Deutsche Hersteller knacken die 1-Millionen-Marke beim US-AbsatzIn diesem Januar kommen wir besonders gern hierher an den Detroit River.

Der US Automobilmarkt hat sich 2011 als sehr robust erwiesen. Der Absatz von Light Vehicles (Pkw und Light Trucks) stieg im Gesamtjahr 2011 um 10 Prozent auf 12,7 Mio. Einheiten. Er ist damit – in dieser Abgrenzung – weiterhin der größte Automobilmarkt weltweit. Das bekräftigt unsere VDA-Prognosen“, sagte Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) zum Auftakt der North American International Auto Show (NAIAS) in Detroit. „In den vergangenen Monaten ist viel über den schwierigen Arbeits- und Immobilienmarkt in den Vereinigten Staaten geschrieben worden. Aber wenn wir auf die Kennzahlen dieses Automobilmarktes schauen, können wir feststellen: Offenbar lassen diese herausfordernden Rahmenbedingungen den amerikanischen Autokäufer weniger zögern als manche Experten das vermutet haben! Ich erwarte, dass der US-Automobilmarkt auch im Jahr 2012 auf Wachstumskurs bleibt.“


Die Drehzahl soll etwas zurückgenommen werden, aber ein voraussichtliches Plus von fünf Prozent bedeutet, dass der Light-Vehicles-Absatz in diesem Jahr auf 13,4 Mio. Einheiten steigen könnte – gegenüber dem Krisenjahr 2009 ist das ein Zuwachs von drei Millionen Neufahrzeugen. „Wir im VDA rechnen zudem damit, dass sich die Bestandserneuerung bei Light Vehicles, die Markteinführung zahlreicher neuer Modelle, die Stabilisierung der Benzinpreise sowie die günstigeren Finanzierungsraten positiv auf die US-Nachfrage im US-Wahljahr 2012 auswirken werden“, erklärte Wissmann. Für die deutschen Hersteller war das Jahr 2011 von besonderer Bedeutung: Erstmals wurde in den USA die Absatz-Marke von 1 Mio. Light Vehicles überschritten (1,04 Mio.) – dies entspricht einem Zuwachs von gut 18 Prozent gegenüber dem Jahr 2010. „Wir sind damit im siebten Jahr in Folge schneller gewachsen als der Markt und haben kontinuierlich Marktanteile gewonnen: Von 5,1 Prozent im Jahr 2005 ging es Jahr für Jahr stetig nach oben, aktuell beträgt unser Marktanteil bei Light Vehicles 8,2 Prozent“, bestätige der VDA-Präsident in Detroit.

Die deutschen Hersteller sind traditionell stark im Pkw-Segment vertreten. Hier konnten sie ihren Absatz 2011 um rund 13 Prozent auf knapp 754.000 Einheiten steigern. „Jeder achte Pkw, der 2011 in den USA neu zugelassen wurde, ist damit eine deutsche Konzernmarke. In der Oberklasse verfügen die deutschen Marken mit 44 Prozent Marktanteil über eine dominierende Position“, sagte Wissman. Die Oberklasse – die in den USA „Luxury Cars“ heißt – ist nicht mit der Segmentierung in Deutschland vergleichbar, sondern umfasst auch Modelle wie den BMW 1er, 3er und 5er, den Audi A3, A4, A6 sowie die C- und E-Klasse von Mercedes-Benz. „Damit trägt fast jedes zweite Auto der Oberklasse, das 2011 in den USA verkauft wurde, ein deutsches Markenzeichen. Mit rund 437.000 Einheiten zählen sechs von zehn Passenger Cars, die die deutschen Hersteller in den USA abgesetzt haben, zum Oberklasse-Segment“, bestätige VDA-Präsident Wissmann auf der North American International Auto Show (NAIAS) in Detroit. (Auto-Reporter.NET/pha) (Foto: UnitedPictures/Auto-Reporter.NET)

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