Volkswagen will MAN-Anteile weiter aufstockenWie das „Handelsblatt“ mit Bezug auf eine Stimmrechtsmitteilung des Münchner Nutzfahrzeug- und Maschinenkonzerns MAN berichtet, plant Volkswagen, innerhalb der nächsten zwölf Monate weitere Stimmrechte zu erwerben. Beim Überschreiten der Dreiviertelmehrheit könnte kein anderer Aktionär unternehmerische Entscheidungen von Volkwagen verhindern. Wie bei der Ingolstädter Premiumtochter habe Volkswagen vermutlich auch bei MAN kein Interesse daran, die restlichen Aktionäre aus dem Unternehmen zu drängen, wird der Autoanalyst der NordLB zitiert.


Im Falle eines Gewinnabführungs- und Beherrschungsvertrages, wie ihn die Wolfsburger beispielsweise mit Audi haben, könne VW auch für das Unternehmen nachteilige Entscheidungen im Interesse des Konzerns durchsetzen, heißt es.

Erst Anfang Juni hatte Konzernchef Martin Winterkorn die personelle und strukturelle Neuaufstellung des Volkswagen-Konzerns bekannt gegeben, bei der auch die Nutzfahrzeugsparte besondere Gewichtung erfuhr. Immerhin hat sie sich im Konzernverbund zur zweiten starken Säule entwickelt. Scania-Chef Leif Östling wurde in den Konzernvorstand berufen. Seine Aufgabe wird es sein, die Marken MAN, Scania und Volkswagen Nutzfahrzeuge enger zusammenzuführen und sich bietende Synergien zu nutzen. Winterkorn betonte in dem Zusammenhang ausdrücklich die vom Unternehmen verfolgte Mehrmarkenstrategie. So verfügten alle Marken über ein hohes Maß an operativer Eigenständigkeit und Verantwortung. (Auto-Reporter.NET/br)(Foto: UnitedPictures/Auto-Reporter.NET)

 


 

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