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Haben sie eine Fahrt mit dem Auto ins Gebirge geplant? Wenn das so ist und Sie noch nicht viele Erfahrungen mit schneereichen Gebieten gemacht haben, dann sollten Sie auf einige Sachen achten bzw. Bestimmte Vorkehrungungen treffen, um bösen Überraschungen aus dem Weg zu gehen.
Im Unterschied zu der Ebene, kann es in den Bergen plötzlich anders aussehen, als gedacht. Diese schließen auch Gebiete mit ein, welche in unmittelbarer Nähe liegen. Das heißt, dass Sie mit winterlichem Wetter rechnen müssen. Insbesondere wenn Sie in den Skiurlaub fahren, nehmen Sie daher die Schneeketten mit. Auf einigen Wegen sind diese sogar vorgeschrieben. In anderen Situationen können Sie mit den Schneeketten vorankommen, wo Sie ohne auf einen Schneepflug warten müssten. Wichtig ist es auch die Fahrweise an die vorhandenen Bedingungen anzupassen. Wenn die Temperatur unter 4 Grad Celsius fällt, dann sollten Sie langsamer fahren. Ein kühler Wind lässt nämlich eine feuchte Stelle auf der Straße sofort vereisen. Insbesondere in engen Pässen und Kurven sollte man deswegen vorsichtig sein. Dergleichen ist es ratsam vor der Abfahrt, einen Batteriecheck durchzuführen. Eine Batterie, welche sich bei positiven Celsius Graden problemlos verhält, könnte nach einer frostigen Nacht plötzlich ihr eigenes Spiel spielen. Um unangenehme Überraschungen zu umgehen, lassen Sie deswegen diese überprüfen. Die durchschnittliche Lebensdauer einer Batterie beträgt 5 Jahre.
Wenn Sie die Batterie wechseln müssen, dann müssen Sie auch auf verschiedene Sachen aufpassen. Der Preis sollte kein Kaufkriterium sein. Einer der jüngsten Teste des ADAC vermerkte, dass die teuerste Batterie gleichzeitig auch die schlechteste war. Lassen Sie sich also beraten. Genaue Informationen zu Ihrer Batterie finden Sie im Handbuch. Dort sollte alles, von Batterietyp zu Gehäuse-Bauform und elektrischen Werten (Kapazität, Kaltstartstrom, Spannung) stehen. Wissenswert ist es, dass kleine Abweichungen der Kapazität kein Problem darstellen. Wenn Sie zum Beispiel eine Batterie mit einer Kapazität von 44 Ah statt 47 Ah kaufen, ist das unproblematisch. Abweichungen nach oben haben erfahrungsgemäß keine Vorteile gebracht. Wichtig zu vermerken ist, dass die neue Batterie nicht höher sein sollte, als die alte. Oder wenn, dann überprüfen Sie, ob diese in Kontakt mit der Motorhaube kommt. Wenn es der Fall ist, dann kann es zum Kurzschluss und zu hässlichen Beulen in der Motorhaube kommen. Versichern Sie sich vor dem Kauf auch, dass die neue Batterie von Lage und Form her, mit den vorhandenen Batterie-Anschlüssen kompatibel ist. Und nicht vergessen. Laut Angaben des ADAC sind Batterieprobleme die größte Pannenursache.
Wenn Sie durch das Gebirge fahren und Sie sich zum Beispiel in Österreich oder in der Schweiz befinden, dann werden Sie oftmals durch Tunnels fahren müssen. Wissen Sie aber, wie Sie sich im Notfall zu verhalten haben? Um überhaupt in keine ungewünschte Situation zu kommen, achten Sie auf Folgendes: Schalten Sie das Licht bei der Einfahrt in den Tunnel an. Wenn Sie eine Sonnenbrille auf der Nase haben, nehmen Sie diese ab. Die Heizung sollten Sie auf Umluft einstellen. In längeren Unterfahrungen oder Tunnels, gibt es immer Tempolimits. Diese sollten Sie einhalten, gleichzeitig den Abstand zum Vordermann vergrößern und möglichst rechts fahren. Auf sämtliche Signalisierungen und Verkehrsschilder sollten Sie besonders bei der Ein- und Durchfahrt achten. Wenn Sie nicht in einem Autobahntunnel sind und Sie das Licht des Gegenverkehrs stört, dann richten Sie den Blick auf die rechte Fahrbahnmarkierung. Gibt es einen Stau im Tunnel? Dann bewahren Sie die Ruhe und bleiben Sie möglichst weit rechts stehen, damit in der Mitte Platz für Notwagen bleibt. Fahren Sie nicht rückwärts und wenden Sie nicht. Einen Unfall in einem Tunnel wünscht sich niemand. Wenn Sie länger auf der Stelle stehen, dann stellen Sie den Motor ab. Das Fahrzeug dürfen Sie im Notfall nur dann verlassen, wenn Sie aufgefordert werden. Wenn es der Fall ist, dann lassen Sie den Schlüssel stecken und das Auto aufgesperrt. Dann kann es bei Bedarf bewegt werden. Nehmen Sie in so einem Fall nur die nötigsten Papiere und Akten mit, um schnellst möglichst zu einen Fluchtweg zu finden. Diesen suchen Sie immer in der entgegengesetzten Richtung der Rauchrichtung.
Wenn Sie selber eine Panne haben, dann versuchen Sie eine Notbucht zu erreichen. Wenn dieses nicht möglich ist, dann bleiben Sie möglichst weit rechts stehen und stellen Sie ihr Warndreieck ca. 100M hinter Ihrem Fahrzeug auf. Suchen Sie danach einen Pannennotruf. Dieser ist in der Regel alle 100 Meter zu finden. So ein Notruftelefon gibt dann automatisch auch ihren Standort an. Wenn Sie von ihrem Handy aus anrufen, dann versuchen Sie Ihre Position möglichst genau anzugeben.
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