Volkswagen peilt in den USA eine halbe Verkaufsmillion anFür Europas größten Autobauer

war 2011 auch auf dem US-Markt ein ausgesprochen erfolgreiches Jahr. Allein die Kernmarke Volkswagen verbuchte mit mehr als 324.000 Verkäufen einen Absatzzuwachs von mehr als einem Viertel (26,3 %) im Vergleich zum Vorjahr. Der Konzern legte um 23,3 Prozent zu und setzte insgesamt rund 444.200 Fahrzeuge ab. 2011 war das beste Verkaufsjahr seit 2003. Nicht zuletzt die gute Entwicklung des abgelaufenen Jahres ist es, die die VW Group in Amerika fürs neue Jahr optimistisch sein lässt. So will der VW-Konzern 2012 die 500.000er-Verkaufsmarke knacken, wie der für VWs US-Geschäft zuständige Jonathan Browning gestern (8. Januar) in New York mitteilte.

Mit seinem aktuell verkündeten Verkaufsziel würde VW zweistellig wachsen und damit stärker zulegen als der Markt. Experten rechnen in den USA mit einem Gesamtmarkt von maximal 14 Millionen verkauften Pkws und Pick-ups nach rund rund 12,8 Millionen Zulassungen im Vorjahr.


2011 sei für Volkswagen auf dem US-Markt ein entscheidendes Jahr gewesen, betonte Browning. Auch wenn er nicht davon ausgeht, dass der amerikanische Automarkt seine Höhen von einst mit 17 Millionen Neuwagen erreichen wird, geht Browning doch davon aus, das sich die USA wieder zum Wachstumstreiber der Autobranche entwickeln werden. Zulassungen von rund 15 Millionen Fahrzeugen sind für ihn durchaus realistisch. Vor allem vor dem Hintergrund des schwächelnden europäischen Gesamtmarktes hat die amerikanischen Kauflust für deutsche Automobilbauer einen besonderen Stellenwert.

Die gute Geschäftsentwicklung von Volkswagen kommt jedoch nicht von ungefähr. So hat der Wolfsburger Autobauer im vergangenen Jahr sein neues Werk in Chattanooga eröffnet, in dem der speziell für den dortigen Markt konzipierte US-Passat vom Band läuft. Seit dessen Markteinführung im September sind bis zum Jahresende noch knapp 23.000 Stück verkauft worden. Trotz seines „Kampfpreises“ haben sich amerikanische Kunden laut Browning für höhere Ausstattungen entschieden, sodass der durchschnittliche Preis eines Passat über dem des Vorgängermodells liege. In Chattanooga, wo 2013 die volle Jahreskapazität von 150.000 Fahrzeugen zur Verfügung stehen soll, hat der Autobauer rund eine Milliarde US-Dollar investiert.

Insgesamt hat Volkswagen auf dem amerikanischen Markt zwar deutliche Forschritte in puncto Wirtschaftlichkeit und Marktakzeptanz gemacht, doch gilt das Jahresziel von 500.000 Verkäufen nur als ein weiterer Schritt auf dem Weg zum Weltmarktführer bis 2018. Allein in den USA will der Konzern eine Million Wagen verkaufen. Geht es nach den Vorstellungen Brownings, setzt VWs Kernmarke rund 800.000 Einheiten ab; die Premiumtochter Audi steuert den „Rest“ bei. (Auto-Reporter.NET/arie)(Foto: Auto-Reporter.NET)

Automarke VW


 

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