VW-Konzern legt bei Auslieferungen weiter zuEuropas größter Autobauer hat sich auch im Zeitraum von Januar bis April dieses Jahres mit einem Plus von 8,6 Prozent besser entwickelt als der Gesamtmarkt (+6 %) und 2,89 Millionen Fahrzeuge (ohne MAN und Scania) verkauft. Allein im April setzte der Konzern 732.000 Fahrzeuge (Vorjahr: 690.800; +6,0 %) ab.

Uneinheitliche Marktentwicklungen
Uneinheitlich entwickelten sich die Verkäufe in Gesamteuropa (1,25 Mio.; +2,3 %). Während Westeuropa (ohne Deutschland) nach wie vor unter den Schuldenproblemen einiger Staaten leidet und die Verkäufe in den ersten vier Monaten des Jahres mit 661.400 Einheiten insgesamt um 5,9 Prozent zurückgingen, steigerte sich der VW-Konzern in Deutschland um 5,6 Prozent auf 387.500 (367.000) Einheiten. Kräftig angezogen haben die Verkäufe in der Region Zentral- und Osteuropa mit 205.100 (155.300) Einheiten: plus 32 Prozent.


Zweistellig fiel der Verkaufszuwachs auch in der Region Asien-Pazifik aus. Bis einschließlich April wurden hier 975.700 (837.300; +16,5 %) Fahrzeuge abgesetzt. Allein in China als größtem Einzelmarkt wurden 858.900 (741.200; +15,9 %) Einheiten verkauft; in Indien erhöhte der Konzern seine Auslieferungen auf 43.500 (37.200; +17,0 %) Fahrzeuge.

Um 23 Prozent legte der Konzern in Nordamerika zu und lieferte 247.900 (201.600) Fahrzeuge aus; 173.700 (+32,1 %) Auslieferungen entfielen davon auf den Einzelmarkt USA. In der Region Südamerika übergab man 296.900 (+0,5 %) Fahrzeuge.

Konzernmarken im Überblick
Von der Marke Volkswagen Pkw wurden per April mit 1,81 Verkäufen 9,4 Prozent mehr Fahrzeuge abgesetzt als im Vergleichszeitraum 2011. Besonders gut voran ging es in den USA mit 131.900 (+38,0 %) Verkäufen. In Zentral- und Osteuropa nahmen die Auslieferungen um 55,7 Prozent auf 84.000 Fahrzeuge zu.

Audi lieferte von Januar bis April weltweit 471.300 (422.000) Fahrzeuge aus (+11,7 %). Die Premiummarke aus Ingolstadt profitierte dabei u.a. von einem anhaltend starken Wachstum in China (124.300; +41,4 %) und den USA (41.000; +15,8 %).

Auch der tschechische Automobilhersteller Skoda blieb in den ersten vier Monaten mit 324.100 Verkäufen auf Wachstumskurs (+9,8 %). Um 18,3 Prozent steigerte sich die Marke in der Region Zentral- und Osteuropa (84.700). In Gesamteuropa behauptete sie sich mit einem Plus von 7,5 Prozent (213.600).

Seat setzte per April weltweit 105.100 (-13,3 %) Fahrzeuge ab. Auf den weiterhin schwierigen europäischen Märkten nahmen die Verkäufe mit 89.400 Einheiten um 18,3 Prozent ab. Boden gut gemacht hat die spanische Marke dagegen in Deutschland mit 18.200 (+6,8 %) Verkäufen und Großbritannien (13.600; +4,3 %).

Volkswagen Nutzfahrzeuge erzielte in den ersten vier Monaten ein Plus von 6,1 Prozent und lieferte 174.200 (164.200) leichte Nutzfahrzeuge aus. Im Heimatmarkt Deutschland stehen 39.600 Verkäufe für einen Zuwachs von 9,8 Prozent; aber auch im restlichen Europa entwickelten sich die Auslieferungen positiv. In Gesamteuropa wurde ein Plus von 7,9 Prozent (107.300) verbucht. (Auto-Reporter.NET/arie)(Foto: UnitedPictures/Auto-Reporter.NET)

 


 

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