Ausgesprochen vorsichtig bleibt der VDA-Geschäftsführer aber beim Blick in die Zukunft: „Es besteht aller Anlass davon auszugehen, dass deutsche Zulieferer international führend bleiben werden – weit über dieses Jahrzehnt hinaus.“ – Grund für den zweifelbehafteten Unterton sind zahlreiche belastende Faktoren. Dazu zählten die internationale Staatsschuldenkrise, die gestiegenen Rohstoffpreise „sowohl im Einkauf als auch an der Zapfsäule“ ebenso wie „neue protektionistische Tendenzen in einigen wichtigen Regionen“. Sparpakete und Konsolidierung von Staatshaushalten dämpften nach Ansicht des VDA zumindest vorübergehend die konjunkturelle Dynamik in Europa. „Darauf müssen wir vorbereitet sein. Die notwendige Flexibilität haben unsere Unternehmen, sie muss auch in der Metall-Tarifrunde gesichert werden.“

Insgesamt sieht Bräunig die Branche vor großen Herausforderungen und ruft zum Schulterschluss auf: „Jetzt kommt es darauf an, dass wir als Branche zusammenhalten, uns untereinander austauschen und uns damit gemeinsam voranbringen.“ (Auto-Reporter.NET/arie)(Foto: VDA/Auto-Reporter.NET)


 

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