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Die Ferien stehen endlich vor Tür und man packt das Auto voll und bereitet sich für die anstehende Fahrt vor. Doch worauf muss man achten, wenn man an den Weg denkt? Dies ist eine Frage, welche man sich stellen sollte, bevor man in den Urlaub fährt. Deswegen bieten wir Ihnen hier eine kleine Hilfe an.
Man fährt aus Deutschland in ein anderes Land. Viele Sachen werden neu sein. Doch dank dem Internet und zahlreichen Informationsquellen (wie zum Beispiel ein GPS), kann man sich heutzutage besser für eine lange Fahrt wappnen. Deshalb sollten Sie die wichtigsten Verkehrsvorschriften in den Ländern, die Sie durchfahren möchten, schon vor der Abfahrt kennen. Bestimmen Sie den genauen Abfahrtstermin. Der ADAC rät nämlich, den Urlaub nach den normalen Sommerferienterminen in Europa zu planen. Damit kann man sich viel Hektik und Staus ersparen. Wenn nämlich alle zurückkommen, fahren Sie gerade in den Urlaub.
Aber so ein Entschluss zahlt sich nicht nur auf dem Weg aus. Die Urlaubsorte, welche sie besuchen, werden auch nicht so voll sein. Egal ob Touristenstädte, Wanderwege oder Strände. Den größten Andrang gibt es grundsätzlich von Juni bis August. Um es möglichst genau zu planen, sollte man sich auch die Zeiten ansehen, in denen die verschiedenen Länder einen großen Touristenzufluss bzw. Ferien haben. In Frankreich sind vom 4. Juli bis zum 1. September Schulferien. Die Haupturlaubszeit in Spanien liegt zwischen dem 15. Juni und dem 15. September. In Italien wird es zwischen dem 8. Juni und dem 14. September eng. Portugal gibt seinen Schülern vom 17. Juni bis zum 17. September frei. Ungarn vom 13. Juni bis zum 29. August. Kroatien von Juli bis August.
Diese Informationen sind relevant, da meistens diese die Zeitspannen sind, in denen die Familien in den Urlaub fahren. Dabei muss man nicht nur im Ausland, sondern auch im Inland mit unerwarteten Staus und Behinderungen rechnen. Zum Beispiel wenn Nachbarn wie die Dänen (vom 28. Juni bis zum 10. August) oder die Holländer (5. Juli bis zum 31. August) auf den Straßen unterwegs sind.
Wichtiger ist es aber wohl, nicht gleichzeitig mit dem großen Touristenfluss los zu fahren. Deshalb sollte das Wochenende und der Freitag Abend vermieden werden. Es ist zu empfehlen, am besten nachts oder an frühen Morgenstunden während der Woche auf den Weg zu machen.
Wissen Sie auch schon wie viel die Fahrt kostet, was Sie außer dem Spritgeld noch mit einrechnen dürfen? In den meisten Eurpäischen Ländern besteht eine Maut- bzw. Vignettenpflicht. Informieren Sie sich hier üer die aktuellen Mautgebühren: Mautgebühren in Europa!
Wissen Sie auch schon, wie schnell Sie unterwegs sein dürfen? Wenn nicht, dann sollten Sie sich dringend Geschwindigkeitsbegrenzungen raus schreiben, speichern oder merken. Und das nicht nur für Autobahnen. Abhängig von dem Land, welches Sie durchfahren, ist es möglich, dass es gar keine Autobahn gibt. Ansonsten kann es auch der Fall sein, dass Sie eine Strecke umfahren müssen oder wollen. Dann sollte man Bescheid wissen. Wichtig wäre es noch die Promille Grenze zu kennen. Luxemburg hatte diese zum Beispiel von 0,8 auf 0,5 herunter gesetzt. In Spanien entzieht man Ihnen den Führerschein für mindestens drei Monate, wenn Sie mehr als 1,2 Promille im Blut haben. In anderen Ländern wie Rumänien, Estland, Ungarn, Lettland oder Kroatien dürfen Sie gar keinen Alkohol verbrauchen, wenn Sie sich ans Steuer setzen. (siehe Promillegrenzen in Europa)
An andere Bußgelder sollten Sie auch denken, wenn Sie es mal eilig haben sollten. Griechenland hat dieses Jahr diese nämlich verdoppelt, wenn nicht innerhalb von zehn Tagen gezahlt wird. Somit werden Ihnen 350 angerechnet, wenn Sie auf Rot über die Ampel fahren, oder wenn gegen Überholungsregeln verstoßen. In Norwegen sollten Sie auch äußerst aufmerksam fahren. Wenn Sie eine Geschwindigkeitsbegrenzung brechen, dann fangen die Strafen ab 395 Euro an. Überholen im Überholverbot, Überfahren einer roten Ampel werden mit 660 Euro bestraft. Parkvergehen wird in Spanien, Irland und Norwegen mit 80 Euro bestraft.
Laut ADAC, können im Moment nur Verstöße aus Österreich in Deutschland vollstreckt werden. Ab 2009 soll sich das ab auf alle EU-Länder erweitern. Es gilt aber trotzdem. Wenn Sie Vorort erwischt werden, dann müssen Sie trotzdem zahlen.
Haben Sie an die Versicherung gedacht? Bevor Sie eine Krankenversicherung fürs Ausland abschließen, vergewissern Sie sich, dass Sie nicht bereits eine haben. Insbesondere Studenten haben diese in verschiedenen Dienstleistungspaketen mit drinnen. Ein Pannenschutzbrief ist auch nicht zu vergessen. Lassen Sie die grüne Versicherungskarte nicht zu Hause. Offiziell wird sie zwar nicht mehr in allen Ländern benötigt, aber im Schadensfall fragt man doch noch gerne nach ihr.
Wenn ein Unfall zustande kommt, dann sollten Sie folgendes tun. Wichtige Daten des Unfallgegners aufschreiben: Name und Anschrift, Kennzeichen und Nationalitätszeichen, Versicherungsscheinnummer und Hafpflichtversicherungsgesellschaft. Insbesondere in Osteuropäischen Länder ist es ratsam, die Polizei zu rufen. Dasselbe gilt für Unfälle, welche einen hohen Sachschaden oder Personenschaden als Folge haben. Wenn der Unfallgegner vom Unfallort flieht, gilt dasselbe, oder wenn das Auto des Unfallgegners nicht versichert ist bzw. eine Einigung nicht erzielt werden kann.
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