Daimler schließt Rekordjahr abFür den Autobauer Daimler hätte 2011 nicht besser laufen können.

Es ist das bislang erfolgreichste Jahr in der Unternehmensgeschichte der Stuttgarter. Der Konzern verkaufte in den vergangen zwölf Monaten rund 1,36 Millionen Fahrzeuge seiner Marken Mercedes-Benz, smart, AMG und Maybach. Ein Plus von 7,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Bestwerte fuhr auch die Marke Mercedes-Benz mit 1,26 Millionen Verkäufen ein, nachdem bereits seit Jahresbeginn Monat für Monat ein Absatzplus verzeichnet werden konnte. Besonders erfolgreich entwickelten sich die Verkäufe im vierten Quartal. Rund 340.000 ausgelieferte Einheiten machten es zum bisher absatzstärksten Quartal der Unternehmensgeschichte. Daimler-Chef Dieter Zetsche ist mit den Zahlen „sehr zufrieden“. 2011 sei geprägt auch von Daimlers starken Entwicklung in wichtigen Wachstumsmärkten wie den BRIC-Staaten und der guten Entwicklung in den USA.


Kräftige Zuwächse außerhalb Westeuropas

Während Daimler vor allem in den USA und auf dem asiatischen Markt punkten konnte, schwächelte die Nachfrage auf dem wichtigen westeuropäischen Markt. Hier ging der Absatz um ein Prozent zurück. Dafür liefen die Geschäfte in Übersee umso besser. Auf dem US-Markt verbuchte Mercedes-Benz einen Zuwachs von 13,3 Prozent und verkaufte 245.231 Einheiten. Damit waren die Vereinigten Staaten erneut der zweitgrößte Markt für die Marke.

Ebenso positiv die Entwicklung in China, Russland und Indien. In China (inkl. Hongkong) konnte das Rekordergebnis von 2010 nochmals um 30,6 Prozent übertroffen werden. Verkauft wurden rund 193.000 Fahrzeuge.

Auch die bisherigen Rekordabsätze des Vorjahres wurden in Russland (29.058 Einheiten/+47,3 %) wie auch in Indien (7.089/+22,7 %) deutlich überboten. In Brasilien legte die Marke mit dem Stern um 35,3 Prozent auf 10.197 Fahrzeuge zu. Summiert verzeichnete MB in den BRIC-Staaten ein Absatzplus von 32,4 Prozent.

Aussichten

2012 wolle Daimler seine Produktoffensive „konsequent fortsetzen und weitere attraktive Fahrzeuge auf den Markt bringen, die uns zusätzlichen Rückenwind geben werden“, ist Zetsche optimistisch. (Auto-Reporter.NET/arie)(Foto: UnitedPictures/Auto-Reporter.NET)

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