Navigation

Anzeigen:

 

Kontakt

 

Inhalt VerbandkastenVerbandkasten-Pflicht

Der Verbandkasten (Umgangssprachlich Verbandskasten) oder Erste-Hilfe-Koffer ist in den meisten Staaten der EU mittlerweile zur Pflicht im Straßenverkehr geworden und im Kraftfahrzeug mitzuführen. Der Verbandkasten ist in der EG-Richtlinien 92/58/EWG bzw. in der ISO-Norm 3864 definiert. In Deutschland ist er seit Januar 1971 Pflicht.
Nach §35h Abs. 4 StVZO reicht hierfür jeder Verbandkasten, der den Zweck zur Ersten-Hilfe-Leistung ausreichend erfüllt.

Hinweis: Wer bei einer Polizeikontrolle keinen vorschriftsmäßigen Verbandkasten dabei hat, muß mit einem Bußgeld rechnen. Ebenso stellt dieses bei einer Hauptuntersuchung (TÜV) einen geringen Mangel dar.

Verbandkasten regelmäßig überprüfen (kontrollieren)

Oft liegt der Verbandkasten jahrelang in der Reservemulde oder sonst wo im Auto. Doch reicht einen Erste-Hilfe-Kasten im Auto dabei zu haben alleine nicht aus. Ein Verbandkasten muss auch regelmäßig auf Vollständigkeit und Haltbarkeit kontrolliert werden. 
Da es sich bei den Inhalt um Bestandteile handelt, die fast alle ein Verfallsdatum besitzen, ist es aus medizinischer Sicht unbedingt notwendig diese regelmäßig zu aktualisieren. So kann der Klebstoff von Heftpflaster und Wund-Schnellverbänden austrocknen, die "Einmal-Handschuhe" könnten porös werden. Bei älteren Verbandkasten empfiehlt sich der Kauf eines Neuen, da auch inhaltlich Gegenstände fehlen könnten. 

Der Inhalt eines Verbandkasten

Verbandkästen beinhalten Verbandmaterial wie Mullbinden, Wundauflagen, Heftpflaster, etc., aber auch Material zur Leistung von Erster Hilfe, wie Beatmungsmasken, Pinzetten, und Einmalhandschuhe. Darüber hinaus ist oft auch ein Inhaltsverzeichnis vorhanden und eine Erste-Hilfe-Anleitung für Laien. Hier empfiehlt sich jedoch in regelmäßigen Abschnitten einen Erste-Hilfe-Kurs zu besuchen, da es auch hier ab und an mal zu Änderungen der Vorgehensweise bei verschiedenen Situationen gibt.

Die Vorschriften über den Inhalt eines Verbandkasten ändern sich immer wieder. Die zurzeit gültige DIN-Norm "13164" für Kraftfahrzeuge ist vom 1. Juli 2000.
Ein Verbandkasten mit älterer DIN-Norm muss nicht sofort ersetzt werden. Sie können diesen weiterhin mitführen, unter der Vorraussetzung dass das Haltbarkeitsdatum noch nicht überschritten wurde. Trotzdem sollte man die Dinge nachrüsten die zur Zeit zum Standart gehören. Ein gutes Beispeil dafür ist die Rettungsdecke, sie soll den Körper eines Unfallopfers vor dem Auskühlung schützen.

Inhaltsübersicht eines Verbandkasten

Derzeitig gültiger Verbandkasten "DIN-Norm 13164" 

  • ein Erste-Hilfe-Broschüre
  • ein Heftpflaster, DIN 13019-A 5 m x 2,5 cm,
  • en Verbandpäckchen, DIN 13151-G
  • zwei Verbandpäckchen nach DIN 13151-M
  • eine Rettungsdecke mit den Maßen 2,10 x 1,60 Meter
  • eine Erste-Hilfe-Schere, DIN 58279-A 145
  • 1 Verbandtuch der Größe 40 x 60 cm, DIN 13152-BR
  • 1 Verbandtuch der Größe 60 x 80 cm, DIN 13152-A
  • zwei Fixierbinden, DIN 61634-FB-6
  • drei Fixierbinden, DIN 61634-FB-8
  • zwei Dreiecktücher, DIN 13 168-D
  • vier Einmal-Handschuhe, DIN EN 455
  • zwei Feuchttücher zur Reinigung der Haut
  • sechs Kompressen, 10 x10 cm
  • vier Wund-Schnellverbände, DIN 13019-E, 10x6 cm
  • ein Feritpflasterset (14-teilig)
  • ein Verbandpäckchen K
     

Nicht in einen Verbandkasten gehören

In einem Verbandkasten gehören nur festgelegt Artickel der DIN-Norm 13146. Auf keinen Fall sollten Salben, Tabletten oder andere Arzeinmittel mit in den Erste-Hilfe-Koffer verstaut werden, da medikamentöse Behandlungen stets einem Arzt überlassen werden sollte.

Wie sollte ein Verbandkasten verstaut werden?

Der Verbandkasten sollte schnell zugänglich im Kraftfahrzeug aufbewahrt werden, so dass bei einem Notfall nicht unnötig Zeit beim Suchen verloren geht. Auch sollte er stets vor Staub, Nässe, starke Sonnenbestrahlung, Benzin oder anderen Schmierstoffen geschützt werden.

 

Weitere Informationen und Tipps zum Thema: Mitzuführende Ausrüstungsgegenstände im Fahrzeug

 

! Alle Angaben ohne Gewähr! meine-auto.info haftet nicht für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben !


 


Neue Beiträge

Aluminium- oder Stahlfelgen kaufen: welche Felgenvariante ist die bessere Wahl?

StahlfelgeSpätestens beim Kauf des zweiten Reifensatzes stellt sich die Frage, ob Alufelgen oder Stahlfelgen die richtige Wahl darstellen. Die saisonale Bereifung könnte natürlich auch jedes Mal auf die bereits vorhandenen Fäden gezogen werden, der Aufwand fällt dafür aber ungleich größer aus. Beide Felgentypen haben ihre Vor- und Nachteile - und die sollten Sie kennen, bevor Sie sich für ein bestimmtes Produkt entscheiden.


Weiterlesen ...

Was ändert sich 2018 für den Autofahrer

 

Änderungen 2018 - Wissenswertes für alle Autofahrer

Wie jedes Jahr treten auch im kommenden Jahr, also zum 1. Januar 2018, viele Änderungen in Kraft. Dieses mal hat es die Autofahrer besonders erwischt. Nachfolgend haben wir eine Übersicht erstellt, damit Sie auf dem neuesten Stand sind, was die Änderungen für Autofahrer angeht.

Winter- und Ganzjahresreifen

Bisher galt die Regelung, dass im Winter spezielle Winterreifen mit dem "Alpine" Symbol oder aber Ganzjahresreifen mit dem "M+S" Symbol genutzt werden dürfen. Ab 1. Januar 2018 tritt jedoch folgende verschaffte Regelung in Kraft: Ab diesem Zeitpunkt dürften in den Wintermonaten nur noch Winter- sowie Ganzjahresreifen mit dem sogenannten "Alpine" Symbol benutzt werden. Diese Regelung gilt jedoch vorerst nur für Neureifen. Demnach dürfen Reifen mit dem "M+S" Symbol, die bis zum Stichtag 31. Dezember 2017 hergestellt worden sind, bis zum 30. September 2024 benutzt werden.


Weiterlesen ...

EU-Neuwagen – Wie Sie bei der Konfiguration und Bestellung der Fahrzeuge vorgehen sollten

EU-Autos erfreuen sich im Moment einer riesigen Beliebtheit, weil die Reimporte aus dem EU-Ausland oft deutlich preiswerter sind als deutsche Neuwagen. Wenn Sie beim Kauf von Importfahrzeugen ein paar Dinge beachten, können Sie tatsächlich viel Geld sparen. Wir verraten Ihnen, wie Sie bei der Konfiguration und Bestellung eines EU-Neuwagens vorgehen sollten.

Warum sind EU-Neuwagen günstiger?

Alle Autohersteller bauen ihre Fahrzeuge für sämtliche Märkte. Hierbei gibt es zwischen Audi, Skoda, VW, Opel, Nissan, BMW, Ford und Kia kaum Unterschiede. Über das EU-Ausland gekaufte Reimporte sind in der Regel preiswerter, weil laut EU-Recht die Steuern immer dort gezahlt werden müssen, wo das Fahrzeug zugelassen und auch gefahren wird. In Deutschland kommen zum Netto-Verkaufspreis immer noch einmal 19 Prozent Mehrwertsteuer hinzu. Wenn Sie einen EU-Neuwagen aus Dänemark kaufen, sparen Sie Geld, weil der Verkaufspreis dort von vornherein niedriger ist, da für gewöhnlich noch eine Mehrwertsteuer von 25 Prozent sowie eine Zulassungssteuer hinzukommen würden. Bei einem Reimport nach Deutschland werden aber nur 19 Prozent Mehrwertsteuer fällig, sodass sich eine Ersparnis ergibt. Nichtsdestotrotz ist es empfehlenswert, vor dem Kauf immer zu überprüfen, ob Sie am Ende wirklich sparen, denn das gilt natürlich nicht pauschal.


Weiterlesen ...

HINWEIS! Diese Seite verwendet Cookies und ähnliche Technologien.

Wenn Sie die Browsereinstellungen nicht ändern, stimmen Sie zu. Learn more

I understand

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter.