Auch die Nutzung des stillen Örtchens sorgt für Zündstoff. Die Toiletten sollen in den Pausen aufgesucht werden. Laufen die Bänder, darf ein Arbeiter nur gehen, wenn ein Kollege übernimmt. Nach Berichten der „Times“ hätten sich Mitarbeiter gelegentlich in Mülleimern erleichtern müssen. Davon will man bei MINI nichts wissen. Laut einer Sprecherin gebe es keinerlei Beweise dafür, dass Mülleimer zweckentfremdet wurden.

Auch lehnt die größte britische Einzelgewerkschaft Unite den Vorschlag der Münchener ab, die Löhne im Werk um insgesamt sechs Prozent zu erhöhen. Laut Unite sei das Tarifgebot niedriger als sechs Prozent. Gedroht wird mit Urabstimmung und Streik. Es wäre der erste Arbeitskampf seit 1984. Beklagt wird, dass Beschäftigte in Deutschland bessere Bedingungen als ihre britischen Kollegen hätten, die mit Zuschlägen auf umgerechnet knapp 33.000 Euro im Jahr kämen. (Auto-Reporter.NET/br)(Foto: BMW/Auto-Reporter.NET)


 

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