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Ein Unfall ist keine Routine!

Diese Tipps sind entscheidend, damit Unfallbeteiligte einen kühlen Kopf bewahren und richtig handeln.
– Kevin Geisler

Das richtige Verhalten bei Unfällen ist entscheidend, unabhängig davon ob es sich um Personen- oder Blechschäden handelt. In erster Linie sollten drei Schritte befolgt werden: Als erstes muss die Unfallstelle, mittels Bestätigung der Warnblinkanlage und Aufstellung des Warndreiecks, gesichert werden. Leisten Sie anschließend Erste-Hilfe und setzen Sie daraufhin einen Notruf ab.

Wenn Sie einen Notruf absetzen, sollten Sie sowohl ihren Namen und Standort nennen, als auch den Unfallhergang schildern. Anschließend warten Sie auf Anweisungen und Rückfragen.
Bei Unfällen, bei denen Personen verletzt oder getötet wurden, erhebliche Schäden entstanden sind oder die Schuldfrage nicht zweifelsfrei geklärt werden kann, sollte zusätzlich die Polizei verständigt werden. Lediglich bei Bagatellschäden kann auf diesen Anruf verzichtet werden. Sichern Sie stattdessen als Unfallbeteiligter Beweise, um den Unfall zu dokumentieren. Hierfür sind Fotos und eine Unfallskizze anzufertigen. Vergessen Sie auch nicht ihre Kontaktdaten untereinander auszutauschen. Wichtige Informationen, die ausgetauscht werden sollten sind:

  • die Anschrift des Fahrzeughalters,
  • das Kennzeichen,
  • die Art der Unfallbeteiligung,
  • die Versicherungsdaten und Vertragsnummer,
  • der Ort und Zeitpunkt des Unfalls,
  • sowie Name und Anschrift von Zeugen.

Übrigens wird falsches Verhalten bei einem Verkehrsunfall sanktioniert. Die Bestrafung reicht dabei von kleineren Bußgeldern bis hin zu strafrechtlichen Konsequenzen. Nach §53a Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) existiert beispielsweise eine Warndreieckspflicht, bei deren Nicht-Einhalten ein Verwarngeld von 15 Euro droht. Wenn die Unfallstelle nicht ordnungsgemäß abgesichert wird, kann sogar ein Bußgeld in Höhe von 30 Euro auf Betroffene zukommen. Nur eine Warnwestpflicht gibt es in Deutschland nicht, auch wenn es grundsätzlich ratsam ist eine solche mitzuführen.

Das Leisten von Erste-Hilfe ist hingegen keine Option, sondern eine grundlegende Pflicht. Diese Hilfspflicht bezieht sich außerdem nicht nur auf die unmittelbaren Unfallbeteiligten, sondern auch auf Mitfahrer und Passanten. Vorausgesetz natürlich, dass die Umstände zur Hilfeleistung zumutbar sind, sprich keine erhebliche Gefahr fürs eigene Leben besteht. Nach §323c Strafgesetzbuch droht im schlimmsten Fall eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr.
Um im Ernstfall schnell vorbereitet zu sein, um alle Pflichten zu erfüllen und gegebenenfalls Menschenleben zu retten, stellt Ihnen der Verband der für bürgernahe Verkehrspolitik e. V. eine Checkliste zum Ausdrucken zur Verfügung. Diese ist hier zum kostenlosen Download verfügbar.

Weitere Informationen über das richtige Verhalten bei Autounfällen, anderen Unfallarten und vor Ort sowie die Ansprüche nach dem Unfall hat der Verband zudem auf seinem umfangreichen Ratgeberportal www.verkehrsunfall.org für Sie aufgelistet.

Über den Verband für bürgernahe Verkehrspolitik e. V.

Der VFBV. e. V.  wurde im März 2014 vom Anwalt Mathias Voigt gegründet und hat es sich zur Aufgabe gemacht Fragen und Unklarheiten aus dem Verkehrsrecht zu beantworten und zu beseitigen. Hierfür veröffentlicht der VBFV e. V. Rechtsbeiträge zum Verkehrsrecht auf den Portalen bussgeldkatalog.org, bussgeldrechner.org und flensburgpunkte.net.

Übergeordnetes Ziel ist es, umfassende Informationsportale zu schaffen, auf denen sich interessierte Bürgerinnen und Bürger über sämtliche Aspekte des Verkehrsrechts in Deutschland informieren können. Zudem wird ein deutschlandweites Fachanwaltsverzeichnis zum Verkehrsrecht aufgebaut und gepflegt.


Neue Beiträge

 

Neues Gesetz zum Schutz der Opfer von Verkehrsunfällen

Gaffer SchaulustigeJedes Jahr kommt es in Deutschland zu mehr als 68000 schweren Verletzungen infolge von Verkehrsunfällen. Und die Zahl der leichten Verletzungen bei Verkehrsunfällen geht in die Millionen. In solchen Situationen sind die Opfer von Verkehrsunfällen auf die Hilfe und Diskretion anderer Teilnehmer des öffentlichen Verkehrs angewiesen. Dabei kommt es leider häufig vor, dass Passanten und vorbeifahrende Autobesitzer Foto- und Videoaufnahmen machen, statt erste Hilfe zu leisten. Erschwerend kommt hinzu, dass diese Gaffer oft den Zugang oder die Zufahrt der Rettungskräfte zum Opfer behindern oder erschweren, statt die gesetzlich vorgeschriebenen Korridore für Rettungskräfte zu bilden. In besonders schlimmen Fällen können solche Verzögerung zum Tode der Unfallopfer führen. Dabei drohen Schaulustigen nur dann Strafen, wenn sie die Rettungskräfte durch Gewalt oder durch Androhung von Gewalt behindern. Ansonsten kann die Polizei ihnen nur den Platzverweis erteilen. Dies soll sich nun ändern, denn Anfang Mai haben Sachsen und Berlin einen Gesetzesentwurf ins Parlament gebracht, der vorsieht, dass auch das Machen von Fotoaufnahmen sowie die bloße Bildung von Sperren für Rettungskräfte bestraft werden können.


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Diese Möglichkeiten gibt es zur Finanzierung des ersten eigenen Autos

Erstes Auto kaufenFinanzierung des ersten eigenen Autos - diese Möglichkeiten gibt es

Es ist ein absolut erhebender Moment, wenn die Führerscheinprüfung bestanden ist. Große Erleichterung: Winkt doch nun die Unabhängigkeit von Mama oder Papa als Chauffeur. Es bleibt allerdings die Frage, wie das erste eigene Auto finanziert werden kann, denn so kostengünstig ist das nicht. Es gibt dabei ganz unterschiedliche Modelle, von privat geliehenem Geld über einen Kredit bei der Hausbank bis hin zu der Finanzierung über eine Autobank. Wenn das nötige Bargeld fehlt, ist auch Leasing eine Möglichkeit. Hier noch einmal übersichtlich die verschiedenen Möglichkeiten:


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Urlaubscheck fürs Auto

Urlaubscheck

Millionen Deutsche fahren nach wie vor gerne mit dem Auto in den Urlaub. Die Distanzen sind dabei sehr unterschiedlich und reichen von weniger als 100 bis hin zu über 1000 Kilometern. Doch egal ob das Ziel die Ostsee, ein Badesee, Ungarn oder Italien ist, das Auto wird bei Urlaubsreisen übermäßig beansprucht. Vollbesetzt und vollbeladen, geht die Fahrt nicht selten stundenlang über die Autobahn. Mitunter steht der Wagen bei brütender Hitze auch Ewigkeiten im Stau oder muss sich durch nicht enden wollende Gebirgspässe kämpfen. Im Winterurlaub dagegen können Schneetreiben und eisige Temperaturen dem Fahrzeug viel abverlangen. Schlechte Straßen und Wege setzten ihm unabhängig von der Witterung ebenfalls zu. All diese Faktoren beanspruchen Motor und Getriebe, Fahrwerk und Reifen, Bremsen und Kühlsystem viel stärker, als es normalerweise im Alltagsbetrieb der Fall ist. Nachlässigkeiten bei der Wartung oder die nicht ausbleibenden Alterungserscheinungen, die im Alltag gar nicht zu Tage getreten sind, können sich hier plötzlich rächen und dem Urlaub schnell ein jähes Ende bereiten. Damit Sie nicht plötzlich liegen bleiben und der Urlaub ins Wasser fallen muss, hier unser Urlaubscheck fürs Auto.


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