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PolizeiautoWas darf die Polizei im Straßenverkehr?

Polizei mit Blaulicht:
Die Polizei hat Sonderrechte wenn diese mit Blaulicht und Sirene (ugs. Martinshorn) unterwegs ist, die Signale dürfen aber nur im Einsatz verwendet werden. Die Sonderrechte sind u.a. über rote Ampeln fahren, gesperrte Kreuzung überfahren, rechts Überholen, Geschwindigkeiten Überschreiten, Vorfahrt missachten, Einbahnstraßen von der falschen Seite einfahren u.v.m.. Eine gesonderte Fahrprüfung ist deshalb vonnöten, denn kommt es zu einem Unfall, wird untersucht ob der Fahrer nicht fahrlässig gehandelt hat und er wird gegebenenfalls haftbar dafür gemacht. Durch die Fahrt mit den Signalen hat die Polizei also auch keinen Freibrief. Ist das Polizeiauto gerade auf dem Weg zu einem Tatort wie z.B. unterwegs zu einer Bank die gerade überfallen wird, kann diese auch nur mit Blaulicht fahren. Kommt es zu solch einem Fall, dass die Polizei im Einsatz hinter einem ist, sollte dann auch der Weg schnellstmöglich freigemacht werden. Hierbei darf es auch zu einer Verletzung der StVO kommen (z.B. rote Ampel überfahren), dabei sollte aber die Uhrzeit, der Ort und das Kennzeichen des Einsatzwagen notiert werden.


Polizei bei der Festnahme:
Die Polizei kann nur eine Festnahme durchführen, wenn Gefahr in Verzug oder der Verdacht einer Straftat im Straßenverkehr besteht. Diese Verdachtsmomenten können z.B. Unfallflucht, Trunkenheitsfahrt oder Straßenverkehrsgefährdungen sein. Eine Gewahrsam ist aber auch dann nur möglich, wenn die Identität des Täters nicht festgestellt werden kann oder Fluchtgefahr besteht. Die Dauer der Haft darf höchsten bis zum Ablauf des folgenden Tages geschehen, danach muss der Verdächtige dem Haftrichter vorgeführt werden, der dann ein weiteres Urteil beschließen kann. Auch hier verhält sich es so, dass sich niemand selbst belasten muss. Deshalb sollte die Aussage verweigert und der Rat eines Anwaltes eingeholt werden.


Die Geschwindikeitsüberwachung (Blitzen):
Eine Vorgehensweise der Polizei ist es gerne bei einer Tempokontrolle zu fragen: "Können sie sich vorstellen, warum wir Sie angehalten haben?". Am besten wird die Frage mit "Nein" beantwortet, denn wer die Aussage macht: "Weil ich zu schnell gefahren bin" hat eine Tat schon zugegeben. Diese Fragestellung der Polizei ist jedoch so erlaubt und wird als kriminalistische List bezeichnet. War einem die Tat unklar, sollte sich der Ort und das tempobegrenzende Verkehrszeichen (war es gut einsichtig) angesehen werden.


Polizei bei einer Fahrzeugkontrolle:
Das kontrollieren des Fahrers nach Führerschein, Fahrzeugschein und des Personalausweis gehören zu den Aufgaben der Polizei bei einer Verkehrskontrolle. Ob das Fahrzeug verkehrstüchtig ist und der Verkehrssicherheit entspricht (Blinker, Licht, Nummernschild, Reifen, Ladung) sind die weiteren Kontrollpunkte der Polizei. Um die Handlungsfähigkeit des Fahrer zu überprüfen, wird meistens dann auch noch nach dem Verbandkasten bzw. dem Warndreieck gefragt. Bei Verbandkasten ist darauf zu achten, dass dieser nicht abgelaufen ist und die mitzuführenden Verbandsgegenstände komplett sind. Soweit kein weiterer Verdacht besteht, darf die Polizei auch das Fahrzeug nicht weiter durchsuchen. Ein positiver Drogentest gibt allerdings den Verdacht und die Beamten dürfen das Fahrzeug durchsuchen. Das beste Verhalten bei einer Fahrzeugkontrolle ist Ruhe bewahren und freundlich bleiben, das schont die Nerven und verkürzt den Aufenthalt an der Kontrolle.

Der Drogen- bzw. Alkoholtest:
Ein Drogenschnelltest und/oder ein feststellen der Alkoholisierung mit Hilfe eines Promillemessgerät, ist der Polizei nur gestattet wenn ein Verdacht besteht. Diese Tests können aber auch vom Fahrer abgelehnt werden, der Nachteil an der Geschichte ist, dass die Polizei eine Blutprobe machen kann und evtl. dann auch machen wird. Diese Probe muss von einem Richter angeordnet werden, außer es ist Gefahr in Verzug, dann kann auch eine Blutprobe ohne richterlichen Beschluss erfolgen. Der Koordinationstest (Zeigefinger auf die Nase) gehört auch zu den Tests, die die Polizei machen darf, aber auch hier darf dieser verweigert werden. Falls die Frage des Beamte "Haben Sie Alkohol getrunken?" vom Fahrer bestätigt wurde, bleibt dem Polizisten keine andere Möglichkeit als diesen dann pusten zu lassen (testen zu lassen). Beim Verneinen dieser Frage und nach einem positiven Test hinterher, darf es zu keinerlei Nachteilen für den Betroffenen kommen. (mk)

 

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StahlfelgeSpätestens beim Kauf des zweiten Reifensatzes stellt sich die Frage, ob Alufelgen oder Stahlfelgen die richtige Wahl darstellen. Die saisonale Bereifung könnte natürlich auch jedes Mal auf die bereits vorhandenen Fäden gezogen werden, der Aufwand fällt dafür aber ungleich größer aus. Beide Felgentypen haben ihre Vor- und Nachteile - und die sollten Sie kennen, bevor Sie sich für ein bestimmtes Produkt entscheiden.


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Was ändert sich 2018 für den Autofahrer

 

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Wie jedes Jahr treten auch im kommenden Jahr, also zum 1. Januar 2018, viele Änderungen in Kraft. Dieses mal hat es die Autofahrer besonders erwischt. Nachfolgend haben wir eine Übersicht erstellt, damit Sie auf dem neuesten Stand sind, was die Änderungen für Autofahrer angeht.

Winter- und Ganzjahresreifen

Bisher galt die Regelung, dass im Winter spezielle Winterreifen mit dem "Alpine" Symbol oder aber Ganzjahresreifen mit dem "M+S" Symbol genutzt werden dürfen. Ab 1. Januar 2018 tritt jedoch folgende verschaffte Regelung in Kraft: Ab diesem Zeitpunkt dürften in den Wintermonaten nur noch Winter- sowie Ganzjahresreifen mit dem sogenannten "Alpine" Symbol benutzt werden. Diese Regelung gilt jedoch vorerst nur für Neureifen. Demnach dürfen Reifen mit dem "M+S" Symbol, die bis zum Stichtag 31. Dezember 2017 hergestellt worden sind, bis zum 30. September 2024 benutzt werden.


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EU-Neuwagen – Wie Sie bei der Konfiguration und Bestellung der Fahrzeuge vorgehen sollten

EU-Autos erfreuen sich im Moment einer riesigen Beliebtheit, weil die Reimporte aus dem EU-Ausland oft deutlich preiswerter sind als deutsche Neuwagen. Wenn Sie beim Kauf von Importfahrzeugen ein paar Dinge beachten, können Sie tatsächlich viel Geld sparen. Wir verraten Ihnen, wie Sie bei der Konfiguration und Bestellung eines EU-Neuwagens vorgehen sollten.

Warum sind EU-Neuwagen günstiger?

Alle Autohersteller bauen ihre Fahrzeuge für sämtliche Märkte. Hierbei gibt es zwischen Audi, Skoda, VW, Opel, Nissan, BMW, Ford und Kia kaum Unterschiede. Über das EU-Ausland gekaufte Reimporte sind in der Regel preiswerter, weil laut EU-Recht die Steuern immer dort gezahlt werden müssen, wo das Fahrzeug zugelassen und auch gefahren wird. In Deutschland kommen zum Netto-Verkaufspreis immer noch einmal 19 Prozent Mehrwertsteuer hinzu. Wenn Sie einen EU-Neuwagen aus Dänemark kaufen, sparen Sie Geld, weil der Verkaufspreis dort von vornherein niedriger ist, da für gewöhnlich noch eine Mehrwertsteuer von 25 Prozent sowie eine Zulassungssteuer hinzukommen würden. Bei einem Reimport nach Deutschland werden aber nur 19 Prozent Mehrwertsteuer fällig, sodass sich eine Ersparnis ergibt. Nichtsdestotrotz ist es empfehlenswert, vor dem Kauf immer zu überprüfen, ob Sie am Ende wirklich sparen, denn das gilt natürlich nicht pauschal.


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