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Tipps & Tricks

Die praktische Prüfung ist für die meisten Prüflinge das größte Hindernis auf dem Weg zum Erlangen des Führerscheins. Da das Fahren meistens vor der Prüfung ausreichend geübt worden ist, und auch der Fahrlehrer den Prüfling als fahrtüchtig einschätzt, ist das größte Hindernis meistens die Psyche des Prüflings. Deshalb werden in Nachfolgenden einige Tipps und Hilfsmittel zur Vorbereitung auf die praktische Fahrprüfung gegeben.

Als offizielle Definition hat die praktische Fahrprüfung als Ziel nachzuweisen, dass der Prüfling "über die zur sicheren Führung eines Kraftfahrzeugs [...] erforderlichen technischen Kenntnisse und über ausreichende Kenntnisse einer umweltbewussten und energiesparenden Fahrweise verfügt sowie zu ihrer praktischen Anwendung fähig ist."Um diese Prüfungssituation erfolgreich zu meistern, gibt es sowohl Tipps zur Vorbereitung als auch Ideen um die Nerven während der Prüfung im Zaum zu halten. Im Internet findet man Beispielsweise ein gutes E-Book zur Fahrschulprüfung.

 

Die Tage vor der Prüfung

Meistens wird der Prüfungstermin, einige Tage zuvor von dem Fahrlehrer an den Prüfling bekannt gegeben. In den folgenden Tagen gibt es einige Tipps um sich vor allem mental auf die Prüfung vorzubereiten. Sollte es der Fall sein, das der Prüfling unter Prüfungsangst leidet, ist es sehr hilfreich, dies vorher zusammen mit seinem Fahrlehrer zu besprechen. Dabei ist jedoch nicht jedes mulmige Gefühl gleichzusetzen mit wirklicher Prüfungsangst, unter dieser leiden tatsächlich nur zwischen 20 und 40 Prozent der angehenden Autofahrer. Nervosität vor einer Prüfung ist normal, und sogar aus evolutionärer Sicht hilfreich.

Um die Nervosität im Zaum zu halten, können Visualisierungstechniken hilfreich sein. Hierzu schließt der Prüfling die Augen und geht verschiedenen Fahrszenarien Stück für Stück im Geiste durch. Bei der Visualisierung einer Fahrt durch Stadtgebiet und einem verkehrsberuhigten Bereich z.B. Können die Schritte, die für den Links-Abbiege-Vorgang nötig sind, so mehrfach durchgegangen und verfestigt werden.

Wenn diese sitzen, kann dann auch die Fahrprüfung auf diese Art und weise immer wieder simuliert werden. Da der Prüfling sicher schon einmal mit dem Fahrlehrer eine Simulationsfahrt gemacht hat oder zumindest besprochen hat, welche Aufgaben in beinah jeder Prüfung dran kommen (rückwärts einparken, Abbiegen, Wenden etc.), fühlt sich die Prüfungsfahrt dann später gar nicht mehr so neu an.Dieser positive verlaufende Film, praktisch ein Gedanken-Film, kann dann immer wieder im Kopf abgespielt werden. So lange, bis auch der ängstlichste Prüfling, ihn verinnerlicht hat und nun mit einer positiveren Grundhaltung in die Prüfung hinein gehen kann.

 

Der Prüfungstag und die praktische Fahrprüfung

Am Tag der Prüfung geht man Menschen die einen noch mehr verunsichern und die angespannten Nerven strapazieren lieber aus dem weg. Vorher seinen Freunden und Verwandten von der Prüfung zu erzählen, kann hilfreich sein, aber Achtung, es steigert auch den Erwartungs- und Leistungsdruck, darum lieber zweimal überlegen, wem man alles von der Prüfung erzählen möchte. Das gilt übrigens auch für künstliche Aufputsch- oder Beruhigungsmittel, im Falle des Falles ist der Griff zur Wasserflasche ratsamer. 
Während der Fahrt´, gilt vor allem der Grundsatz "Sicher vor schnell", eine ruhige und sichere Fahrprüfung ab zu legen ist das Ziel, dazu muss man keinen Geschwindigkeitsrekord aufstellen und dabei eventuell noch Flüchtigkeitsfehler einbauen. Auch vor dem berüchtigten Parken braucht man keine Angst zu haben. Hier ist es am Besten sich Zeit zu nehmen und einen guten Überblick über die Situation zu verschaffen, bevor es losgeht. Generell gilt, alle Parkaufgaben müssen nicht beim ersten Mal klappen, auch der zweite Anlauf reicht noch zum Bestehen der Prüfung. Auch während der Fahrt ist ein kleiner Fehler, kein Grund zum sofortigen Prüfungsausschluss. Kleine Fehler sind menschlich und daher durchaus mal zugelassen, lediglich viele kleine Fehler oder starke Verunsicherungen bzw. Missachtung der Verkehrsregeln führen zu einem nicht bestehen.
Während der Fahrt kann positives Denken und Atemübungen helfen, die Konzentration zu steigern und die Nervosität zu nehmen.

Wer sich den Abend vorher schon mental mit seiner (positiven) Fahrprüfung beschäftigt hat, kann diese vor Fahrbeginn noch mal schnell durchspielen. Auch während der Fahrt hilft es, sich mental die einzelnen Handlungsschritte für einen bestimmten Vorgang vorzusagen. Der einfachste Trick von allem ist: Konzentriertes Atmen. Dies steigert die Konzentration und beruhigt. Wer vielleicht sogar Atemtechniken aus dem Bereich des progressiven Trainings oder des Yogas beherrscht, kann auch diese anwenden.

Alles in allem ist die praktische Fahrprüfung kein Hexenwerk. Mithilfe der Fahrstunden und ein paar den oben beschriebenen Tipps ist die Prüfung gut und erfolgreich zu meistern. Also: Gute Fahrt!

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