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Eine lange Saison geht zu Ende, die letzten Veranstaltungen und Oldtimer treffen fanden statt. Bevor das Wetter sich nun zum schlechten neigt und die Nässe und Kälte ins Land zieht, sollten sich die Besitzer von solchen klassischen Fahrzeugen Gedanken über die Überwinterung machen. Denn in den meisten Fahrzeuge steckt jede Menge Geld, Arbeit, Zeit und sehr viel Schweiß, diese Dinge sollten dann nicht so einfach aufs Spiel gesetzt werden. Denn eine falsche Einlagerung kann Schäden am Fahrzeug verursachen, Schäden die evtl. vermieden werden könnten. Einige Dinge sollten für die richtige Einmottung beachtet werden, damit es im nächsten Jahr eine Freude wird, das Fahrzeug wieder startklar zu machen.
Eine gute Wahl des Stellplatzes für den Winterschlaf des Oldtimers ist sehr wichtig, hierbei sollte darauf geachtet werden, das der Stellplatz eine möglichst gleich bleibende Temperatur hat. Der Unterstellplatz sollte auch gut belüftet sein, damit sich keine Kondenswasser bilden kann. Um die Feuchtigkeit gering zu halten gibt es mittlerweile sehr kostengünstige entfeuchter Granulate. Doch es besteht auch hier eine Gefahr, das die Luftfeuchtigkeit dadurch zu gering wird, dann kann es nämlich passieren das Gummiteile und Dichtungen hart und trocken werden, Leder und Plastikteile spröde. Sinnvoll ist es ein Hygrometer neben dem Oldtimer zu platzieren, denn dieses gibt ständig Auskunft über die Luftfeuchtigkeit. Der ideale Wert beträgt 50% - 55% Luftfeuchtigkeit. Wird das Schmuckstück mit einer Stoffgarage abgedeckt, sollte dabei auch bedacht werden das diese Atmungsaktiv ist. Eine alternative zur Stoffgarage ist ein sogenannter Car Safe, das ist eine Foliengarage in der das Fahrzeug dann untergebracht wird.
Die Dinge die beachtet werden sollten:
- Das Auto waschen und ab ledern, anschließend sollte der Lack konserviert werden. Bei Cabrios sollte das Stoffdach gut trocken sein und anschließend imprägniert werden
- Das Fahrzeug auf Rost untersuche und evtl. gefundene Rost-stellen behandeln
- erhöhen den Reifendrucks um ca. 1 bar
- den Motor warm laufen lassen und dann den Kühlerfrostschutz überprüfen ggf. nachfüllen. Die Frostschutzflüssigkeit kann Aluminium angreifen, sollte das Fahrzeug einen Aluminiummotor besitzen keinen Frostschutz einfüllen und den Kühler entleeren
- Den Benzintank voll tanken, den ein voller Tank wird nicht rosten
- vor der Einmottung einen Ölwechsel machen
- falls vorhanden die Schwimmkammer des Vergasers entleeren
- das Wasser in der Scheibenspritzanlage mit Frostschutzreiniger gegen Frost sicher machen
- Batterie ausbauen und an einem trockenen Ort lagern, ca. alle 4 Wochen sollte sie auch mal entladen und geladen werden
- jeweils einen in Öl getränkten Lappen in die Auspufföffnungen stopfen
- Lederausstattung mit Lederpflegemittel einreiben
- Konservierung des Motors durch die Ansaugbohrungen oder Kerzenbohrungen
- Scheibenwischer abklappen
- Chrom teile mit einer Chrompolitur polieren und danach mit einem geölten Lappen nochmals drüber reiben, damit sich ein Korrusionsschutz bildet
- Gummiteile wie z.B. Dichtungen mit einen Pflegemittel behandeln und einschmieren
- Fahrzeug aufbocken damit die Reifen entlastet sind, jedoch sollte noch etwas Bodenkontakt das sein, damit Federn und Dämpfer noch ein wenig belastet sind
- Fenster ein klein wenig offen lassen, damit die Luft zirkulieren kann. Bei Cabrios sollte das Dach ein klein wenig geöffnet werden.
- Handbremse lösen und beim ersten Start darauf achten, dass sich das Fahrzeug im Leerlauf befindet, da es vorkommen kann das die Kupplung sich festgesetzt hat
- Fahrzeug Abdecken und darauf achten, das die Abdeckung Atmungsatkiv ist
(mk für meine-auto.info)
Motorrad-Einmotten
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