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Die Angst vor Tunneln

TunnelangstIm allgemeinen wirken Tunnel auf vielen Menschen bedrohlich, einige quält hierbei jedoch eine ausgeprägte Angststörung. Hierfür nehmen Betroffene auch lange Umwege in Kauf nur um eine Tunnelfahrt zu vermeiden.

Was versteht man unter einer Tunnelangst?

Personen die panische Angst vor Tunneln haben leiden unter einer Art von Klaustrophobie. Das bedeutet, sie haben Angst vor und in geschlossenen Räumen. Gerade in einem Tunnel befürchten Betroffene stecken zu bleiben, nicht mehr herauszukommen und zu ersticken.
Je nachdem wie ausgeprägt diese Angst ist, kann sich eine Tunnelangst bis zu einer Panik aufschaukeln.
Das Innere eines Tunnels und die damit verbundene Dunkelheit, Enge, das Gefühl kein Ende in Sicht zu haben – ist für Personen mit starker Tunnelangst nicht nur die Hölle, sondern sogar gefährlich.

Wie macht sich eine Tunnelangst bemerkbar?

Wie bei vielen anderen Ängsten auch, handelt es sich bei der Tunnelangst um eine irrationale Form der Angst, was Betroffene stark einschränken kann. Eine Fahrt durch einen Tunnel löst bei ihnen eine Stresssituation aus, die meist mit Symptomen wie Herzrasen, Schweißausbrüchen, Atemnot und Zittern begleitet wird. Nicht selten, wenn diese körperlichen Reaktionen wahrgenommen werden, verschlimmert sich diese, wodurch die Angst noch weiter gesteigert wird und schlimmstenfalls zu einer Panikattacke führen kann.
Oft reicht bereits die Vorstellung einer Tunnelfahrt aus, um diverse Symptome ausbrechen zu lassen.

Was tun bei Tunnelangst?

Wer nur ein mulmiges Gefühl und eine geringe Nervosität bei der Fahrt durch den Tunnel verspürt, braucht sich keine Sorgen zu machen. Dennoch gibt es hilfreiche Tipps, wie man während einer Tunnelfahrt die angespannten Nerven beruhigen kann.

Tipps gegen Tunnelangst:

- Informationen einholen über die Tunnels, die auf der geplanten Reise durchfahren werden müssen. Denn Bekanntem kann ruhiger begegnet werden.
- Um den Stresspegel zu senken, darf ruhig die Geschwindigkeit etwas unter der erlaubten Höchstgeschwindigkeit liegen.
- Bewusst, ruhig tief ein- und ausatmen und sich klar machen, dass jeder längere Tunnel über baulichen u. technischen Sicherheitsvorkehrungen verfügt.
- Musik- oder ein spannendes Hörbuch hören, sowie eine Unterhaltung mit den Beifahrern, kann auch hierbei für Entspannung sorgen.
- Informationen über Alternativrouten einholen – oft lassen sich Tunnels umfahren.

Wer seine Angst vor Tunneln allein nicht in den Griff bekommt bzw. unter einer stark ausgeprägten Tunnelangst leidet, sollte sich auf jeden Fall Hilfe holen (Arzt). Tunnelangst ist nicht selten und kann überwunden werden.

Die beste und schnellsten Methode zur Behandlung von Tunnelangst ist die kognitive Verhaltenstherapie, zu dieser auch die Konfrontationstherapie gehört.
>> Weitere Informationen dazu hier

 

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