Mitsubishi stellt Produktion in Westeuropa einAufgrund der geringen Nachfrage

stellt der japanische Autobauer Mitsubishi seine Produktion bis Ende dieses Jahres in den Niederlanden ein und baut ab 2013 in Westeuropa keine Autos mehr. Zuletzt sei das NedCar Werk im niederländischen Born Berichten zufolge nur noch zu einem Viertel ausgelastet gewesen. Dennoch bleibe Europa eine der wichtigsten Absatzregionen, wie Mitsubishi Motors betont, die man künftig von Japan und Thailand aus beliefern will. Insgesamt arbeiten in den Niederlanden 1.500 Mitarbeiter. Zurzeit lassen die Japaner hier noch ihre für den europäischen Markt bestimmten Colt- und Outlander-Modelle vom Band rollen.

Angesichts der heftigen Schwankungen auf dem Automobilmarkt, denen die Hersteller derzeit ausgesetzt seien, habe man bei MMC zu keiner vertretbaren Lösung für die Nutzung der NedCar-Kapazitäten innerhalb der globalen MMC-Fertigungsstruktur kommen können, teilt der Autobauer mit. Ein neues Serienmodell gibt Mitsubishi bei NedCar nicht mehr in Auftrag, über die weitere Zukunft des Standortes wird noch entschieden. Das 1991 als Gemeinschaftsunternehmen von MMC, Volvo und der niederländischen Regierung gegründete Werk ging nach dem Erwerb aller verbleibenden Anteile der Partner im März 2001 an MMC als alleinigen Gesellschafter.


Trotz der strategischen Entscheidung soll es beim Modellmix und der Servicestruktur keinerlei Veränderungen geben.

Dabei war das Jahr 2011 für Mitsubishi Motors Europe (MME) besonders erfolgreich. So hat der Fahrzeugabsatz in Europa einschließlich des L 200 (ohne Russland und die Ukraine) um sieben Prozent auf 149.967 Einheiten zugelegt. In Deutschland setzte die Marke 30.050 Autos ab (ohne L200 Nfz), ein Plus von immerhin 20,8 Prozent im Vergleich zu 2010. (Auto-Reporter.NET/arie)(Foto: Mitsubishi/Auto-Reporter.NET)


 

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