Der Crashtest einer typischen Formel-1-Nase im AZT hat gezeigt, welches Potenzial in Faserverbundwerkstoffen wie Carbon steckt. Nur 3,5 Kilo schwer, hat die Nase den Aufprall auf eine feste Barriere mit Tempo 46 schadlos überstanden. Die Energie wurde restlos absorbiert, der Testschlitten kam auf kürzester Strecke zum Stillstand. Durch die gleichmäßige Verzögerung käme es nur zu einer geringen Belastung des Fahrers, erklärt AZT-Leiter Lauterwasser. Damit es aber gar nicht erst zu einem Crash kommt, sind zahlreiche Assistenzsysteme in modernen Fahrzeugen bereits unterwegs bzw. in der Erprobung. Wie eine Studie des AZT ergab, wäre langfristig jeder zweite Unfall mit Personenschaden vermeidbar oder weniger folgenschwer. Voraussetzung: Systeme wie zum Schutz von Fußgängern und Radfahrern, aktive Gefahrenbremse, Spurhalte- oder Kreuzungsassistent kommen modellübergreifend in großem Stil zum Einsatz. (Auto-Reporter.NET)(Foto: dpp/AutoReporter.NET)

 


 

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