Selbstbeteiligung nur bei unfallfreiem Fahren sinnvoll

Versicherungsanbieter sehen in einer Selbstbeteiligung den Vorteil, Kunden zu vorsichtigerem Fahren zu animieren und somit das Unfallrisiko zu reduzieren.
Für Personen, die in den letzten Jahren häufiger in einen selbstverschuldeten Unfall verwickelt waren oder in der Vergangenheit öfter Bagatellschäden melden mussten, eignet sich die Kfz-Versicherung mit integrierter Selbstbeteiligung eher weniger. Vor allem bei kleineren Schäden (z.B. einer Beule im Auto) kann es passieren, dass die Versicherung den Schaden gar nicht erstattet. Damit wäre auch die Prämienersparnis bedeutungslos. Nur für Personen die in den letzten Jahren unfallfrei gefahren sind, zahlt sich die Prämienersparnis in der KFZ-Haftpflicht letztlich aus.

Besteuerung der Prämienersparnis


Im Dezember 2011 beabsichtigte das Bundesfinanzministerium, die Prämienersparnis mit Hilfe einer so genannten fiktiven Prämie zu besteuern. Diese hypothetische Prämie sollte sich aus dem tatsächlich zu zahlenden Beitrag und der Prämienersparnis bei einer Selbstbeteiligung zusammensetzen. Die Pläne stießen sowohl bei Versicherungsnehmern als auch -anbietern auf Protest. Aufgrund der lauten Gegenstimmen und zahlreicher Stellungnahmen sieht das Bundesfinanzministerium nun doch von der Besteuerung ab.

Themenverwandte Links:
Online Versicherungsvergleich


 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Um unsere Webseite optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Unter anderen werden Cookies für die Messung (Besucherzahlen in unserem Fall Google Analytics), Werbung (Google Adsense, Mirando, Vibrant Media, etc.) verwendet. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung!