Tagfahrlichtpflicht in Europa Stand: Juli 2010
In den europäischen Ländern ist die Tagfahrlicht-Regelung recht unterschiedlich, so gibt es in einigen Ländern wie Großbritannien, Irland, Luxemburg, die Niederlande, Österreich, die Türkei und Zypern überhaupt keine Lichtbestimmungen. In...
Ganz besondere Sorgfalt hat Lexus bei der Weiterentwicklung seiner Hochleistungslimousine IS F walten lassen, um das wohl ausgewogene Konzept eines leistungsstarken Sportwagens mit den typischen Tugenden der Marke nicht zu verwässern. Lexus’ Prinzip ist es, mit kontinuierlichen Verbesserungen auch ein in relativ kleiner Stückzahl gebautes Fahrzeug wie das Topmodell der IS-Reihe durch Detailoptimierungen zu größter Reife zu bringen, sodass es nicht veraltet.
2009 spendierten die Entwicklungsingenieure dem IS F erste technische Veränderungen, darunter ein Torsen-Sperrdifferenzial an der Hinterachse zur Optimierung von Traktion und Kurvenstabilität. Nun trimmten sie das 311 kW (423 PS) starke V8-Triebwerk ohne Leistungseinbußen auf die Erfüllung der Abgasnorm Euro 5. Darüber hinaus steht die jüngste Überarbeitung des IS F ganz im Zeichen einer Ausstattungsaufwertung.
Mit der neuen Mondeo-Generation, die Mitte November auf den Markt kommt, will Ford ein weiteres Kapitel seiner Erfolggeschichte schreiben. „Vor 17 Jahren, die Modellreihe kam 1993 auf den Markt, war der Ford Mondeo einer der Senkrechtstarter der Automobilbranche und wir können heute feststellen, sein Höhenflug hält an“, sagte Wolfgang Booms, Geschäftsführer Marketing und Verkauf der Ford-Werke GmbH, während der Vorstellung in München. „Seit dem Start der aktuellen Generation in 2007 beträgt die Eroberungsrate sage und schreibe fast 50 Prozent und das auch von Premiummarken.“ Auf den ersten Blick erscheint der neue Mondeo nicht so neu – dennoch: „Die neue Ford Mondeo-Generation ist mehr als nur ein Facelift“, versichert Booms. Neben dem leicht aufgefrischten Design setzt Ford unter der Karosserie neue Motoren und Technologien ein.
Künftig gibt es den Mondeo als fünftürige Fließheck-Limousine und Turnier (Kombi), das Stufenheck wurde in Deutschland aus dem Angebot genommen, „der Anteil war zu gering.“ Insgesamt kann der Kunde zwischen fünf Benzin- und vier Dieselmotoren sowie drei Ausstattungen „Viva Trend“, „Viva Titanium“ und „Titanium S“ wählen. Die Preise starten mit 22.590 Euro für den Mondeo 1.6 (120 PS/88 kW). „Kaum ein Hersteller, auch aus dem Premiumbereich, bietet derzeit beim Modellwechsel von einer Generation zur nächsten so viel neues Auto fürs Geld wie Ford“, wirbt Ford-Geschäftsführer Booms vollmundig um Kundschaft.
Mitsubishis i-MiEV, das erste in Großserie gefertigte Elektroauto der Welt, feiert auf dem Pariser Automobilsalon (30. September bis 2. Oktober) mit der Europaversion seine Weltpremiere. Angeboten wird er ab Dezember in 14 europäischen Ländern. Darunter sind Deutschland, Frankreich, Spanien, England, die Schweiz und die skandinavischen Länder.
Im Durchschnitt sind für den i-MiEV, dessen Preis von Land zu Land variiert, zwischen 33.000 und 35.000 Euro zu zahlen. Abzüglich einer in vielen Staaten vorhandenen Förderung von E-Mobilität liegen die Kosten für den Endverbraucher meist unter 30.000 Euro.
Der bereits seit vergangenem Jahr in Japan verfügbare Stromer kommt auf dem europäischen Markt als Linkslenkerversion leicht überarbeitet daher. So entsprechen Front- und Heckstoßfänger europäischen Standards, der Armaturenträger präsentiert sich hochwertig und aktuell. Im gesamten Innenraum finden sich optische Anpassungen und noch mehr Komfort. Ebenfalls verbessert wurden die aktive und passive Sicherheit. Der i-MiEV verfügt über das Stabilitätsprogramm ASC (Active Stability Control) mit der Traktionskontrolle TCL sowie zusätzlich über vordere Front-, Seiten- und Kopfairbags.
Die Toyota-Nobelmarke Lexus hat jetzt ihre Modellreihe IS überarbeitet. Dezente, aber wirkungsvolle Designretuschen außen wie innen verleihen den Premiumfahrzeugen eine noch markantere Optik und unterstreichen ihren Charakter als gleichermaßen dynamische wie elegante und höchst individuelle Limousinen.
Der neue Kühlergrill, die modifizierten Scheinwerfer mit getöntem Klarglas und die neue Frontschürze mit integrierten Nebelscheinwerfern betonen die dynamische Ausstrahlung, die neu gestalteten Leichtmetallräder und die modifizierten Heckleuchten mit rot eingefärbten Blinkern verleihen dem IS eine ebenso starke Seiten- und Heckansicht. Im Innenraum sorgen neue Türverkleidungen und Applikationen für ein noch edleres Finish, zudem erhielten die Optitron-Instrumente eine lichtdurchlässigere Glasabdeckung.
Auf dem Pariser Autosalon (2. bis 17. Oktober) wird Honda den neuen Jazz Hybrid der Weltöffentlichkeit präsentieren. Die Kernelemente des Jazz-Hybridantriebs, der IMA-Parallel-Hybridmotor und das Steuerungssystem, haben bereits in den Modellen Insight und CR-Z ihre Zuverlässigkeit bewiesen. Der Jazz Hybrid wird in Deutschland ab Anfang 2011 erhältlich sein.
Zum Einsatz kommt der 1,3-Liter-i-VTEC-Motor mit einem CVT-Getriebe und einem Elektromotor, der zwischen diesen Komponenten platziert ist. So wie Insight und Civic Hybrid verfügt auch der Jazz Hybrid über die Fähigkeit des rein elektrischen Fahrens. Überarbeitete Frontscheinwerfer mit blauer Einfassung, klare Rücklichter, Frontgrill und Stoßfänger in neuer Gestaltung sowie eine mit einer Chromspange aufgewertete Heckklappe zählen zu den optischen Veränderungen. Neben den klassischen Farbtönen wird der neue Hybrid auch in Lime Green metallic angeboten.
Toyota ist unbestritten der Vorreiter in der Vollhybrid-Technik. Weit mehr als eine Million verkaufter Prius belegen den Erfolg des Antriebskonzeptes, das von etlichen Wettbewerbern anfangs meist belächelt wurde. Jetzt macht der weltweit größte Automobilhersteller einen weiteren Schritt in die Zukunft, in dem er im Toyota Auris die Vollhybridtechnik erstmals in die Kompaktklasse, dem volumenstärksten Segment in Europa, einführt.
Und das zu Preisen, die mehr als günstig, fast schon als eine Kampfansage zu werten sind. Denn der Einstiegspreis für die Ausstattungsvariante Life beträgt lediglich 22.950 Euro und ist damit, verglichen mit den Fahrleistungen und der Ausstattung eines Auris-Modells mit 2,0-Liter-Dieselmotor, lediglich um 850 Euro teurer. Mit einem Normverbrauch von lediglich 3,8 Litern auf 100 Kilometern und erheblich günstigeren Unterhaltskosten ist der Mehrpreis schon bald ausgeglichen und bietet in der Basisausstattung mit Berganfahrhilfe, Klimaautomatik und LED Tagfahrlicht Komfortfeatures, die den Mehrbetrag auch ohne Berücksichtigung des Umweltbonus mehr als rechtfertigen.
Mit dem 3008 HYbrid4 als weltweit erstem Vollhybrid-Dieselfahrzeug erweitert der französische Automobilhersteller Peugeot seine Produktpalette. Dabei steht der Name „HYbrid4“ für die Kombination aus Verbrennungsmotor (2.0-Liter-HDi FAP mit 120 kW/163 PS) und Elektromotor (27 kW bzw. 37 PS Maximalleistung).
Dass sich die Franzosen für einen Selbstzünder als Kombinationspartner für ihren Elektromotor entschieden, hat seine Ursache in dessen günstigeren Verbrauchswerten im Vergleich zu einem Benziner. Der Verbrauch des insgesamt 200 PS starken Crossover wird mit 3,8 Litern auf 100 Kilometern angegeben; entsprechend die CO2-Emissionen von 99 Gramm pro Kilometer. Damit ist der 3008 Hybrid4, dessen Kraft an alle vier Räder übertragen wird, bis zu 35 Prozent sparsamer als ein Vergleichsfahrzeug dieser Kategorie. Der Fahrer von Peugeots Neuem kann zwischen den vier Betriebsarten ZEV (reiner Elektroantrieb), 4WD (Allrad), Sport und Auto wählen.
Auf dem Automobilsalon in Paris (2.–17. Oktober) präsentiert Mazda seine Modelle mit verbesserter Kraftstoffeffizienz und verringerten Emissionen. Die wichtigste Neuheit ist aber der umfassend modellgepflegte Mazda 2, der 2008 zum „World Car of he Year“ gekürt wurde.
Die wichtigsten Änderungen beim Mazda 2 sind eine neue Frontpartie im Stile des aktuellen Mazda-Familiengesichts, ein höherwertiges Interieur, eine überarbeitete Antriebspalette mit durchgängiger Euro-5-Einstufung, Fahrwerksverbesserungen für gesteigerten Fahrkomfort und eine neue Antriebsvariante mit Automatikgetriebe.
Darüber hinaus stellen die Japaner im Mazda 5 einen neuen, besonders wirtschaftlichen 1.6-Liter-MZ-CD-Turbodieselmotor vor. Das Triebwerk mit 85 kW/115 PS benötigt lediglich 5,2 Liter auf 100 Kilometern und produziert im Vergleich zum bisherigen 2,0-Liter-Dieselmotor 15 Prozent weniger CO2-Emissionen.
Die bevorstehende Premiere eines neuen Modells in mehreren Stufen zu lancieren, ist durchaus üblich, schließlich soll dies die Aufmerksamkeit erhöhen. Beim neuen Mercedes-Benz CLS, der seine Weltpremiere auf dem Pariser Autosalon (2. bis 17. Oktober 2010) feiern wird, sollte es nicht anders sein. Nur mit dem Unterschied, dass er bereits in der vergangenen Woche seinen ersten öffentlichen Auftritt im Internet hatte. Dies war natürlich so nicht geplant, zumal die ersten Fotos heute ihren Auftritt haben sollten. Über interne Wege hatten die ersten Fotos des CLS, die für ein Prospekt gedacht waren, ihren Präsentation auf unterschiedlichen Internet-Seiten. Und dabei handelte es sich nicht um Erlkönig-Fotos sondern um Aufnahmen von Mercedes-Benz. Eine peinliche Panne, die dem neuen CLS aber nicht schaden sollte.
Rückblende: Mit dem CLS hat Mercedes-Benz 2003 eine neue Fahrzeugkategorie geschaffen, die erstmals die Eleganz und Dynamik eines Coupés mit dem Komfort und der Funktionalität einer Limousine verband. Die Öffentlichkeit war begeistert, die Wettbewerber schienen verblüfft. Über Jahre hinweg blieb der CLS das einzige viertürige Coupé in seiner Klasse und fand weltweit seit Oktober 2004 rund 170.000 Käufer. „Unsere Kunden weltweit haben unseren Mut, ein völlig neues Fahrzeugkonzept auf den Markt zu bringen, belohnt“, freut sich Dr. Joachim Schmidt, Mitglied der Geschäftsleitung Mercedes-Benz Cars, Vertrieb & Marketing. „Auch die Neuauflage des CLS profitiert mit seinem faszinierenden Design und seiner kultivierten Sportlichkeit davon, dass wir mit unserem viertürigen Coupé eine ganze Generation Vorsprung vor dem Wettbewerb haben.“