Volkswagen-Konzern mit deutlichem VerkaufsplusEuropas größter Automobilhersteller Volkswagen

konnte von Januar bis Februar dieses Jahres seine weltweiten Auslieferungen um 7,7 Prozent steigern. Weltweit wurden 1,29 (Januar-Februar 2011: 1,20) Millionen Fahrzeuge an Kunden übergeben (erwartete Zahlen; ohne MAN und Scania). „Mit der deutlich positiven Performance des Konzerns sind wir sehr zufrieden“, sagte Konzernvertriebsvorstand Christian Klingler am Freitag (9. März) in Wolfsburg. Trotz dieser erfreulichen Entwicklung bleibe man in den nächsten Monaten aber weiterhin aufmerksam. Vor allem die Märkte in Westeuropa würden sehr genau beobachtet.

In einem um rund sechs Prozent gestiegenen Weltautomobilmarkt hat der VW-Konzern seine Marktposition weiter ausgebaut und Marktanteile gewonnen. Vor allem der Einzelmonat Februar verlief mit 642.300 (Februar 2011: 557.900; +15,1 %) Fahrzeugauslieferungen ausgesprochen gut.

Europa uneinheitlich

In Gesamteuropa verkauften die Konzernmarken per Februar insgesamt 532.700 (526.000; +1,3 %) Fahrzeuge. In den derzeit von Unsicherheiten geprägten Märkten Westeuropas (ohne Deutschland) übernahmen 281.200 (302.200; -7,0 %) Kunden ein neues Auto. In Deutschland legte der Absatz auf 162.300 (157.300; +3,2 %) Einheiten zu. Kräftig voran ging es erneut in Zentral- und Osteuropa; hier stieg der Absatz mit 89.200 (66.500; +34,2 %) Fahrzeuge um ein Drittel.

Asien/Pazifik deutlich im Plus

Erfreuliche Verkaufszahlen verzeichnete der Konzern auch in der Vertriebsregion Asien/Pazifik. Hier wurden in den ersten beiden Monaten 451.200 (394.600; +14,4 %) Fahrzeuge ausgeliefert. Auf dem größten Einzelmarkt China entfielen dabei 397.400 (350.600; +13,4 %) Einheiten. In Indien erhöhten sich die Auslieferungen um 23,1 Prozent auf 19.800 (16.100) Fahrzeuge.

Auch auf dem amerikanischen Kontinent entwickelten sich die Auslieferungen erneut positiv. So stiegen die Verkäufe in der Region Nordamerika von Januar bis Februar um 25,7 Prozent auf 110.100 (87.600) Fahrzeuge. Allein auf die USA entfielen 76.000 (55.700; +36,5 %) Auslieferungen. In der Region Südamerika blieb der Absatz mit 146.200 (145.400; +0,6 %) Fahrzeugen in etwa auf Vorjahresniveau.

Konzernmarken im Überblick

Volkswagen Pkw steigerte im Berichtszeitraum seine Auslieferungen mit weltweit 818.800 (758.100) Verkäufen um acht Prozent. Besonders positiv entwickelten sich die Geschäfte mit 35.800 (21.900; +63,6 %) verkauften Einheiten in der Region Zentral- und Osteuropa. In der Region Nordamerika lieferte Volkswagen Pkw 83.500 (64.600; +29,2 %) Fahrzeuge aus, im Raum Asien/Pazifik waren es 333.200 (301.200; +10,6 %) Einheiten.
Audi verkaufte per Februar weltweit 202.700 (186.800; +8,5 %) Fahrzeuge. Besonders positiv entwickelte sich der Absatz in Nordamerika mit 21.900 (18.800; +16,2 %) Verkäufen. Um 36,7 Prozent legte die Marke im Raum Asien/Pazifik zu (69.700/Vorjahr: 51.000).

Skoda steigerte seinen Absatz mit insgesamt 147.500 (132.100) Fahrzeugen um 11,6 Prozent. Besonders gut liefen die Geschäfte in Zentral- und Osteuropa (37.900/32.400; +17,1 %) und im Raum Asien/Pazifik (45.500/40.700; +11,9 %).

Seat verkaufte bis Februar weltweit 44.800 (51.000; -12,2 %) Fahrzeuge und litt vor allem unter den rückläufigen Märkten in Westeuropa. Boden gutgemacht hat die spanische Marke dagegen in Deutschland (7.400/7.200; 3,7 %). In Großbritannien verkaufte sie 3.500 (3.200; +9,7 %) Fahrzeuge, und in Mexiko 3.400 (3.000; +13,4 %).

Volkswagen Nutzfahrzeuge steigerte seine Auslieferungen per Februar um 8,9 Prozent auf 79.700 (73.200) Einheiten. Gute Verkäufe verbuchte die Marke vor allem in der Region Zentral- und Osteuropa; hier ging es mit 6.200 (4.100) Verkäufen um 52,8 Prozent voran. Moderat der Zuwachs in Südamerika mit 21.500 (21.200; +1,6 %) Einheiten. Dagegen stieß die Marke auf dem Heimatmarkt Deutschland mit 18.200 (15.500; +17,8 %) Verkäufen auf rege Nachfrage. (Auto-Reporter.NET/sr)(Foto: VW/Auto-Reporter.NET)


 

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