AutoNews - aktuelles rund um Auto & Verkehr

Die Zeiten der Extravaganz ist bei Citroen vorbei.

Dies stellt der neue C4, der am 20. November 2010 in Deutschland auf den Markt kommt, erneut unter Beweis. Der Digital-Tachometer, mittig auf dem Armaturenbrett platziert, ist ebenso Geschichte wie die feststehende Lenkradnabe, auch beim Design setzen die Franzosen jetzt auf konventionellere Linien. „Wir haben für den neuen Citroen C4 intuitiv bedienbare Technologien entwickelt, die ihren Nutzen tagtäglich unter Beweis stellen und den Alltag einfacher gestalten“, kommentiert C4-Projektleiter Jérémie Maestracci, den Auftritt des kompakten C4.

Mit 4,33 Meter ist der neue C4 acht Zentimeter länger als der Vorgänger. Dieses Plus an Länge im Heckbereich nutzt der Kofferraum wirkungsvoll aus. Mit einem Volumen von 410 Liter steht der neue C4 an der Spitze in seinem Segment, zuvor waren es noch 320 Liter, die ihn am unteren Ende positionierten. „Besonderen Wert legten wir auf Insassenkomfort, Wohlbefinden und Gelassenheit. Denn was man heute erwartet, ist nicht in erster Linie schnelles Fahren, sondern vielmehr ein sinnvolles Nutzen der im Fahrzeug verbrachten Zeit“, sagt Maestracci. Wohlbefinden kommt insbesondere dann auf, wenn man im C4 Exclusive Platz nimmt – neben Attraction und Tendance die Top-Ausstattung und für den C4 ab 21.800 Euro zu haben. Die während der Vorstellung so viel gelobte zusätzliche Sicherheitsausstattung gibt es nicht zum Null-Tarif, aber zu einem erschwinglichen Aufpreis von 1.300 Euro. Das Paket umfasst den Toter-Winkel Assistent, die mitlenkenden Bi-Xenon-Scheinwerfer, den AFIL-Spurassisten und den Reifendrucksensor. Ebenso wie das eMy Way HiFi-Paket mit Navigation (1.500 Euro) bleiben diese Ausstattungen nur dem C4 Exclusive vorbehalten.

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Ab Oktober WinterreifenpflichtBislang schrieb die Straßenverkehrsordnung nur eine „geeignete Bereifung“ vor.

Um diese nicht eindeutige Formulierung aus der Welt zu schaffen und Autofahrern vor allem für die Wintermonate eine klare Orientierung zu geben, will Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer den Begriff „Winterreifen“ jetzt konkret in die StVO aufnehmen. Die Pflicht zum Umrüsten auf Winterreifen soll ab 16. Oktober 2010 gelten.

Ehe der Beschluss, die Winterreifen-Pflicht in Deutschland einzuführen, praxiswirksam werden kann, bedarf es noch der Zustimmung durch den Bundesrat. Stimmt die Länderkammer zu, gilt ab Mitte Oktober bei winterlichen Straßenverhältnissen die Winterreifenverordnung. Und das für alle Fahrzeuge, also auch für Lkws. (Auto-Reporter.NET/arie)(Foto: VW/dpp/Auto-Reporter.NET)

Suziki KizashiKleinwagen und kompakte Allradautos,

das ist das traditionelle Angebot des japanische Automobilanbieters Suzuki. Gerne erinnert man sich an den Mini-Geländewagen LJ80 zurück, mit dem Suzuki in dem 80er Jahre für Furore sorgte. Klein, kompakt und wendig, mit diesen Merkmalen ist der Alto, Splash, Swift, SX4, Jimny und Grand Vitara ausgerüstet – und damit wäre auch schon das Modellangebot auf dem deutschen Markt vorgestellt. Suzuki fühlt sich wohl in der Fahrzeugklasse mit Längen zwischen 3,50 und 4,51 Meter. Dies soll auch in Zukunft so bleiben. Dennoch gibt es eine Ausnahme, die eine Ausnahme bleiben wird, wie Suzuki versichert. Mit dem neuen Kizashi wägt sich der japanische Kleinwagen- und Allradspezialist erstmals in die Mittelklasse. Eigentlich war die klassische Stufenheck-Limousine nicht für den europäischen Markt gedacht. Der 4,65 Meter lange Kizashi sollte ausschließlich in den USA, Japan und Russland verkauft werden.

Mit der Entscheidung ein größeres Modell anbieten, ist Suzuki dem Wunsch seiner Kunden nachgekommen. „Wir fühlen uns mehr als verpflichtet, diesen Ansprüchen gerecht zu werden und haben uns daher entschieden, unsere Produktpalette nach oben zu erweitern“, begründet Suzuki-Präsident Hiroshi Tsuda den Verkaufsstart in der Mittelklasse. Auch wenn heute der Serien-Kizashi nur noch in den Design-Gründzügen mit der im März 2008 auf der New York Motors Show enthüllten Studie „Concept Kizashi III“ zu tun hat, fährt der Kizashi in einer gefälligen Optik vor. Auf emotionales Design hat Suzuki jedoch verzichtet – schade, versprach doch die Studie mehr als nur das übliche Mittelklasse-Styling. Auf dem deutschen Markt gibt es den Kizashi ausschließlich in der Ausstattung „Sport“, die mit 18 Zoll Leichtmetallfelgen und verchromter, ovalen Doppelauspuffanlage dick aufträgt.

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Chevrolet CaptivaAuf dem Pariser Autosalon feiert das neue Chevrolet Captiva-SUV sein Weltdebüt.

Mit neu gestalteter Vorderfront, einer Reihe von Verbesserungen im Innenraum sowie neuen Motoren und Getrieben kommt das Modell im Frühjahr 2011 auf den europäischen Markt. Veränderungen auch unter der Motorhaube: Hier arbeiten künftig vier neue, leistungsstarke Motoren samt 6-Gang-Schalt- oder Automatikgetriebe.

Die Einführung des neuen 3,0-Liter-V6-Benzinmotors (258 PS) mit Direkteinspritzung und variabler Ventilsteuerung macht den Captiva zu einem der stärksten SUVs seiner Klasse. Die neuen 2,2-Liter-Turbodieselmotoren mit Direkteinspritzung werden wahlweise mit 163 oder 184 PS angeboten. Abgerundet wird das Motorenangebot durch einen 2,4-Liter-DOHC-Benzinmotor mit variabler Ventilsteuerung und 171 PS.

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Peugeot 508Zum Heimspiel auf dem Pariser Autosalon zeigt Peugeot den Besuchern zahlreiche Neuheiten.

Darunter die neue Reiselimousine 508 einschließlich der Kombi-Variante, das Konzeptauto SR1, das Elektroauto iOn, der zweisitzige Roadster EX1 ebenfalls mit Elektroantrieb und der 3008 Hybrid4, der ersten Dieselhybrid.

Der Peugeot 508 feiert als Limousine sowie SW (Kombi) Weltpremiere und stellt das neue Gesicht der Löwenmarke im Segment der Reiselimousinen dar. Das Außendesign wirkt elegant und im Innenraum legten die Franzosen bei üppigem Platzangebot besonderen Wert auf Komfort und Verarbeitungsqualität. Beide Karosserievarianten kommen Anfang nächsten Jahres in Europa auf den Markt.

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Fahrbericht Mercedes E-KlasseFlanieren bei geöffnetem Dach und Temperaturen von nicht viel mehr als zehn Grad,

kann eigentlich selbst für Frischluft-Freaks nicht so ganz die automobile Erfüllung sein. Mercedes belehrt die Zweifler mit seinem E-Klasse Cabrio eines besseren: Klimanlage und Sitzheizung an, ein wärmender Luftstrom aus den Heizungs-Düsen, der sich um die Hals-und Nackenpartie von Fahrer und Beifahrer legt und die Aktivierung des so genannten Aircap, bei dem ein Spoiler aus der Oberkante der Windschutzscheibe fährt und in Verbindung mit einem kleinen Windschot zwischen den Kopfstützen der hinteren Sitze bis zu Tempo 120 die lästigen Windverwirbelungen reduziert, machen die Oben-ohne-Fahrt selbst an kühlen Tagen zu einem Genuss.

Damit erfüllten die Stuttgarter Entwicklungs-Ingenieure die Forderung ihres Chefs Thomas Weber „Ganzjahrestauglichkeit für alle vier Passagiere“ nahezu perfekt. Neben Aircap trägt zur offenen Herbst- und Wintertauglichkeit auch das weiterentwickelte Airscarf-System für Hals und Nacken bei. Die Düse des Warmluftdiffusors lässt sich beim E-Klasse Cabrio jetzt nämlich über die Kopfstützen-Höhenverstellung mit Hilfe eines Verstellrades um insgesamt 36 Grad nach oben und unten schwenken, so dass man unabhängig von seiner Körpergröße in den Genuss der Nackenheizung kommt.

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Ford C-MaxVom Erfolg des Sport-Van S-Max,

der vor drei Jahren auf den Markt kam, ist Ford förmlich überfahren worden. Zu dieser Zeit war der C-MAX, ein kompakter Van schon vier Jahre im Programm. Jetzt wird die MAX-Familie in der nächsten Generation weiter ausgebaut und erhält mit dem Grand C-MAX ein neues Mitglied. Erstmals gibt es den C-MAX in zwei Karosserievarianten: Zum einen, wie gehabt in der fünfsitzigen Ausführung, und zum anderen mit verlängertem Radstand und bis zu sieben Sitzen. Die Länge des C-MAX von 4,38 Meter wuchs beim Grand C-MAX um 14 Zentimeter auf 4,52 Meter – auch der Radstand ist beim Grand C-MAX 14 Zentimeter länger.

Die Preise für den neuen Ford C-MAX starten mit 18.600 Euro, der Grand ist 1.500 Euro teurer und wer den Grand C-MAX als Siebensitzer haben möchte, muss nochmals 700 Euro investieren. Ford ist vom Erfolg der beiden C-MAX-Versionen überzeugt, die neuen Kompakt-Vans sollen die Kunden mit ihrer Vielseitigkeit, Flexibilität und vor allem dem guten Platzangebot überzeugen. Übernimmt der C-MAX die Rolle des sportlichen Vans, so soll der Grand C-MAX Familien ansprechen, die den Anspruch an hohe Transportflexibilität stellen. An den Erfolg des Vorgängers mit über 150.000 Käufer in sieben Jahren, soll die neue C-MAX Generation anknüpfen. Der Modellmix zwischen C-MAX und Grand C-MAX schätzt Ford mit einem Anteil von 50 zu 50 ein. Für 2011 sind insgesamt 23.100 Verkäufe in Deutschland angepeilt.

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Seat ExeoNeben dem neuen Alhambra zeigt SEAT in Paris die jüngsten Entwicklungen der Exeo Baureihe.

Durch neue Vordersitze und Rücksitzbank wurde das Platzangebot im Fond des Exeo sowie des sportlichen Kombi Exeo ST um 44 Millimeter vergrößert – ohne Pkatzverlust im Kofferraum.

Außerdem bieten die Spanier das stufenlose Multitronic Getriebe künftig auch für den 105 kW (143 PS) starken Common-Rail 2.0 TDI an. Als Alternative zum manuellen Getriebe. Mit einem Durchschnittsverbrauch von lediglich 5,8 Litern auf 100 Kilometer. Die elektronisch gesteuerte Multitronic bietet durch die stufenlose Schaltung eine nahezu unendliche Anzahl von optimal an die aktuelle Geschwindigkeit und Fahrsituation angepassten Übersetzungen und lässt den Motor fast immer im Bereich seines optimalen Wirkungsgrads arbeiten. Für dynamische Fahrer hält sie ein Sportprogramm mit kürzeren Übersetzungen und einen manuellen Modus mit sieben festen Fahrstufen bereit, die zusätzlich über Wippen am Lenkrad gewechselt werden können.

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Opel MerivaDer Sommer geht, Opels Merivia mit Dieselmotor kommt,

nachdem die „Flexibilitäts-Champions“ (Opel) mit Benzinmotoren schon vor Wochen an den Start gingen und sich in Deutschland, dem wichtigsten Meriva-Markt, sogleich an die Spitze des Segments „Kleine Vans“ setzten, wie jetzt Jürgen Keller, seines Zeichens Director Sales & Marketing Germany, bei der Fahrpräsentation des Meriva mit Turbodiesel-Triebwerken sichtlich zufrieden verkünden konnte. Es sähe ganz so aus, sagte Keller bei der Veranstaltung in Südfrankreich, als erreiche der Meriva schon Ende September die Absatzzahlen, die fürs komplette Jahr 2010 geplant waren.

Aus der gefestigten Vermutung lässt sich schon jetzt eine Tatsache machen, denn vom Verkaufsstart der Dieselmodelle im Spätherbst wird der Meriva auf jeden Fall profitieren. „Dieselnd“ dürfte er zusätzliches Kaufinteresse wecken. Mit den grundsätzlichen Qualitäten der Meriva-Neuauflage hat sich „Auto-Reporter.NET“ kürzlich ausführlich befasst. Studienobjekt war ein Meriva 1.4 EcoFLEX (120 PS), dessen Turbomotor 88 kW/120 PS leistet (Fahrbericht unter Auto-Reporter.NET).

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