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Automatikgetriebe – worauf gilt es zu achten?

Automaitk Wahlhebel
Foto: von auf delphinmedia Pixabay

 

In der heutigen Zeit erfreuen sich Fahrzeuge mit einem Automatikgetriebe einer immer größer werdenden Beliebtheit. Das hat verschiedene Gründe, doch eines kristallisiert sich besonders heraus, das angenehme Fahrerlebnis. Speziell im stockenden Stadtverkehr oder während eines Staus auf der Autobahn stellt das Automatikgetriebe einen besonderen Luxus dar. Das Anfahren erfolgt entspannter und Schaltvorgänge entfallen. Doch worin liegen genau die Vorteile eines Automatikgetriebes und worauf müssen Fahrzeugführer während der Fahrt achten? Die Antworten auf die wichtigsten Fragen erklären die Vorteile und geben Auskunft darüber, worauf bei einem Fahrzeug mit Automatikgetriebe geachtet werden muss.

 

Die Vorteile des Automatikgetriebes

Einer Umfrage zufolge punktet das Automatikgetriebe, insbesondere bei jüngeren Autofahrern. Das Fahrerlebnis ist komfortabler und das Anfahren erfolgt beinahe kinderleicht. Fahranfänger fühlen sich bei einem Fahrzeug mit Automatikgetriebe sicherer, jedoch bedeutet dies nicht, dass die klassische Handschaltung bald der Vergangenheit angehört. Nach wie vor gibt es viele Autofahrer, die lieber auf ein Fahrzeug mit einem Schaltgetriebe zurückgreifen als auf ein Automatikfahrzeug. Doch die hohe Nachfrage nach einem Automatikgetriebe prägte bereits die Entwicklung von Automobilherstellern. Etwas über die Hälfte der Neuproduktionen sind jährlich Automatikfahrzeuge. Aufgrund dieser Entwicklung wird der Fahrzeughersteller Mercedes-Benz in Zukunft die Produktion von Fahrzeugen mit einer manuellen Schaltung einstellen.

 

Ein Fahrzeug mit einem Automatikgetriebe verfügt über keine klassische Schaltung. Die Nummerierung der verschiedenen Gänge entfällt bei einem Automatikfahrzeug. Stattdessen weist die Schaltkonsole verschiedene Buchstaben aus, die je nach Nutzung ausgewählt werden können. Hierbei steht das D für Dauerbetrieb oder Drive, R steht für den Rückwärtsgang und P für das Parken. Des Weiteren verfügen Automatikfahrzeuge über die Wahlmöglichkeit N, wobei das N für Neutral, genauer gesagt für den Leerlauf steht. Bei einigen Fahrzeugen kann zudem das S ausgewählt werden, damit ist der Sport-Modus gemeint. Das Automatikgetriebe übernimmt im Gegensatz zu einem Schaltgetriebe die Schaltung in die unterschiedlichen Gänge im Drive-Modus automatisch. Eine intelligente Steuerung sorgt dafür, dass die Übersetzung zwischen Motor und Reifen auf einem optimalen Drehzahlniveau liegt. Das Fahrerlebnis ist in diesem Fall natürlich komfortabler, denn die manuelle Schaltung entfällt gänzlich.

 

Ein weiterer Vorteil eines Automatikfahrzeuges ist der, dass diese Fahrzeuge nicht kostspieliger sind als ein Schaltwagen. Das gilt sowohl für den Verbrauch, die Kosten für die Reparatur als auch für die Versicherung und die Kfz-Steuern. Wer stolzer Besitzer eines Automatikfahrzeuges ist und eine passende und kostengünstige Kfz-Versicherung sucht, der sollte sich für die Kfz-Versicherung von Friday entscheiden. Die Friday Kfz-Versicherung kann individuelle zusammengestellt werden, sodass sie optimal auf die Anforderungen und Bedürfnisse des Versicherungsnehmers zu geschnitten ist. Ein neues Automatikfahrzeug sollte stets gut versichert sein, damit im Notfall alles glattläuft. Die Friday Kfz-Versicherung zum Beispiel unterstützt bei Fragen und hilft bei Notfällen. Des Weiteren können Fahrzeughalter in Spe zwischen der gesetzlich vorgeschriebenen Haftpflichtversicherung und einer Kaskoversicherung auswählen. Welcher Versicherungsart infrage kommt, hängt ab von dem Fahrzeugmodell, dem Alter sowie den gewünschten Leistungen.

 

Was ist bei Automatikgetrieben zu vermeiden?

Wer das erste Mal in einem Automatikfahrzeug sitzt, wird schnell erkennen, dass dieses nur zwei Pedale hat. Hierbei ist das rechte Pedal das Gaspedal und das linke Pedal stellt die Bremse dar. Ein Kupplungspedal gibt es in einem Fahrzeug mit Automatikgetriebe nicht. Wichtige Information: bei Elektroautos handelt es sich ausschließlich um Automatikfahrzeuge. Vor der ersten Fahrt sollten Automatikanfänger jedoch vorsichtig sein, denn wer bis dato nur mit einem Schaltwagen unterwegs war, für den wird diese Umstellung erst einmal ungewohnt sein. Bei einem Automatikfahrzeug wird der linke Fuß an die Seite gestellt und nicht genutzt. Die Bremse sowie das Gaspedal werden ausschließlich mit dem rechten Fuß betätigt. Es kommt immer wieder vor, dass Automatikeinsteiger aus Gewohnheit mit dem linken Fuß die Kupplung betätigen möchten. Meist geschieht dies bei erhöhter Geschwindigkeit, im schlimmsten Fall kann dies zu gefährlichen Situationen und schweren Unfällen führen. Wer mit links bremsen möchte, läuft Gefahr eine Vollbremsung zu machen. Die Bremskraft ist hierbei so hoch, dass das Fahrzeug innerhalb von Sekunden zum Stehen kommen könnte. Zu Beginn ist es natürlich ungewohnt den linken Fuß nicht zu nutzen, doch mit der Zeit werden Sie sich daran gewöhnen. Es ist wichtig, sich selbst am Anfang immer wieder vor Augen zu halten, dass aktuell ein Automatikfahrzeug gefahren wird.

 

Wie verhält sich ein Automatikgetriebe bei Glätte?

 Im Winter, wenn insbesondere die Fahrbahn glatt und rutschig ist, stellen sich viele Fahrer die Frage, wie sich das Automatikfahrzeug verhält. Zwischen einem Fahrzeug mit einem Schaltgetriebe und einem Fahrzeug mit einem Automatikgetriebe gibt es bei einer glatten Fahrbahn keine Unterschiede. Beide Fahrzeugvariante können bei Glätte gleicherweise vorsichtig genutzt werden. Neuartige Automatikfahrzeuge greifen zusätzlich auf elektronische Assistenzsysteme zurück, die bei einer glatten Fahrbahn unterstützend wirken. Ältere Fahrzeuge mit einem Automatikgetriebe und einem Hinterradantrieb sollten bei Glätte besonders vorsichtig geführt werden. Hierbei sollte die Geschwindigkeit reduziert und gefühlvoll gebremst werden. Des Weiteren kann es sehr sinnvoll sein, die Wahlstufe N auszuwählen, damit sich das Fahrzeug im Leerlauf befindet.