Zahlreiche Untersuchungen der Feinstaubwerte haben inzwischen gezeigt, dass der von den Umweltzonen-Befürwortern erhoffte Effekt nicht eingetreten ist. Räumlich begrenzte Fahrverbote haben sich für Luftverbesserungen als ungeeignet erwiesen. Und die Einführung von Umweltzonen hat noch eine weitere, nicht zu unterschätzende Kehrseite: Sie greift nach Ansicht des ADAC massiv und unsozial in die Mobilität unzähliger Fahrzeugbesitzer ein. Denn von ihr betroffen seien insbesondere Bevölkerungsschichten mit niedrigem Einkommen, die sich meist kein neues Auto oder eine Partikelfilter-Nachrüstung leisten können.

„Sollte die Bundesrepublik zu Geldstrafen verurteilt werden, müssten die deutschen Steuerzahler erneut für die verfehlte Umweltpolitik geradestehen“, kritisiert Becker. Die Bundesregierung müsse endlich einsehen, dass die Umweltzonen der falsche Weg zur Feinstaubreduzierung sind. Keineswegs, so der Club, dürften als Folge einer Verurteilung die Einfahrbestimmungen in den Umweltzonen weiter verschärft werden. Denn „wenn schon die Verbannung der vielen alten Diesel-Stinker keine spürbare Besserung gebracht hat, wie soll dies dann mit dem immer kleiner werdenden Rest von Pkw gelingen, die künftig von den Umweltzonen ausgeschlossen sein werden?“, fragt Becker. (Auto-Reporter.NET/sr)(Foto: DUH/Auto-Reporter.NET)


 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Um unsere Webseite optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Unter anderen werden Cookies für die Messung (Besucherzahlen in unserem Fall Google Analytics), Werbung (Google Adsense, Mirando, Vibrant Media, etc.) verwendet. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung!