Im Herbst des letzten Jahres führte der Automobilklub eine repräsentative Stichprobe vor Schulen und Kindergärten durch, bei der die Sicherung von Kindern überprüft wurde. Erschreckendes Fazit damals: Viele Eltern unterschätzen die Verletzungsrisiken, kennen kaum Vorschriften und bedienen die Kinderrückhaltesysteme nicht richtig. Rund 30 Prozent der Kinder waren nicht vorschriftsmäßig gesichert, knapp fünf Prozent waren gar nicht angegurtet. Selbst bei richtig gewähltem Kindersitz wurden die Kinder häufig falsch gesichert und damit die Schutzwirkung des Sitzes aufgehoben. – Den Tages der Verkehrssicherheit nutzte der Klub, alle Eltern dazu aufzurufen, die Vorschriften bei der Kindersicherung gewissenhaft zu beachten.

Der ADAC appelliert daher an alle, die Kinder im Auto befördern, diese immer, auch bei kurzen Fahrten, richtig zu sichern. Dazu gehört es, einen altersgerechten Sitz zu wählen, ihn richtig einzubauen und den Gurt korrekt anzulegen. Schon eine Vollbremsung kann bei falsch gesicherten Kindern zu schwersten Verletzungen führen. Bei einem Crash mit nur 50 km/h entspricht die Aufprallwucht für ein 20 kg schweres Kind einem Sturz aus der 4. Etage eines Wohnhauses auf eine Betonplatte. (Auto-Reporter.NET/sr)(Foto: ADAC/Auto-Reporter.NET)

Wissen rund um Kindersitze und Sicherheit


 

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