Benzinpreise: FDP bringt Pendlerpauschale ins SpielDie Rekord-Benzinpreise sorgen für Wut unter den deutschen Autofahrern.

Seit einigen Tagen diskutiert nun die Politik, wie die Situation etwas entschärft werden könnte. War bislang von einer sogenannten „Preisbremse“ zu hören, bringt die FDP jetzt das Thema Pendlerpauschale ins Spiel. Mehrere Spitzenpolitiker der Liberalen hätten sich der Forderung von Parteichef Rösler angeschlossen, die Pendlerpauschale zu erhöhen, berichtet dpa. Offiziell lehnt die Bundesregierung dies bis jetzt ab.

Näher betrachtet wird zurzeit das in Westaustralien praktizierte Modell, mit dem am Vortag der Preis für den Folgetag bekannt gemacht werden muss. Eine weitere Erhöhung darf tags drauf nicht folgen. Anders handhaben es unsere österreichischen Nachbarn. Sie dürfen nur einmal am Tag zu einer festen Uhrzeit den Preis erhöhen. Ob diese Maßnahmen jedoch zu einer Senkung der Benzinpreise führen, darf bezweifelt werden.

Nachdem schon in der vergangenen Woche ein Liter Super teilweise über 1,70 Euro kostete, werden die Osterferien wohl für einen weiteren Schub sorgen. Den größten Anteil daran machen Mineralöl- und Mehrwertsteuer aus; für die Politiker bisher ein Tabuthema.

FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle forderte die Mineralölkonzerne auf, die Spritpreise an den Zapfsäulen zur Oster-Reisezeit stabil zu halten. „Mich stört vor allem, dass zu jedem Ferienbeginn und oft auch zu Feiertagen fast reflexhaft die Preise an den Tankstellen erhöht werden“, sagte Brüderle der „Leipziger Volkszeitung“. Dies mahnte er bereits 2010 und 2011 als Bundeswirtschaftsminister an. Entschlossener ist da schon Brüderles Parteikollege Wolfgang Kubicki aus Schleswig-Holsteinisch, der sich ebenfalls für eine Erhöhung der Pendlerpauschale ausspricht: „Der Staat muss ja nur das zurückgeben, was wir wegen der höheren Benzinpreise ohnehin an Mehreinnahmen haben“, wird Kubiki aus der „Welt“ zitiert. (Auto-Reporter.NET/br)(Foto: Avia/Auto-Reporter.NET)


 

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