Deutsche Marken legen in den USA kräftig zuDer deutsche Pkw-Markt hat im Februar 2012 das relativ hohe Vorjahresniveau mit 224.400 Einheiten gehalten.

Während die Importeure einen Rückgang um sieben Prozent hinnehmen mussten, konnten die deutschen Konzernmarken ihren Inlandsabsatz um drei Prozent auf 157.700 Neufahrzeuge steigern. Ihr Marktanteil erhöhte sich um zwei Prozentpunkte auf über 70 Prozent. „Die Entwicklung des Inlandsmarktes bestätigt unsere Erwartungen. Wir halten Kurs und bauen mit unseren effizienten und attraktiven neuen Modellen unsere starke Position auf dem Heimatmarkt aus“, betonte Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA).

Die weiterhin positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt biete zusätzlich Perspektive. Allerdings könne sich die deutsche Automobilindustrie nicht mehr vollständig von der schwachen Marktlage in Teilen Westeuropas abkoppeln. So ging der Pkw-Export im Februar um sechs Prozent auf 379.500 Einheiten zurück. Dieser Rückgang sollte nicht überbewertet werden, da er zu einem erheblichen Teil auf statistische Effekte zurückzuführen ist. Denn es muss berücksichtigt werden, dass aufgrund eines höheren „local content“ ein Teil der bisherigen Exporte nach China nun statistisch als Auslandsproduktion erfasst wird. „Ingesamt bleiben die Auslandsmärkte außerhalb Europas eine stabile Größe für die deutsche Automobilindustrie“, unterstrich Wissmann.


Sehr erfolgreich zeigten sich die deutschen Automobilhersteller auf dem US-Markt. Im Februar steigerten sie ihren Light-Vehicles-Absatz (Pkw und Light Trucks) um rund 29 Prozent auf gut 87.100 Einheiten, während der Gesamtmarkt um 16 Prozent auf 1,15 Mio. Einheiten zulegte. Im Pkw-Segment konnten die deutschen Konzernmarken ihren US-Absatz um ein Drittel erhöhen. Wissmann: „Wir haben damit erneut unseren Pkw-Marktanteil gesteigert – auf 11,6 Prozent.“ Im Light-Truck-Markt wuchsen die deutschen Hersteller mehr als doppelt so schnell wie das Segment insgesamt. Die Pkw-Inlandsproduktion lag im Februar mit 504.100 Einheiten drei Prozent unter dem hohen Niveau des Vorjahresmonats. Auch dabei wirkt sich – wie beim Export – die Änderung im local content aus.

Der Auftragseingang aus dem Ausland hat erneut gewonnen. Im Februar stieg der Bestelleingang um vier Prozent, in den ersten beiden Monaten zusammen um drei Prozent. Wissmann: „Neben dem guten US-Geschäft kommt hier unsere Präsenz auf den Wachstumsmärkten Asiens zum Tragen. Damit können die deutschen Hersteller die derzeit schwächere Situation in Teilen Westeuropas ausgleichen.“ (Auto-Reporter.NET/pha) (Foto: UnitedPictures/Auto-Reporter.NET)


 

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