Wieder brachten Schlagzeilen neue Unruhe in die internationale Autobranche. Seitdem bekannt wurde, dass der PSA-Konzern, dem es derzeit nicht gut geht, Kooperationen und Allianzen prüfe, kamen als mögliche Partner sofort General Motors und Opel ins Spiel. Die kursierende Nachricht ist jetzt bestätigt. Nachdem das Gerücht die Aktienkurse des französischen Autokonzerns noch klettern ließ, stürzten sie, fast zeitgleich, mit der verkündeten 7-Prozent-Beteiligung GMs an dem französischen Traditionsunternehmen ab; Moody’s hat das Unternehmen aufgrund des schwachen Geschäftsjahres 2011 kräftig herabgestuft.

Egal, ob ein vereinbartes Zusammengehen in der Automobilbranche am Ende Kooperation, Allianz oder Joint Venture heißt, die Folge wird auch sein, dass die lukrative Zusammenarbeit markentypische Charaktere von Autos verwässert. Es ist immer weniger drin, was drauf steht. In Partnerschaften kommt es automatisch auch zum Transfer von Know-how, das bislang streng gehütet wurde. Wissen wird immer breiter gestreut. Selbst Geschäftsgeheimnisse, oft tragende Säule des Markterfolgs, machen möglicherweise die Runde. Es scheinen tatsächlich die recht zu haben, die vom Fluch und Segen automobiler Großfamilien sprechen. (Auto-Reporter.NET/Wolfram Riedel)(Foto: Auto-Reporter.NET)


 

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