Da Toyota bislang mit seinen Prognosen zurückhaltend war, kann man davon ausgehen, dass die Verkäufe ohne neue Katastrophen wohl noch etwas höher liegen werden. Ob das reicht, um bereits in 2012 zu General Motors, allein die Marke Chevrolet erreichte im letzten Jahr ein Rekord-Ergebnis von 4,76 Millionen Autos und dürfte in diesem Jahr nochmals zulegen, aufzuschließen, erscheint allerdings unmöglich. Nicht aber, den VW-Konzern zu überholen, zumal der Absatz in China viel von seinem Momentum verloren hat.

Auf jeden Fall sind Renault/Nissan, einige Statistiker errechneten für das Duo sogar einen Absatz von 8,03 Millionen Fahrzeugen in 2011 und integrierten dabei die über 600.000 Verkäufe des russischen Herstellers AwtoWAS, an dem Renault allerdings nur eine Minderheitsbeteiligung von 25 Prozent hält, und auch Hyundai/Kia (6,53 Millionen) derzeit keine Rivalen um einen Podestplatz.

Und damit das auch so bleibt, kümmert sich Toyota neben der Erneuerung seiner Modellpalette nun auch intensiver um die lange Zeit vernachlässigten aufstrebenden Märkte. Mit neuen Fabriken unter anderem in Brasilien, China und Thailand und neuen, preiswerten Kleinwagen will man bis 2015 dort den Anteil am Gesamtabsatz von gegenwärtig 40 auf 50 Prozent steigern. Eine Strategie, die unter anderem Nissan und Hyundai schon länger und erfolgreich verfolgen. Werden diese Pläne erfolgreich umgesetzt, könnte auch die Vormachtstellung von General Motors wieder ins Wanken geraten (Auto-Reporter.NET/Hans H. Grassmann)(Foto: Toyota/Auto-Reporter.NET)


 

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