Namensgeber ist Sally Perel, ein Jude, der den Nationalsozialismus überlebte, weil er die Identität eines Hitlerjungen angenommen hatte. Als Josef Perjell kam er 1943 als 18-Jähriger nach Braunschweig in das damalige Vorwerk. Selbstverleugnung und Angst bestimmten seinen Tagesablauf, der aus technischer Ausbildung, vormilitärischem Drill und Erziehung zum Nationalsozialismus bestand. Die Zeit seiner Doppelidentität endete am 22. April 1945. Der 86-Jährige hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, seine Erfahrungen an junge Menschen weiterzugeben und auf die Gefahren eines erneut aufkeimenden Rassismus aufmerksam zu machen.

„Sally Perel ist eine außergewöhnliche Persönlichkeit, die sich selbst im hohen Alter mit großem Engagement für Respekt und Toleranz einsetzt. Das ist der Grund, warum dieser Preis seinen Namen trägt", erklärt Sebastian Patta, Personalleiter im Werk Braunschweig. Perel selbst ist von dieser Entscheidung „tief bewegt“. Er sieht es als Krönung seiner jahrelangen Aufklärungstätigkeit. (News-Reporter.NET/sr)(Foto: VW/News-Reporter.NET)


 

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