Eisige Temperaturen in den Wintermonaten setzen Mensch und Maschine vor besondere Herausforderungen. Gerade Fahrzeuge, die nachts oder über längere Zeiträume draußen geparkt sind, müssen auf die kältere Jahreszeit besonders gut vorbereitet werden.

Flüssigkeiten vor Frost schützen

Während der Diesel in den Fahrzeugen erst ab einer Temperatur von -20 Grad Celsius zu frieren beginnt, kann ungeschütztes Kühlwasser bei weitaus geringeren Temperaturen einfrieren. Daher ist es besonders wichtig, den Frostschutzgehalt zu prüfen und im Bedarfsfall ausreichend Frostschutzmittel nachzufüllen. Das Kühlsystem ist bei ausreichender Frostschutzversorgung bis -25 Grad gesichert, das sollte in unseren Breitengraden ausreichen. Sollte das Kühlwasser eingefroren sein, darf der Motor auf keinen Fall gestartet werden. Wenn die Wasserpumpe festsitzt, droht ein Motorschaden, der eine sehr kostspielige Autoreparatur nach sich zieht. Ein eingefrorener Wischwasser-Behälter stellt zwar kein direktes Reparaturrisiko dar, jedoch verdrecken die Autoscheiben bei salzhaltigen Straßen sehr schnell. Die Sicht kann, gerade bei tiefstehender Sonne, gefährlich behindert werden, was zu schlimmen Unfällen führen kann. Frostschutzmittel für die Scheibenwaschanlage haben immer einen ausreichenden Anteil an Reinigungsflüssigkeit. Die Mischung sollte eine Frostsicherheit bis -20 Grad gewährleisten.

Wenn das Auto nicht anspringen will

Die häufigste Pannenursache im Winter ist, laut ADAC, die Batterie. Bei kälteren Temperaturen wird beim Startvorgang mehr Power benötigt. Das kann nur eine kräftige Batterie bewerkstelligen. Ist die Batterie älter als vier Jahre, kann bei Minustemperaturen mit Startschwierigkeiten gerechnet werden. Auch Kurzstreckenfahrten unter 15 km stellen Batterien in den Wintermonaten vor eine große Herausforderung. Auf Kurzstreckenfahrten kann die Batterie sich nicht wieder aufladen, wenn das Gebläse sowie die Stand- und Sitzheizung laufen. Daher empfiehlt der ADAC alle zwei Tage eine längere Fahrtstrecke zu fahren, bis die Motortemperatur angestiegen ist. Alternativ kann die Batterie an einem externen Ladegerät aufgeladen werden. Sollten Sie Zweifel hatben, ob die Batterie für den Winter noch kraftvoll genug ist, können Sie einen Batteriewächter an den Zigarettenanzünder anschließen. So haben Sie den Batteriezustand im Auge und können die Batterie im Bedarfsfall rechtzeitig aufladen. Sollte die Batterie ihren Dienst verweigern, ein simpler Tipp: Eine heiße Wärmflasche für etwa zehn Minuten auf die Batterie legen. Das warme Wasser bringt den Stromspender auf Temperatur und die erwärmte Batterie hat deutlich mehr Power für den Startvorgang. Wenn alle Bemühungen nicht fruchten und die Batterie tatsächlich das Zeitliche gesegnet hat, ist ein Austausch der Batterie die einzige Lösung um dem Auto wieder zu einem problemlosen Start verhelfen zu können. Der Internethändler https://www.ersatzteilekauf.de bietet günstige Autobatterien. Auch auf der Suche nach einem Batterieladegerät, einem Frostschutzprüfer oder Frostschutzmittel namhafter Hersteller, werden Sie dort fündig.

Was ist bei älteren Fahrzeugen zu beachten?

Bei startunwilligen Dieselfahrzeugen kann das alte Motoröl gegen ein Öl mit niedriger Viskosität ausgetauscht werden. Das kann dem Anlasser das Durchdrehen des Motors erleichtern. Auch der Tausch verbrauchter Glühkerzen und die Pflege der Autobatterie kann das Gelingen des Startvorgangs begünstigen. Durch saubere Pole wird der Übergangswiderstand zur Klemme verringert und eine Reinigung des Batteriegehäuses hilft Kriechströme zu vermeiden.

Ein weiteres Manko, mit dem Besitzer älterer Fahrzeuge häufiger zu kämpfen haben, sind von innen gefrorene Scheiben. Die Ursache können poröse oder gerissene Dichtungen sein. Aber auch eine verstopfter Innenraumfilter oder Feuchtigkeit aus Schneematsch können die Ursache für eine zu hohe Innenraumfeuchtigkeit sein. Ein Raumentfeuchter aus dem Baumarkt kann Abhilfe schaffen. Im Internet sind zahlreiche alternative Tipps zur Entfeuchtung des Innenraums zu finden.


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