Autobanken verbuchten 2011 Bestmarken

Für Autobanken war das Jahr 2011 ein gutes Jahr.

Die Banken der Automobilhersteller schließen das Geschäftsjahr 2011 mit Bestmarken ab, wie der Arbeitskreis Autobanken (AKA) am Dienstag im Rahmen seiner Jahrespressekonferenz bekannt gab. Mit rund 1,31 Millionen abgeschlossenen Neuverträgen konnten die Autobanken ihren Neuzugang um zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr steigern. Bei Finanzierungsprodukten erzielten die Mitglieder des AKA mit 563.000 Neuverträgen ein deutliches Plus von sieben Prozent. Im Leasing waren es mit rund 748.000 neuen Verträgen sogar zwölf Prozent mehr als im Vorjahr.

Neben den Vertragszuwächsen in Einheiten konnten die Autobanken auch einen deutlichen Wertzuwachs generieren. Mit Fahrzeugen im Wert von rund 30 Milliarden Euro wurde das Neugeschäftsvolumen durch Leasing und Finanzierung um 15 Prozent gegenüber 2010 gesteigert. In der Summe lag das Volumen aller Leasing- und Finanzierungsverträge in den Büchern der Autobanken Ende 2011 bei fast 90 Milliarden Euro und damit sechs Prozent über dem Vorjahr.

Ihren überlegenen Marktanteil konnten die Herstellerbanken im vergangenen Jahr auf hohem Niveau halten. Mit einem Anteil von rund 67 Prozent sind sie unangefochtener Marktführer für automobile Finanzdienstleistung in Deutschland.

Dienstleistungsverträge als Wachstumstreiber

Ein wesentliches Wachstumsfeld liegt für die Finanzdienstleister im Geschäft mit zusätzlichen Versicherungen und Dienstleistungen rund um das Automobil. „Hierzu zählen beispielsweise Kfz-Versicherungen, Kreditversicherungen, Garantie- oder Reparaturkostenversicherungen, die Kunden ihre rundum sorgenfreie Mobilität sicherstellen“, so Klaus Bentz, Sprecher des Arbeitskreises. „Mit durchschnittlich 1,6 zusätzlichen Dienstleistungsverträgen pro Finanzierungs- oder Leasingvertrag und einem deutlichen Plus von zwölf Prozent sind wir in diesem Geschäftsfeld auf einem nachhaltigen Wachstumspfad.“ Die entsprechenden Serviceverträge werden wesentlich innerhalb sogenannter Mobilitätspakete angeboten, die an den individuellen Kundenbedürfnissen ausgerichtet werden.

Positive Refinanzierung und geringe Risikokosten

Hinsichtlich ihrer Refinanzierung sind die herstellerverbundenen Autobanken gut aufgestellt und registrieren eine langsame, wenn auch noch fragile Entspannung der weltweiten Finanzmärkte. Den Autobanken komme zugute, dass sie nicht in den vielfach kritisierten, stark risikobehafteten Finanzprodukten engagiert sind, so AKA-Sprecher Dr. Reinhart. „unser Geschäft ist grundsolide.“ Die Institute haben ausreichend Zugriff auf Refinanzierungsmittel und verfügen über einen ausgewogenen Refinanzierungsmix. Die Kreditausfallquoten, und damit die Risikokosten der Autobanken, sind 2011 weiterhin auf historisch niedrigem Niveau von durchschnittlich deutlich unter einem Prozent des Vertragsbestandes. Das sei das Resultat einer sehr verantwortlichen Kreditvergabe der AKA-Mitglieder und eines guten Risikomanagements, so Reinhart. (Auto-Reporter.NET/sr)(Foto: VWFSAG/Auto-Reporter.NET)


 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Um unsere Webseite optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Unter anderen werden Cookies für die Messung (Besucherzahlen in unserem Fall Google Analytics), Werbung (Google Adsense, Mirando, Vibrant Media, etc.) verwendet. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung!
Zur Datenschutzerklärung Ok