BMW peilt weitere Bestmarken an

BMW will weiter so machen

Nach dem Rekordjahr 2011 strebt der Münchner Automobilhersteller BMW fürs laufende Jahr neue Bestmarken bei Absatz und Konzernergebnis vor Steuern an. Davon wollen sich die Bayern auch nicht durch die Schuldenkrise oder unsichere Konjunkturaussichten abhalten lassen. Die magische Grenze von insgesamt zwei Millionen Fahrzeugen soll nun nicht erst 2020, sondern bereits bis zum Jahr 2016 erreicht werden, wie BMW-Chef Norbert Reithofer auf der heutigen Bilanzpressekonferenz in München sagte.

Im vergangenen Geschäftsjahr hatte die BMW Group insgesamt 1,67 Millionen Fahrzeuge ihrer Marken, BMW, MINI und Rolls-Royce ausgeliefert. Der Umsatz war um 14 Prozent auf rund 69 Milliarden Euro gestiegen. Vor Zinsen und Steuern (EBIT) erwirtschaftete der Konzern rund acht Milliarden Euro (+57 %) und verbuchte einen Gewinn von 4,9 Milliarden Euro (+51 %).

Konzernchef Reithofer ist zuversichtlich, dass es mit dem Premiumgeschäft nach den Jahren 2010, 2011 auch 2012 weiter nach oben geht. Das Wachstum der Premiumherstellern sei weltweit einfach besser als das der Volumenhersteller. Potenzial sieht man in München vor allem auf den Märkten Asiens und Nordamerikas. Hier ist die Nachfrage, anders als im durch die Staatsverschuldung verunsicherten Europa, nach wie vor ungebrochen. Die USA, Deutschland und China waren für die Münchner 2011 die absatzstärksten Märkte. Schwächelnde Märkte vor allem in Südeuropa sollen künftig andere Regionen mit ihrer starken Nachfrage nach Premiumautos kompensieren. Reithofer: „Es wird ein herausforderndes Jahr, in dem wir wieder erfolgreich sein wollen.“

Um für künftige Herausforderungen gewappnet zu sein, will sich auch BMW künftig Kooperationen mit anderen Marken nicht entziehen. Wie Reithofer bereits auf dem Genfer Autosalon ankündigte, will sich der Autobauer mit je einem Partner in Europa, Asien und Amerika zusammentun. Während man in Europa bereits mit PSA und Daimler sowie in Asien mit Toyota Kontakte hat, steht nun Amerika auf dem Plan. Laut Reithofer gebe es bereits Gespräche mit General Motors. Bei allem Kooperationswillen halten die Bayern eine zu enge Zusammenarbeit jedoch für nicht ungefährlich und ziehen eine „rote Linie“, die es zu achten gilt. So brauche ein Premiumhersteller eine glänzende Marke, betont Reithofer. „Strategisch am wichtigsten ist, dass der Konzern auch selbstständig agieren kann.“ (Auto-Reporter.NET/arie)(Foto: UnitedPictures/Auto-Reporter.NET)


 

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