Grundsätzlich werden ab 2013 weniger Punkte vergeben. Können bislang „grobe Verstöße“ (z.B. mehr als 21 km/h zu schnell in Ortschaften) mit ein bis drei Punkten bestraft werden, ist für solche Vergehen nur noch ein Punkt vorgesehen. Ähnlich „abgespeckt“ die Ahndung von „schweren Delikten und schwerwiegenden Ordnungswidrigkeiten“ (Überfahren einer roten Ampel), für die es nicht mehr drei bis sieben, sondern nur noch zwei Punkte geben wird.

Positiv: Jeder Eintrag verjährt für sich und wird bei neuem Punktefang nicht wie bislang verlängert. Weist das Flensburger Konto vier Einträge auf, gibt es nach Informationen von AUTO BILD eine Ermahnung. Nach sechs Punkten folge eine Verwarnung. Sind acht Punkte erreicht, wird gelaufen.

Auch der Bußgeldkatalog wird noch einmal deutlich verschärft. Dabei konzentriert sich der Gesetzgeber auf gefährliches Fehlverhalten. So könnte sich das Telefonieren während der Autofahrt verteuern. Allerdings soll eine fehlende Umweltplakette in Umweltzonen künftig keinen Punkte-Eintrag mehr nach sich ziehen. Damit würde die neue Punkte-Ordnung zumindest ein Stück gerechter werden, denn wohl kaum einem Autofahrer erschloss sich dieses Strafmaß. (Auto-Reporter.NET/arie)(Foto: KBA/Auto-Reporter.NET)


 

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