Pkw-Maut: Wird der Autobahn-Verkauf schon vorbereitet?Der Vorsitzende der Freien Wähler, Hubert Aiwanger, unterstützt den ADAC in seiner scharfen Kritik an der CSU-Forderung nach Einführung einer Pkw-Maut auf deutschen Autobahnen. Die Maut habe nur dann Sinn, wenn sie aufkommensneutral für die deutschen Autofahrer sei, sagte Aiwanger. Außerdem müssten Aufwand und Nutzen der Mauterhebung in einem vernünftigen Verhältnis zueinander stehen. Da dies jedoch nicht gewährleistet sei, lehnen die Freien Wähler aktuell die Einführung einer Pkw-Maut auf deutschen Autobahnen ab.

Vorbereitungen zum Verkauf des deutschen Autobahnnetzes
In der Einführung einer Maut sieht der Politiker nur eine „Vorbereitungshandlung zum Verkauf des deutschen Autobahnnetzes an Investoren“. Dabei verweist er auf das Beispiel einiger Autobahnstrecken, die heute schon im Rahmen des sogenannten Public Private Partnership (PPP) betrieben würden und bei denen die Lkw-Maut an Investoren abgeführt werden müsse.


„Die Staatskasse ist leer, und es gibt Planspiele der Bundesregierung, die Autobahnen nach Einführung einer Pkw-Maut als lukratives Investment für private Geldanleger zu verkaufen – es ist hier von einem Betrag in Höhe von rund 120 Milliarden Euro die Rede, „ so Aiwanger. Die deutschen Autofahrer würde man dann dafür bezahlen lassen, dass sie sich auf ihren eigenen Autobahnen bewegen. Das Argument, ausländische Verkehrsteilnehmer würden unsere Autobahnen kostenlos passieren können, während für deutsche Autofahrer in den Nachbarländern Maut fällig würde, hält Aiwanger für einen Trick. „95 Prozent der Pkw-Fahrer auf unseren Autobahnen sind Inländer. Die fünf Prozent an ausländischen Verkehrsteilnehmern sind also nur ein Köder, um die deutschen Autofahrer in die Falle zu locken und abzukassieren.“ (Auto-Reporter.NET/sr)(Foto: Toll Collect/Auto-Reporter.NET)

 


 

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