zu 440 Kilometern sowie Schnellladefunktion. Für den Alltag heißt das: Der Wagen soll nicht nur für kurze Stadtfahrten taugen, sondern auch längere Strecken abdecken können. Konkrete Ladezeiten oder Ladeleistungen nennt der Hersteller in der Mitteilung allerdings nicht.
Mit 475 Litern Kofferraumvolumen gehört der Epiq nach Angaben von Škoda zu den größeren Angeboten in seinem Segment. Dazu kommt ein sogenannter Frunk unter der Fronthaube, also ein zusätzlicher Stauraum im Frontbereich. Gerade in der Klasse kompakter Elektro-SUVs ist das ein praktisches Detail, weil es die Alltagstauglichkeit erhöht und Kabel oder kleinere Gepäckstücke separat verstauen lässt. Auch das Design wird mit Blick auf die neue Marke-Ausrichtung eingeordnet: Der Epiq sei das erste Modell, das die Škoda-Designsprache Modern Solid vollständig umsetze. Gemeint ist damit ein kantiger, reduzierter Auftritt mit klaren Lichtgrafiken statt verspielter Linien.

Ausstattung: Was in den Versionen enthalten ist
Bereits der Epiq Essence 55 ist nach Herstellerangaben ordentlich ausgestattet. Zur Serie gehören LED-Hauptscheinwerfer, Assistenzsysteme wie Front Assist, Lane Assist, Side Assist und ein Kreuzungsassistent sowie ein 13-Zoll-Infotainmentdisplay. Außerdem sind eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung und Škoda Care Connect an Bord. Für ein Einstiegsmodell ist das ein vergleichsweise umfassendes Paket, auch wenn der Serienumfang im Detail von der jeweiligen Marktversion abhängen kann.
Der Epiq Selection 55 legt vor allem bei Komfort und Parkfunktionen nach. Hier kommen unter anderem eine Phonebox mit induktiver Ladefunktion, Parksensoren vorne und hinten, eine Rückfahrkamera, KESSY als schlüsselloser Fahrzeugzugang und bidirektionales Laden hinzu. Letzteres bedeutet, dass der Strom nicht nur in die Fahrzeugbatterie fließt, sondern unter bestimmten Voraussetzungen auch wieder abgegeben werden kann. Ergänzend nennt Škoda ein Komfortpaket mit beheiztem Lenkrad, beheizbaren Vordersitzen, Zwei-Zonen-Klimaanlage und getönten hinteren Scheiben. Serienmäßig sind außerdem 18-Zoll-Leichtmetallfelgen montiert.
Das limitierte Sondermodell Edition Eins 55 richtet sich an Käufer, die ab Werk mehr Inhalt wollen. Es umfasst zusätzlich die Pakete Travel sowie Licht & Sicht. Im Travel-Paket enthalten sind laut Škoda unter anderem ein Navigationssystem, Sprachsteuerung, vier USB-C-Anschlüsse und Travel Assist. Das Licht-&-Sicht-Paket bringt Matrix-LED-Scheinwerfer, dynamischen Fernlichtassistenten und Schlechtwetterlicht mit. Auch hier gehören die 18-Zoll-Felgen zum Paket. Škoda spricht von einem Preisvorteil von bis zu 2.200 Euro gegenüber den Einzelpaketen.
Marktstart, Preise und offene Angaben
Offen bleibt trotz des nun gestarteten Bestellangebots noch, wie genau sich die deutsche Preis- und Variantenstruktur ab Ende September 2026 entwickelt. Sicher ist bislang nur, dass der Epiq Essence 35 dann als neues Einstiegsmodell folgen soll. Auch zu weiteren Ausstattungslinien, zu möglichen Leasingkonditionen oder zu späteren Modellablegern macht die Quelle keine Angaben. Ebenfalls nicht genannt werden konkrete Ladezeiten, Batteriegrößen oder Detailwerte zur Schnellladeleistung. Für die Einordnung im Markt reicht die Mitteilung dennoch aus: Škoda schiebt mit dem Epiq ein elektrisches Kompaktmodell nach, das preislich unterhalb größerer Elektro-SUVs der Marke liegt und mit Reichweite, großem Kofferraum und Frontantrieb vor allem auf den Alltagsnutzen zielt.
Mit dem Epiq baut Škoda das Elektroangebot in einer besonders wichtigen Fahrzeugklasse aus. Kompakte SUV-Crossover zählen seit Jahren zu den gefragtesten Karosserieformen, und gerade im Einstiegsbereich ist der Wettbewerb mit anderen Elektroautos hoch. Dass Škoda gleich zum Start ein Sondermodell anbietet, dürfte vor allem Kunden ansprechen, die eine umfangreiche Serienausstattung ohne spätere Zusatzpakete suchen. Die spätere Einführung des günstigeren Essence 35 zeigt zugleich, dass die Marke den Preiszugang zum Modell bewusst staffelt. Für Interessenten bleibt deshalb wichtig, welche Versionen sofort verfügbar sind und welche erst mit dem Marktstart im Herbst folgen.
Fotos: © Skoda
