Autozulassung und Versicherung: Tipps und Tricks

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Der Unterhalt eines Kraftfahrzeugs kann ein großes Loch in die Haushaltskasse reißen. Wer einige Tipps und Tricks bei der Versicherung und Zulassung beachtet, kann sich jedoch auf einige Vergünstigungen freuen.

 

Wahl der richtigen Versicherung

Es gibt kaum so viele Fallstricke wie bei Kfz-Versicherungen. Abhängig vom Anbieter und Tarif können monatlich schnell Fixkosten in Höhe einer vierstelligen Summe anfallen. Ein Versicherungswechsel schafft Abhilfe und hilft, Kosten zu minimieren. Doch selbst bei bereits günstigen Tarifen lohnt sich der Preisvergleich, um das Maximum aus der Ersparnis herauszuholen. Wer die richtige Versicherung für das Auto finden möchte, muss sich vorerst über einige Fragen im Klaren sein. Jeder Fahrzeughalter hat die Auswahl zwischen einer Haftpflicht, Teilkasko- und Vollkaskoversicherung. Welche Versicherung sich am meisten lohnt, ist abhängig von dem eigentlichen Wert des Kraftfahrzeugs. Sehr günstige und ältere Modelle mit einem Wert von maximal 3000 Euro profitieren von der Wahl einer normalen Haftpflichtversicherung. Liegt der Wert des Fahrzeugs zwischen 3000 und 20000 Euro so liegt die optimale Wahl bei der Teilkaskoversicherung. Teurere Gebrauchtwagen oder Neuwagen, welche diesen Wert übersteigen, sollten laut Expertenmeinung den Schutz eines Vollkaskoversicherung genießen. Sie kostet im Schnitt dreimal so viel wie eine Teilkaskoversicherung. Letztendlich hängt der Preis der Versicherung aber von der Schadensfreiheitsklasse ab.

 

So lassen sich Kosten bei der Versicherungswahl sparen

 

  1. Selbstbeteiligung
    Eine Selbstbeteiligung ist vor allem bei einer Kaskoversicherung ratsam. Eine Selbstbeteiligung von bis zu 150 Euro bei Teilkasko und 300 Euro bei Vollkasko ist laut Experten sinnvoll. Bei einer Selbstbeteiligung von 150 Euro liegt die Ersparnis bei bis zu 30 Prozent, bei einer Selbstbeteiligung von 300 Euro sogar bei 35 Prozent.
  2. Ratenzahlung
    Die Begleichung der Gesamtkosten auf einen Schlag lohnt sich für Vertragsnehmer. Auf diese Weise lassen sich zwischen 5 und 10 Prozent sparen.
  3. Jahreskilometer
    Die Laufleistung sollte so gering wie möglich angegeben werden. Schon die Einsparung der Laufleistung von 25 Prozent belohnen Versicherungsunternehmen mit einer Kosteneinsparung von bis zu 15 Prozent.
  4. Fahrerkreis
    Ein möglichst begrenzter Fahrerkreis sorgt für geringe Kosten. Je weniger Fahrer, desto niedriger die anfallenden Kosten. Das Einsparpotential liegt bei 30 bis 50 Prozent. Allerdings gehen Versicherungsnehmer hiermit ein größeres Risiko ein. Im Falle eines Unfalls durch eine nicht angemeldete Person zieht dies eine Strafe oder gar eine Beitragsnachzahlung nach sich.
  5. Werkstattbindung
    Häufig bestehen Kooperationen zwischen Werkstätten und Versicherungsgesellschaften. Dies gewährleistet günstigere Konditionen für den Versicherungsnehmer. Bis zu 15 Prozent lassen sich durch die Wahl eines Tarifs mit Werkstattbindung einsparen. Im Falle eines Schadens erfolgt die Suche nach der passenden Werkstatt durch den Versicherungsgeber. Die Ausnahme stellen gewöhnliche Reparaturen sowie nicht verschuldete Unfälle.
  6. Garagenstellplatz
    Ein Garagenstellplatz minimiert das Risiko für Vandalismus und sorgt für eine Einsparung von bis zu 7 Prozent.

 

Tipps bei der Zulassung

Auch bei der Zulassung eines Fahrzeugs gibt es einiges zu beachten, denn die Vorfreude über die erste Tour mit dem Wagen wird getrübt durch anstehende Behördengänge. Im Normalfall bedeutet dies längere Wartezeiten und neu anfallende Kosten. Mit folgenden Tipps schonen sich nicht nur Zeit und Nerven, sondern im Fall des Falls auch der Geldbeutel.

 

  1. Vorbereitung
    Für die Zulassung benötigt man einige Unterlagen. Online finden sich auf den Webseiten der Zulassungsstellen PDFs mit Checklisten, welche den Weg durch den Dschungel der Bürokratie vereinfachen. Grundsätzlich benötigen Fahrzeughalter einen Fahrzeugbrief, eine Versicherungsbestätigung, eine Kontoeinzugsermächtigung sowie einen Fahrzeugschein. Zudem ist natürlich ein Personalausweis oder alternativ ein Reisepass zur persönlichen Identifizierung vonnöten. In Sonderfällen, etwa dann, wenn das Auto aus einem Ausland importiert wird, ist eine EWG-Bescheinigung nötig. Bei Fahrzeugen aus dem EU-Ausland werden weitere Bescheinigungen wie die Zollunbedenklichkeitsbescheinigung fällig.
  2. Onlineservice
    Die Digitalisierung bietet uns gleich mehrere Vorteile. Fahrzeuge lassen sich neuerdings auch per Internet anmelden.
  3. Termine
    Wartezeiten lassen sich durch eine vorherige Terminabsprache vermeiden. Online lassen sich Termine bei der zuständigen Zulassungsstelle beantragen.

 

Grundsätzlich fallen etwa Kosten von etwa 30 Euro bei der Zulassung eines Neuwagens an. Die Ummeldung eines gebrauchten Wagens kostet zwischen 20 und 30 Euro. Abhängig von der Kennzeichenart liegen die Preise zwischen 10 und 20 Euro.

 

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