GTÜ-Aktion für einen sicheren Schulweg

Sicherheit für Kinder auf den Schulweg!

Das Ende der Sommerferien bedeutet für viele Erstklässler auch den Start in den „Ernst des Lebens“. Für die Kraftfahrer ist das die Zeit erhöhter Aufmerksamkeit und Vorsicht, vor allem im Umkreis von Schulen und in Wohngebieten. Nicht selten sind ABC-Schützen auch auf der Straße in Gedanken noch in ihrer neuen Welt. Deshalb appelliert die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung: Runter vom Gas und jederzeit bremsbereit sein!

Damit die Schulanfänger für Autofahrer stets gut sichtbar sind, bietet die GTÜ im Rahmen der Kinder-Sicherheitsaktion 2012 für Grundschulen rote Kappen mit Reflexstreifen. Über die teilnehmenden GTÜ-Partnerbüros vor Ort sind zudem leuchtend gelbe Kinderüberwürfe, Reflex-Aufkleber und -Bänder sowie rote Blinklichter für den Schulranzen und Sicherheitswimpel für Kinderfahrräder erhältlich.

Besonders für Erstklässler ist der Schulweg mit Gefahren verbunden. Sei es, weil die Steppkes die Verkehrsregeln noch nicht so gut kennen oder und sich leicht ablenken lassen. Generell bewegen sich Kinder im Straßenverkehr noch unsicher, und beim Überqueren von Straßen können sie Entfernungen und Geschwindigkeiten von Fahrzeugen nicht richtig einschätzen. Was für Erwachsene selbstverständlich und hilfreich ist, bleibt den ABC-Schützen verwehrt: der Blick über Autos hinweg. So werden drohende Gefahren von ihnen häufig zu spät erkannt. Schwere Schulweg-Unfälle sind oftmals die Folge, von denen sich viele einfach vermeiden ließen.

Damit der Schulweg nicht zum Gefahrenweg wird, nennen die Experten der GTÜ einige einfache Regeln, die beachtet werden sollten:

  • Schulanfänger sollten den Schulweg genau kennen und die Eltern sollten mit den Kindern riskante Punkte genau besprechen.
  • Am Besten einmal die Rollen tauschen und sich den Schulweg vom Kind erklären lassen. So erkennt es Gefahrenstellen häufig selbst.
  • Der kürzeste Schulweg ist nicht immer der sicherste. Deshalb einen Schulweg mit möglichst wenig Verkehrskreuzungen und schlecht einsehbaren Ausfahrten wählen.
  • Nach einiger Zeit wählen Kinder häufig eine andere als die vereinbarte Strecke. Daher in unregelmäßigen Abständen den Schulweg des Kindes kontrollieren.
  • Grundsätzlich gilt: vor dem Schulbeginn keine Hektik aufkommen lassen. Wer morgens früher aufsteht, kann den Tag ruhiger beginnen. Kinder, die in Zeitnot zur Schule hasten, sind unachtsam und machen Fehler im Straßenverkehr.
  • Kleidung und Ausrüstung der Kinder sind lebenswichtig. Deshalb auf genügend Leuchtstreifen und auf helle Farben bei der Wahl von Kleidung und Tornister achten. Rote Kappen, wie die der GTÜ, sorgen zudem für mehr Sicherheit. Auffällig gekleidete Kinder sind von Autofahrern besser zu erkennen.
  • Wenn die Schule weiter entfernt ist und eine Fahrgemeinschaft gebildet wird, muss in jedem Fahrzeug für jedes Kind ein entsprechender Kindersitz vorhanden sein.
  • Bis zum achten oder neunten Lebensjahr sind Kinder überfordert, wenn sie mit dem Rad zur Schule fahren müssen. Lässt sich das aber nicht vermeiden, die Strecke schon vorher einüben.
  • Bei den Kindern keine unnötigen Ängste schüren. Statt ständiger Ermahnungen verstärkt vielmehr ein Lob das richtige Verhalten der Kinder. (Auto-Reporter.NET/arie)(Foto: GTÜ/Auto-Reporter.NET)

 

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