Tagfahrlichtpflicht in Europa Stand: Juli 2010
In den europäischen Ländern ist die Tagfahrlicht-Regelung recht unterschiedlich, so gibt es in einigen Ländern wie Großbritannien, Irland, Luxemburg, die Niederlande, Österreich, die Türkei und Zypern überhaupt keine Lichtbestimmungen. In...
Im Vergleich zum Vormonat sind die Kraftstoffpreise im August in Deutschland leicht gesunken. Der Preis für einen Liter Superbenzin fiel im August gegenüber Juli um 1,3 Cent auf durchschnittlich 1,391 Euro. Wie die aktuelle Marktanalyse des ADAC an Markenstationen und Freien Tankstellen weiter ergab, kostete ein Liter Diesel 1,200 Euro; das sind 0,6 Cent weniger als im Juli.
Am teuersten tankte man am 4. August. Ein Liter Superbenzin kostete an diesem Tag im Schnitt 1,431 Euro, der Dieselpreis lag bei 1,239 Euro. Um 6,8 Cent niedriger waren die Preise an den günstigsten Tagen des Augusts. Superbenzin hatte am 29. August mit 1,363 Euro seinen Monatstiefststand, Diesel am Monatsersten mit 1,171 Euro.
Mitte vergangenen Jahres versetzte die Abwrackprämie die Deutschen in einen Kaufrausch. Es wurde abgewrackt, was das sprichwörtliche „Zeug“ hielt. Und nicht immer kamen nur wirkliche Wracks in die Presse. Angeschafft wurden Neufahrzeuge, das Geschäft brummte. Jetzt zieht der Neuwagenvermittler MeinAuto.de Bilanz und vergleicht das Ausnahmejahr 2009, das vermeintliche Krisenjahr 2010 und das Jahr 2008. Danach sind hierzulande aktuell weniger Autos deutscher Hersteller zugelassen als im Vorjahr, und die Absatzzahlen sind zum Teil noch schlechter als 2008.
Im Neuwagen Markt Report analysiert MeinAuto.de Entwicklungen, Trends, Preise und Rabatte auf dem Neuwagenmarkt und zeigt auch besondere Tendenzen beim Neuwagenkauf im Internet auf. Grundlage sind Statistiken des Kraftfahrt-Bundesamtes sowie über eine halbe Millionen monatlich getätigte Fahrzeugkonfigurationen auf MeinAuto.de. In der Ausgabe Q3 2010 werden insbesondere die Auswirkungen der Abwrackprämie für Hersteller, Händler, Internetvermittler und Verbraucher genauer betrachtet.
Ganz besondere Sorgfalt hat Lexus bei der Weiterentwicklung seiner Hochleistungslimousine IS F walten lassen, um das wohl ausgewogene Konzept eines leistungsstarken Sportwagens mit den typischen Tugenden der Marke nicht zu verwässern. Lexus’ Prinzip ist es, mit kontinuierlichen Verbesserungen auch ein in relativ kleiner Stückzahl gebautes Fahrzeug wie das Topmodell der IS-Reihe durch Detailoptimierungen zu größter Reife zu bringen, sodass es nicht veraltet.
2009 spendierten die Entwicklungsingenieure dem IS F erste technische Veränderungen, darunter ein Torsen-Sperrdifferenzial an der Hinterachse zur Optimierung von Traktion und Kurvenstabilität. Nun trimmten sie das 311 kW (423 PS) starke V8-Triebwerk ohne Leistungseinbußen auf die Erfüllung der Abgasnorm Euro 5. Darüber hinaus steht die jüngste Überarbeitung des IS F ganz im Zeichen einer Ausstattungsaufwertung.
Das Testprogramm des neuen Range Rover Evoque ist auf dem Nürburgring gestartet. Rund ein Jahr vor der Markteinführung des neuen Kompakt-SUV absolvieren hunderte Prototypen und Vorserienfahrzeuge derzeit Millionen Testkilometer in praktisch jeder denkbaren Umgebung, um zum Serienstart das gewünschte Optimum an Qualität zu gewährleisten. Auf der legendären Nordschleife des Nürburgrings hat das Modell dabei ganz aktuell unter anderem seine Dauer-Zuverlässigkeit bei hohem Tempo zu beweisen. Insgesamt umfasst der Erprobungsbetrieb des neuen Range Rover Evoque nicht weniger als 16700 verschiedene Tests einzelner Komponenten und Systeme. Anders als üblich hat Land Rover das Testprogramm seiner jüngsten Baureihe nicht komplett abgeschottet - im Gegenteil: Zehn Prototypen des Range Rover Evoque werden in Weltstädten wie New York, Paris, Berlin oder Moskau öffentlich ausgestellt, um die Vorfreude auf den Serienstart 2011 weiter anzuheizen.
Mit der neuen Mondeo-Generation, die Mitte November auf den Markt kommt, will Ford ein weiteres Kapitel seiner Erfolggeschichte schreiben. „Vor 17 Jahren, die Modellreihe kam 1993 auf den Markt, war der Ford Mondeo einer der Senkrechtstarter der Automobilbranche und wir können heute feststellen, sein Höhenflug hält an“, sagte Wolfgang Booms, Geschäftsführer Marketing und Verkauf der Ford-Werke GmbH, während der Vorstellung in München. „Seit dem Start der aktuellen Generation in 2007 beträgt die Eroberungsrate sage und schreibe fast 50 Prozent und das auch von Premiummarken.“ Auf den ersten Blick erscheint der neue Mondeo nicht so neu – dennoch: „Die neue Ford Mondeo-Generation ist mehr als nur ein Facelift“, versichert Booms. Neben dem leicht aufgefrischten Design setzt Ford unter der Karosserie neue Motoren und Technologien ein.
Künftig gibt es den Mondeo als fünftürige Fließheck-Limousine und Turnier (Kombi), das Stufenheck wurde in Deutschland aus dem Angebot genommen, „der Anteil war zu gering.“ Insgesamt kann der Kunde zwischen fünf Benzin- und vier Dieselmotoren sowie drei Ausstattungen „Viva Trend“, „Viva Titanium“ und „Titanium S“ wählen. Die Preise starten mit 22.590 Euro für den Mondeo 1.6 (120 PS/88 kW). „Kaum ein Hersteller, auch aus dem Premiumbereich, bietet derzeit beim Modellwechsel von einer Generation zur nächsten so viel neues Auto fürs Geld wie Ford“, wirbt Ford-Geschäftsführer Booms vollmundig um Kundschaft.
Mitsubishis i-MiEV, das erste in Großserie gefertigte Elektroauto der Welt, feiert auf dem Pariser Automobilsalon (30. September bis 2. Oktober) mit der Europaversion seine Weltpremiere. Angeboten wird er ab Dezember in 14 europäischen Ländern. Darunter sind Deutschland, Frankreich, Spanien, England, die Schweiz und die skandinavischen Länder.
Im Durchschnitt sind für den i-MiEV, dessen Preis von Land zu Land variiert, zwischen 33.000 und 35.000 Euro zu zahlen. Abzüglich einer in vielen Staaten vorhandenen Förderung von E-Mobilität liegen die Kosten für den Endverbraucher meist unter 30.000 Euro.
Der bereits seit vergangenem Jahr in Japan verfügbare Stromer kommt auf dem europäischen Markt als Linkslenkerversion leicht überarbeitet daher. So entsprechen Front- und Heckstoßfänger europäischen Standards, der Armaturenträger präsentiert sich hochwertig und aktuell. Im gesamten Innenraum finden sich optische Anpassungen und noch mehr Komfort. Ebenfalls verbessert wurden die aktive und passive Sicherheit. Der i-MiEV verfügt über das Stabilitätsprogramm ASC (Active Stability Control) mit der Traktionskontrolle TCL sowie zusätzlich über vordere Front-, Seiten- und Kopfairbags.
Künftig soll besser als bislang über den Verbrauch und die Energieeffizienz von Pkws informiert werden. Neuwagen sollen in Energieeffizienzklassen A bis G eingeteilt und Kunden über die Kosten informiert werden, die bei einer Fahrleistung von 20.000 Kilometern zu erwarten sind. Eine entsprechende Anhörung zur Pkw-Energieverbrauchskennzeichnung (Pkw-EnVKV) findet heute im Wirtschaftsministerium statt. Der Auto Club Europa meldet sich zu Wort und macht auf Verbesserungsmöglichkeiten zum Entwurf der Bundesregierung aufmerksam.
Hauptkritikpunkt des ACE ist die Einstufung in die unterschiedlichen Klassen: „In der aktuell vorgeschlagenen Klasseneinteilung wird aus unserer Sicht der absolute CO2-Ausstoß zu gering bewertet: Je schwerer ein Fahrzeug ist, desto mehr umweltschädliches CO2 darf es ausstoßen. Ein Hybridfahrzeug mit über 2.300 Kilogramm Gewicht erreicht so die Energieeffizienzklasse B, wogegen ein schon verbrauchsoptimiertes Modell der Golf-Klasse mit einem Gewicht von 1.250 Kilo und einem Ausstoß von knapp über 120 g CO2/km lediglich in Klasse C eingestuft wird“, so Matthias Knobloch, Leiter Verkehrspolitik des ACE. Verbrauchern würden große Spritfresser als sparsame Autos verkauft. Diese Berechnungsweise sei im Sinne der Klimapolitik kontraproduktiv und für die Verbraucher irreführend, moniert Knobloch. Bei der Anhörung zum Verordnungsentwurf wird der ACE deswegen anregen, den absoluten CO2-Ausstoß mehr als bisher in die Berechnungen einfließen zu lassen.
Heimkehrende Urlauber müssen sich auf Engpässe gefasst machen. Kurz vor Ende der Sommerferien ist die Zahl der Autobahnbaustellen noch einmal angestiegen und könnte den Verkehr streckenweise massiv ins Stocken bringen, warnte der ACE Auto Club Europa in seinem jüngsten Baustellenbericht.
Derzeit sind 441 Baustellen eingerichtet, 31 mehr als bei der jüngsten Zählung vor drei Wochen (10. August), meldete der Club. Die Autobahnbaustellen erstrecken sich nach Angaben des ACE über eine Gesamtlänge von ca. 1469 Kilometer, das entspricht knapp 6,05 Prozent des gesamten Streckennetzes und umfasst beide Richtungsfahrbahnen. Gebaggert, asphaltiert und gewalzt wird vor allem im Zuge von Fahrbahnerneuerungen und der Erweiterung von Fahrstreifen. Die durchschnittliche Baustellenlänge beträgt laut ACE 3,3 Kilometer. Der Club beobachtet die Entwicklung von Autobahnbaustellen, die länger als 8 Tage dauern.
Immer wenn ein Blitz einschlägt, wünscht sich eigentlich niemand, dass das so weitergeht. Offensichtlich gibt es Ausnahmen. Lässt Opel hintereinander Markenblitze zucken und präsentiert in deren Schein gleich mehrere Autos, die Begehrlichkeit wie nie zuvor wecken, dann wünscht man sich, dieses Blitzgewitter möge von Dauer sein. Anders ausgedrückt: Opel hat endlich beeindruckend die Kurve gekriegt; mit der attraktiven Neuerscheinung Insignia, mit den per Frischzellenkur verjüngten beiden Traditionalisten Astra und Corsa, überzeugend aber auch mit der Neuauflage des Meriva, die einem beeindruckenden Karrieresprung gleichkommt.
Der Testwagen in der Ausstattung Edition ecoFlex repräsentierte auch mit Blick auf die Motorisierung die „goldene Mitte“ der Merviva-Offerte. Der 1.4-Liter-Benziner, turboverstärkt, bringt 120 PS ins Fahrgeschäft ein. Für seinen Ehrgeiz, das Spritsparen, steht das Label ecoFLEX. Verfeinerte Technologien und aktuelle Erkenntnisse erzogen das neue Triebwerk zu größerer Genügsamkeit im Umgang mit Kraftstoff. Einen von vornherein zum Scheitern verurteilten Versuch, der dieselnden Opel-Verwandtschaft den Rang abzulaufen, unternimmt der Benziner gar nicht erst. Aber auch 6,1 Liter Super als Durchschnittsverbrauch laut NEFZ sind ein ehrenwertes Versprechen.