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Welches Auto bekommt welche Umweltplakette?

Für viele Kfz Besitzer kam der Schock, als die Thematik Umweltzonen in Großstädten immer häufiger ins Gespräch kam. Feinstaub-Fahrverbote bei heißer Witterung, sowie die Einteilung von Fahrzeugen in Schadstoffklassen mit einhergehender Vergabe von Umweltplaketten gehören in jeder deutschen Großstadt unterdes zur Einschränkung für Autofahrer. Doch was tun, wenn ein älteres Fahrzeug nur die rote Plakette bekommt und man als Anwohner praktisch nicht mehr vor seine Haustür fahren und dort parken darf?

 

 

Keine Umweltplakette geht mit Fahrverbot einher

Sicherlich ist eine saubere und nicht mit unnötiger Emission belastete Innenstadt ein Grund zum Aufatmen. Für Autofahrer kann dies allerdings zur kostspieligen Angelegenheit werden, wenn das eigene Fahrzeug die begehrte Plakette zur Durchfahrt in Umweltzonen nicht bekommt. Ein generelles Fahrverbot betrifft allerdings nur Autos mit der Einordnung in die Schadstoffklasse 1, zu der ältere Dieselfahrzeuge und Benziner ohne einen geregelten Katalysator zählen. Fahrzeuge in der Schadstoffklasse 2 erhalten die rote Plakette, die in vielen Bereichen deutscher Innenstädte mit einem Fahrverbot einhergeht und die großräumige Umfahrung dieser Umweltzonen mit sich bringt. Die Schadstoffklasse 3 wird gelb und die Schadstoffklasse 4 grün gekennzeichnet. In Umweltzonen dürfen ausschließlich Fahrzeuge fahren, die über die grüne Plakette und somit über einen geringen Ausstoß an Schadstoffen verfügen. Bei allen anderen Kfz muss der Autofahrer große Umwege in Kauf nehmen oder umdenken und sich auf ein schadstoffarmes Modell berufen. Wer bisher noch keine Plakette hat, kann diese für 10 bis 15 Euro bei Zulassungs- und Kfz Prüfstellen kaufen und sichtbar in der Frontscheibe befestigen. Mit welcher Einschränkung man beim eigenen Fahrzeug rechnen muss, ergibt sich aus der Emissionsschlüsselnummer, die in den Fahrzeugpapieren ersichtlich ist.

 

Oldtimer und andere Fahrzeuge mit Ausnahmegenehmigung

Bei einigen Anwohnern von Umweltzonen kam die Aufregung zu früh und es ist nicht nur Gras über die Sache gewachsen, sondern auch über eine Sonderregelung verhandelt worden. Anstatt sein Fahrzeug (Oldtimer) mit roter Umweltplakette auszustatten, können Besitzer mit H Kennzeichen gänzlich auf eine Umweltplakette verzichten und müssen die ausgeschilderten Umweltzonen nicht meiden. Dies kann in Ausnahmefällen auch für Anwohner mit Youngtimern gelten, wobei die Einholung einer Information ratsam ist und vor Ärger mit dem Gesetz schützt. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Oldtimer in Deutschland oder in einem Nachbarland der EU zugelassen ist. Die spezielle Kennzeichnung berechtigt zur Durchfahrt von Umweltzonen, ohne dass das Auto über eine entsprechende Plakette verfügen muss. Für andere Kfz Besitzer sieht die Situation weniger rosig aus. Auch wenn bei Anwohnern gelegentliche Ausnahmen gemacht werden, kann die Durchfahrt einer Umweltzone ohne Plakette in einer fremden Stadt zu einem Problem werden. Bekannt ist aber auch, dass die Kontrolle der Fahrzeuge eher sporadisch und in einigen Großstädten überhaupt nicht erfolgt. Daher handelt es sich bei der Errichtung von Umweltzonen zwar um einen guten Willen der Städte und Gemeinden, noch lange aber nicht um ein durchgesetztes Konzept mit entsprechenden Kontrollen der Autofahrer.

Fazit: Welchen Sinn hat die Umweltzone? Diese Frage stellen sich nicht nur Besitzer älterer Kfz, sondern auch Autofahrer, die über eine grüne Plakette verfügen. Denn wo nicht kontrolliert und bestraft wird, handelt es sich beim Aufstellen von Schildern nur um eine typisch deutsche Maßnahme, die in gesamt Europa als unübersichtlicher Schilderwald verpönt ist. Mit Hinblick auf die Zerstörung der Umwelt und schädliche Abgase aus älteren Fahrzeugen sollte man dennoch handeln und überlegen, ob ein emissionsärmeres Fahrzeug für Vielfahrer ratsamer ist.

 

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