Skoda mit „Auftakt nach Maß“Die tschechische Traditionsmarke Skoda hat ihren Wachstumskurs auch zu Jahresbeginn 2012 fortgesetzt.

Mit weltweit 75.400 abgesetzten Fahrzeugen hat sie den Vorjahres-Januar um 10,2 Prozent getoppt. Damit wurde zudem das bislang beste Januar-Ergebnis in der 117-jährigen Unternehmensgeschichte abgeliefert. Bei einem weltweit rückläufigen Markt konnte Skoda seinen globalen Marktanteil auf aktuell 1,58 Prozent ausbauen. Bemerkenswerte Verkaufszuwächse verzeichnet die Marke insbesondere auf den Märkten in West-, Zentral- und Osteuropa. Aber auch in den teilweise im Januar 2012 geschrumpften Märkten in Asien konnten Zugewinne verbucht werden.

Nach einem Rekordabsatz mit 879.200 Fahrzeugen im Jahr 2011 nimmt die Marke für 2012 ein erneutes Absatzwachstum ins Visier. „Wir haben einen Blitzstart hingelegt und sind im Januar in allen Vertriebsregionen gewachsen. Das war ein Auftakt nach Maß, mit dem wir die Basis für weiteren Zuwachs in diesem Jahr geschaffen haben“, lautet das Fazit von Skodas Vertriebs- und Marketingvorstand Jürgen Stackmann.


Gute Geschäfte in West- und Zentraleuropa

Stark zeigt sich die Marke vor allem auf den wettbewerbsintensiven westeuropäischen Märkten. Hier stiegen die Auslieferungen im Januar um 10,8 Prozent auf 29.300 Einheiten. Im Januar 2011 waren es 26.400 Fahrzeuge. Der Marktanteil konnte in der Region um fast 21 Prozent auf nunmehr 3,11 Prozent gesteigert werden. In der Schweiz beispielsweise legte der Hersteller um 46,2 Prozent auf fast 1.500 Einheiten zu und kletterte auf Platz zwei der Zulassungsstatistik des Landes. In Deutschland stieg der Absatz um 23,2 Prozent auf über 8.900 Fahrzeuge, in Österreich um 33,9 Prozent auf mehr als 2.000 Einheiten. Besonders gefragt in Westeuropa waren vor allem die Modelle Yeti (+30,6 %), Octavia (+24,0 %) und Roomster (+19,5 %).

Nach oben zeigt die Absatzbilanz im Berichtszeitraum auch in Zentraleuropa (+2,5/10.200 Fahrzeuge). Dem neuen Kleinwagen Citigo gelang auf dem Heimatmarkt ein hervorragender Einstieg, schaffte es das jüngste Skoda-Modell im ersten Verkaufsmonat des Jahres doch gleich auf Rang eins im Segment der Minifahrzeuge. Prozentual zweistellig wuchs der zentraleuropäische Absatz in der Slowakei (+24,5 %) und in Ungarn (+13,5 %).

Plus in den Wachstumsmärkten

Zugelegt haben die Tschechen auch in den Wachstumsmärkten China und Indien. Auf dem wegen des frühen Termins des chinesischen neuen Jahres geschrumpften Markt zogen die Verkäufe mit 20.800 Einheiten um immerhin noch ein Prozent an. In Indien steigerte der Hersteller den Absatz um 6,7 Prozent auf über 3.000 Fahrzeuge. Insgesamt hat der Fahrzeugmarkt auf dem Subkontinent im Januar um mehr als zehn Prozent nachgegeben. Sehr zufrieden ist man in Mlada Boleslav mit dem Start der neuen indischen Kompaktlimousine Rapid, von der im vergangenen Monat in Indien mehr als 1.500 Fahrzeuge verkauft wurden.

Prozentual kräftig mitgemischt hat die Marke in Osteuropa: 7.700 Verkäufe (Vorjahr: 5.400) stehen im Vergleich zum Vorjahresmonat für ein Plus von 44,5 Prozent. Den Löwenanteil steuerte der russische Markt mit 4.800 Auslieferungen (+41,7 %) bei. Damit steigerte sich Skoda mehr als doppelt so schnell wie der Gesamtmarkt Russlands mit einem Plus von 20,1 Prozent. Unter den Russen am beliebtesten war Skodas Octavia (2.775 Einheiten). Allein in der Ukraine nahm der Absatz um 120 Prozent zu; hier verkaufte Skoda 1.300 Fahrzeuge. (Auto-Reporter.NET/arie)
 (Foto: UnitedPictures/Auto-Reporter.NET)


 

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