Navigation

Anzeigen:

 

Kontakt

 

Nicht nur im Straßenverkehr oder aus Ärger über einen Strafzettel gilt eine Beleidigung als einen Angriff auf die Ehre der Person, die der Missachtung, Kundgebung oder Nichtachtung ausgesetzt ist. Im Straf-Gesetz-Buch (StGB) wird eine Beleidigung mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr bestraft, diese wird im § 185 des StGB geregelt.

Strafen für Beleidigungen können aber auch höher ausfallen, wenn die Straftat mittels einer Tätlichkeit begangen wird, dann nämlich kann das Urteil eine Freiheitsstrafe von bis zu 2 Jahren geben. Deshalb ist es wohl überlegt, was man zu wem sagt bzw. wie die weitere Reaktion von einem selbst ist. Mit seinem Verhalten kann man deshalb bestimmen, wieviel Geld und Nerven gespart werden kann. Der untere "Bußgeldkatalog für Beleidigungen" ist kein fest vorgeschriebener Bußgeldkatalog sondern es sind nur Anhaltspunkte und jeder Beleidigungsfall wird einzeln verhandelt und kann duchaus auch unterschiedliche Urteile habe. Die Geldstrafe wird meistens in Tagessätzen verhängt und kann daher auch unterschiedlich hoch ausfallen. Deshalb ist das Urteil immer von den Umständen der Tat und von den wirtschaftlichen Verhältnis abhängig.

 

Was Beschimpfungen kosten können!

Beleidigung einer Politesse:

"Schlampe"1.900,- Euro
"Fieses Miststück"2.500,- Euro
"Krankhaft Dienstgeil"800,- Euro
"Wegelagerer"450,- Euro
"zu dumm zum Schreiben"450,- Euro
"Hast Du blödes Weib nichts besseres zu tun"500,- Euro
"Fieses Stück"  2500,- Euro
"Alte Sau"2500,- Euro
  

      

Beleidigung eines Polizisten:

 "Vogel zeigen"1.000,- Euro
"Zunge rausstrecken"300,- Euro
"Sie Schwein"200,- Euro
"Du Schwein"2.000,- Euro
"Stinkefinger"4.000,- Euro
"A-Zeichen"750,- Euro
"einen Polizisten Duzen"600,- Euro
"verfluchtes Wegelagerergesindel"                       900,- Euro
"Wichtelmann"1000,- Euro
"'Bullenschwein (mit Stinkefinger)"1000,- Euro
"Raubritter"1500,- Euro
"Trottel in Uniform"1500,- Euro
"Ihr seit doch alle Arschlöcher"1500,- Euro
"Idioten, Ihr gehört in die Nervenheillanstallt"1500,- Euro
"Am liebsten würde ich jetzt Arschloch sagen"1600,- Euro
"Du Wichser"1000,- Euro


Beleidigungen allgemein:

"Beklopter"250,- Euro
"Leck mich doch"300,- Euro
"Dumme Kuh"300,- bis 600,- Euro
"Witzbold"300,- Euro
"Du armes Schwein, Du hast doch eine Mattscheibe"350,- Euro
"Du blödes Schwein"500,- Euro
"Dir hat doch die Sonne das Gehirn verbrannt"600,- Euro
"Bei Dir Piept´s wohl"750,- Euro

 

Beleidigungen durch Gesten:

"Zunge rausstrecken"150,- bis 300,- Euro
"Scheibenwischer - Hand vor dem Gesicht wedeln"350,- bis 1000,- Euro
"Mittelfinger"600,- bis 4000,- Euro
"Arschloch - Kreis mit Daumen und Zeigefinger"675,- bis 750,- Euro
"Vogel zeigen"750,- Euro
  



Bei Ordnungshütern werden Beleidigungen besonders streng bestraft, da es sich hierbei nicht nur um die Beleidigung der Person handelt sondern auch eine Beleidigung gegen die Behörde (Beamtenbeleidigung) ist. Eine Äußerung gegen einen Polizisten, Hilfspolizisten und Politessen werden deshalb nicht nur von der Person zu Anzeige gebracht, sondern auch von dem Dienstherrn. Bei einer Verurteilung gibt es einen Eintrag im Bundeszentralregister und ein Vermerk im Verkehrszentralregister und wird mit 5 Punkten geahndet. Eine Beleidigung muß nicht direkt an einer Person erfolgen, denn selbst das zeigen des "Stinkefinger", in eine Videokamera (z.B. bei einer Abstandsmessung) kann als solche ausgelgt werden. Weiterhin gute Fahrt und lieber einmal tief durchatmen.

 

! Alle Angaben ohne Gewähr! meine-auto.info haftet nicht für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben !

Neue Beiträge

 

Neues Gesetz zum Schutz der Opfer von Verkehrsunfällen

Gaffer SchaulustigeJedes Jahr kommt es in Deutschland zu mehr als 68000 schweren Verletzungen infolge von Verkehrsunfällen. Und die Zahl der leichten Verletzungen bei Verkehrsunfällen geht in die Millionen. In solchen Situationen sind die Opfer von Verkehrsunfällen auf die Hilfe und Diskretion anderer Teilnehmer des öffentlichen Verkehrs angewiesen. Dabei kommt es leider häufig vor, dass Passanten und vorbeifahrende Autobesitzer Foto- und Videoaufnahmen machen, statt erste Hilfe zu leisten. Erschwerend kommt hinzu, dass diese Gaffer oft den Zugang oder die Zufahrt der Rettungskräfte zum Opfer behindern oder erschweren, statt die gesetzlich vorgeschriebenen Korridore für Rettungskräfte zu bilden. In besonders schlimmen Fällen können solche Verzögerung zum Tode der Unfallopfer führen. Dabei drohen Schaulustigen nur dann Strafen, wenn sie die Rettungskräfte durch Gewalt oder durch Androhung von Gewalt behindern. Ansonsten kann die Polizei ihnen nur den Platzverweis erteilen. Dies soll sich nun ändern, denn Anfang Mai haben Sachsen und Berlin einen Gesetzesentwurf ins Parlament gebracht, der vorsieht, dass auch das Machen von Fotoaufnahmen sowie die bloße Bildung von Sperren für Rettungskräfte bestraft werden können.

Weiterlesen ...

Diese Möglichkeiten gibt es zur Finanzierung des ersten eigenen Autos

Erstes Auto kaufenFinanzierung des ersten eigenen Autos - diese Möglichkeiten gibt es

Es ist ein absolut erhebender Moment, wenn die Führerscheinprüfung bestanden ist. Große Erleichterung: Winkt doch nun die Unabhängigkeit von Mama oder Papa als Chauffeur. Es bleibt allerdings die Frage, wie das erste eigene Auto finanziert werden kann, denn so kostengünstig ist das nicht. Es gibt dabei ganz unterschiedliche Modelle, von privat geliehenem Geld über einen Kredit bei der Hausbank bis hin zu der Finanzierung über eine Autobank. Wenn das nötige Bargeld fehlt, ist auch Leasing eine Möglichkeit. Hier noch einmal übersichtlich die verschiedenen Möglichkeiten:

Weiterlesen ...

Urlaubscheck fürs Auto

Urlaubscheck

Millionen Deutsche fahren nach wie vor gerne mit dem Auto in den Urlaub. Die Distanzen sind dabei sehr unterschiedlich und reichen von weniger als 100 bis hin zu über 1000 Kilometern. Doch egal ob das Ziel die Ostsee, ein Badesee, Ungarn oder Italien ist, das Auto wird bei Urlaubsreisen übermäßig beansprucht. Vollbesetzt und vollbeladen, geht die Fahrt nicht selten stundenlang über die Autobahn. Mitunter steht der Wagen bei brütender Hitze auch Ewigkeiten im Stau oder muss sich durch nicht enden wollende Gebirgspässe kämpfen. Im Winterurlaub dagegen können Schneetreiben und eisige Temperaturen dem Fahrzeug viel abverlangen. Schlechte Straßen und Wege setzten ihm unabhängig von der Witterung ebenfalls zu. All diese Faktoren beanspruchen Motor und Getriebe, Fahrwerk und Reifen, Bremsen und Kühlsystem viel stärker, als es normalerweise im Alltagsbetrieb der Fall ist. Nachlässigkeiten bei der Wartung oder die nicht ausbleibenden Alterungserscheinungen, die im Alltag gar nicht zu Tage getreten sind, können sich hier plötzlich rächen und dem Urlaub schnell ein jähes Ende bereiten. Damit Sie nicht plötzlich liegen bleiben und der Urlaub ins Wasser fallen muss, hier unser Urlaubscheck fürs Auto.

Weiterlesen ...

Anzeige: