Gasdruckfeder

Unter einer Gasdruckfeder - auch kurz Gasfeder genannt – versteht man eine pneumatische Feder. Diese nutzt das unter Hochdruck stehende Gas zur Bereitstellung der Federkraft. Gasdruckfedern bedienen häufig den Gewichtsausgleich und werden zum Beispiel bei Bürostühlen, als fördernde Öffnungs- und Haltevorrichtung von Klappen in Automobilen – Motorhaube, Kofferraumklappe - oder in den Gepäckklappen im Fluggastraum von Flugzeugen verwendet. Im Werkzeugbau werden durch Gasdruckfedern wegen ihrer hohen Leistungsdichte klassische Druckfedern aus Stahl ersetzt. Als Gasdruckfeder wird ein hydropneumatisches Verstellelement bezeichnet, welches sich aus Kolbenstange mit Kolben, Druckrohr und passenden Anschlüssen zusammensetzt. Die Menge des komprimierten Gases, mit dem diese gefüllt ist, bestimmt den voreingestellten Innendruck. Der Druck wirkt auf die verschiedenen Kolbenquerschnittsflächen, daraus ergibt sich eine Kraft in Ausschubrichtung. Diese Ausschubkraft ermöglicht es einem innerhalb physikalischer Grenzen mittels der geeigneten Wahl des Fülldruckes genau festzulegen.
Gasdruckfeder in Wiki

 


 

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